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Die Kamera der Zukunft (via Foto[gen]erell)

Hier mal der Test, wie man „reblogt“.

Die Kamera der Zukunft Ich habe gestern auf der Online-Präsenz einer österreichischen Tageszeitung, dem Kurier, einen interessanten Artikel zum Thema Zukunftskamera gelesen. Anbei gab es eine Bildstrecke, welche ich euch nicht vorenthalten möchte. Ich habe ja schon öfter mal über die Entwicklung von einem Hybridgerät aus Smartphone und richtiger Kamera geredet, das Designstudio Artefact hat diese Vision jetzt aber mal verdeutlicht und den Spieß gleichzeitig um gedreht. … Read More

via Foto[gen]erell

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Cross-Entwicklung mit DPP

Durch einen Forenthread zum Thema Crossentwicklung von Raw-Dateien mit Lightroom kam ich auf die Frage, ob sich Crossentwicklung mit Digital Photo Professional (DPP, das mitgelieferte Raw-Entwicklungsprogramm der Canon EOS Kameras) ebenfalls gut simulieren lässt. Hier meine ersten Ergebnisse – nicht wirklich cross, aber schon etwa im Look altersfarbstichiger oder fehlentwickelter Farbfilme:

In DPP wurden die drei RGB-Farbkanäle dafür einzeln verbogen: Zwei schön S-förmig, den anderen jeweils gegenläufig. Einfach mal damit experimentieren, welchen Kanal man am besten in welche Richtung biegt. Dann habe ich die Gesamthelligkeit noch etwas angehoben, indem ich bei allen 3 Kanälen zusammen die Kurve mittig hochgezogen habe. Die Vignettierungskorrektur habe ich ausgeschaltet (aber „leider“ vignettiert mein Objektiv nicht stark genug für einen schön alten Effekt).

Das Ganze kann man dann als „Rezept“ auf Festplatte speichern und dieses Rezept dann auf beliebig viele Fotos anwenden. Alles im Grunde ganz einfach und schnell.

Um es nun wirklich wie ein altes oder crossentwickeltes Farbfoto aussehen zu lassen, bedürfte es noch einiger Nacharbeit, aber als Grundlage finde ich die Möglichkeiten, die DPP hier bietet, schon ganz gut. Wie seht Ihr das? Habt Ihr noch weitere Tipps hierzu, bzw. könnt Ihr für gute Cross-Simulation bestimmte Plugins für Gimp bzw. Photoshop etc. empfehlen? Ich bin gespannt auf Eure Kommentare.

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c’t Digitale Fotografie 02-2011

Außer dem zweiwöchentlich erscheinenden Computermagazin c’t gibt es aus gleichem Hause auch seltener erscheinende Spezialausgaben zu bestimmten Themen. Hier möchte ich nun die aktuelle Ausgabe 02/11 von c’t Digitale Fotografie vorstellen. Die Zeitschrift mit unserem Lieblingsthema erscheint vier mal jährlich und ist noch bis Anfang Juni die aktuelle Ausgabe.

ZeitschriftencoverIn einem mehrseitigen Portfolio wird zunächst der Fotograf Maak Roberts vorgestellt, der hauptsächlich Werbe- und Zeitschriftenfotos macht. Es werden einige interessante Bilder von ihm gezeigt, die man auch in der Slideshow seiner Homepage sieht. Wer sich z.B. für die Herstellung von Orangensaft interessiert, sollte sich das entsprechende Foto unbedingt anschauen. :-)

Auf Seite 16 beginnt der Schwerpunkt mit dem Titelthema „Fotografieren in 3D“. Der erste Hauptartikel heißt „Stereofotos mit einer Kamera“ und erklärt Grundlagen wie z.B. die Cha-Cha-Technik, aber auch das Erstellen von Stereobildern mit Stativ und Schiebeschlitten. Hier wird auf die Aktion von c’t und Pearl hingewiesen, bei der man einen Einstellschlitten „umsonst“ (also für 4,90 Euro Portokosten) bekommen kann. Darauf habe ich ja bereits in einem separaten Blog-Artikel hingewiesen.

Der Artikel beschreibt auch Darstellungstechniken (Anaglyphen, Parallel- und Kreuzblick, Interlaced, etc.) und geht ausführlich auf das Programm StereoData Maker (SDM) ein, mit dem man viele Canon-Kompaktkameras „tunen“ kann, um die 3D-Fotografie zu vereinfachen. In diesem Artikel war einiges Neues für mich – dass man SDM auch bei einzelnen Kameras einsetzt, wusste ich noch gar nicht. Bisher kannte ich es nur bei Verwendung von zwei gekoppelten Kameras.

Der Artikel geht auch auf das aktuelle Thema „3D-Schwenkpanoramen“ ein, womit z.B. Sony aktuell seine Kameras ausstattet. Aber auch 3D-Fotografie mit Spiegeln wird erklärt.

Der nächste Artikel zum Thema 3D behandelt „Stereofotos mit zwei Kameras“ und erläutert Probleme bei Montage der Kameras, synchrone Steuerung mit SDM, etc.

Ab Seite 28 erklärt ein weiterer Artikel die „3D-Bearbeitung“ mit StereoPhoto Maker (SPM). Darüber gibt es ja auch bereits die Lektion Anaglyphenbilder erstellen hier im Fotokurs. Der Artikel geht aber noch ein Stück über meine Erklärungen hinaus, weil er auch Themen wie „Schwebendes Scheinfenster“, Retusche mit SPM oder Text bzw. Logo einfügen behandelt.

Auf Seite 32 beginnt ein Artikel, der ins „Eingemachte“ geht: „3D-Know-how“. Hier findet man die „goldenen Regeln“ der Stereofotografie, die bei Aufnahme, Justage und Wiedergabe beachtet werden sollten. Stereoskopische Fachbegriffe wie Nahpunkt, Fernpunkt, Deviation, Stereobasis, werden erläutert und der Stereo-Anfänger mit Skizzen und zahlreichen Formeln verwirrt bzw. erleuchtet (je nach Naturell). Auf jeden Fall sind die Erläuterungen wertvoll zum Nachschlagen.

Deutlich mehr Praxisbezug hat der Artikel „Kameras und Objektive für die Stereofotografie“. Ab Seite 40 werden folgende Geräte/Technologien vorgestellt:

  • Aiptek 3D Camcorder i2
  • Fujifilm Finepix Real 3D W3
  • Panasonic 3D Lumix G Objektiv H-FT012
  • Loreo Lens in a Cap 9005
  • Loreo Lens in a Cap 9004
  • Sony 3D-Panorama (NEX-5)

Ab Seite 49 geht es um „3D-Bildschirme und -Projektoren“. Es werden die verschiedenen Techniken (Polfilter vs. Shutter) für PC bzw. Wohnzimmer vorgestellt.

Soweit der umfangreiche 3D-Teil des aktuellen Heftes von c’t Digitalie Fotografie. Aber auch für die „Flachknipser“ bzw. „Flachfilmer“ gibt es viele interessante Arikel in dieser Ausgabe.

Wie man mit der HD-Video-Funktion einer aktuellen Spiegelreflexkamera „Filmen wie die Profis“ kann, ist Thema ab Seite 52. Drehbuch, Storyboard, geeignete Objektive, Zubehör, Lichtführung, Ton, Videoschnitt – diese und weitere Themen werden anhand eines fiktiven Kurzfilmprojekts behandelt.

Ein weiterer großer Themenblock beginnt auf Seite 86: Fototricks mit Serienaufnahmen. Ob zur Rauschreduzierung oder als simulierte Langzeitbelichtung; Serienaufnahmen bieten großes fotografisches Potential.

Ab Seite 104 geht es in mehreren Artikeln um das Thema „Objektiv-Verzeichnungen korrigieren“. Zunächst werden die Grundlagen des Themas behandelt: Tonnen- und kissenförmige Verzeichnung, aber auch perspektivische Verzeichnung („stürzende Linien“) durch ungünstige Kameraposition. Auch die Auswirkungen der Verzeichnung bei Portraits mit kurzer Brennweite werden angesprochen. Dazu gibt es ja seit kurzem auch eine neue Lektion im Aufbaukurs.

Die weiteren Artikel zum Thema Objektiv-Verzeichnungen widmen sich den verschiedenen Lösungen für dieses Problem, ob in der Kamera, mit Spezialprogrammen, oder im Raw-Konverter.

Ab Seite 130 gibt es einen Test von digitalen Systemkameras (also Kameras mit Wechselobjektiven). Drei Spiegelreflexkameras treten an gegen 3 Modelle der noch recht neuen Klasse spiegelloser Systemkameras. Im Einzelnen wurden folgende Kameras getestet:

  • Olympus E-5
  • Olympus E-PL2
  • Panasonic Lumix DMC-GH2
  • Pentax K-5
  • Pentax K-r
  • Samsung NX100

Einige weitere Artikel zeigen Trends und Highlights bei Kompaktkameras auf, küren die Gewinner im Makrofoto-Wettbewerb, oder zeigen, wie ein Profi mit Photoshop den Times Square nachmalt. Wie man für Plattencover oder Flyer Fotos und Vektorgrafik geschickt kombiniert, wird auch in einem Artikel gezeigt. Und deutlich professioneller als in meiner Lektion erklärt ein Artikel ab Seite 166 die Bedeutung der Farbtiefe in der digitalen Fotografie.

Am Ende des Heftes findet sich noch einmal ein Hinweis auf die Aktion 3D-Set oder Schlitten von Pearl, sowie die Vorstellung der DVD-Inhalte. Dort gibt es beispielsweise den Stereoscopic Player in einer c’t Edition. Mit ihm lassen sich 3D-Videos abspielen. Auch ein dickes E-Book über digitalen Videodreh ist mit an Bord, ebenso ein Video-Tutorial über 3D-Fotografie, das ich noch nicht angeschaut habe.

Als Vollversionen gibt es diesmal PhotoPlus X2, PhotoActe Studio 2.70, sowie DrawPlus 8 und PagePlus 11. Darüber hinaus noch jede Menge sonstiger Tools usw., die auf Seite 174 aufgelistet werden.

Alles in Allem wieder ein sehr informatives Heft, dass seine 8,90 Euro bestimmt wert ist und noch bis Anfang Juni als aktuelle Ausgabe von c’t Digitale Fotografie erhältlich ist.

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3D-Fotografie Fotografie Fotokurs Fotos Zubehör

Einstellschlitten sehr günstig

Im Stereoforum entdeckte ich einen interessanten Thread für Fotofreunde:

http://www.stereoforum.org/viewtopic.php?f=54&t=3144

Demnach bietet die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift c’t Digitale Fotografie (die ich demnächst hier noch vorstellen werde) eine Aktion in Zusammenarbeit mit Pearl, wo man pro Haushalt einen einfachen Einstellschlitten für EUR 4,90 inkl. Versand erhalten kann – oder ein 3D-Set mit Einstellschlitten, robuster Anaglyphenbrille, unnötiger Software-CD und klapprigem Ministativ für EUR 11,80.

Ich habe mir zunächst das 3D-Set bestellt und wenige Tage später über eine gute Bekannte o:-) noch einen Schlitten extra. Nun kann ich die beiden Schlitten kreuzweise übereinander montieren und die Kamera damit in beiden Achsen justieren. Diese Kombination ist zwar nicht ganz so hochwertig wie der Kreuzschlitten, den ich bereits in der Rubrik Zubehör vorgestellt habe – mit EUR 9,80 dafür aber unschlagbar günstig und diesen Betrag meiner Meinung nach mindestens wert. Hier seht Ihr meine beiden Einstellschlitten übereinander montiert als Kreuzschlitten. Das Stativ samt Kugelkopf ist leider NICHT das aus dem 3D-Set, und auch die Kamera gehört nicht zum Lieferumfang…

2 Einstellschitten von pearl.de 2 Einstellschlitten von pearl.de

Aber auch mit nur einem einzelnen Schlitten kann man einiges anfangen. Man kann für Stereofotos die Basis sehr genau einstellen und vermeidet durch die Verwendung von Stativ und Schlitten das Auftreten von Höhenfehlern. Einfach beide Fotos nacheinander aufnehmen (mit einem seitlichen Versatz von etwa 1/30 des Aufnahmeabstands) und mit SPM verrechnen. So einfach entstehen Stereobilder wie z.B. das rechts gezeigte Anaglyphen-Makro von kleinen Hornveilchen, für das die Stereobasis (wenn ich mich recht erinnere) nur 2-3 Millimeter betrug.

Ich hoffe, dass Euch dieser Hinweis auf das Sonderangebot noch rechtzeitig erreicht, bevor die Aktion abläuft bzw. bevor der Vorrat aufgebraucht ist. Ansonsten bleibt ja noch der Schlitten zum Normalpreis oder der Makroschlitten aus der Rubrik Zubehör.

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3D-Fotografie Fotografie Fotokurs Fotos

Neue 3D-Bilder vom Miniatur-Wunderland

Nun sind meine Stereofotos aus dem Miniatur-Wunderland Hamburg online anschaubar – verteilt auf 4 Seiten:

http://www.rofrisch.de/miwula.htm

Das StereoPhoto Viewer Applet ermöglichst die Auswahl der Betrachtungsart (Rot-Cyan-Brille, Kreuzblick, etc.) und man kann das Bild auch auf 100% vergrößern und dann darin herumscrollen. Damit sie sich auch auf einem 3D-Bildschirm gut anschauen lassen, habe ich diesmal die Darstellung in einem separaten Fenster für das Java-Applet gewählt.

Die Bilder entstanden mit der Canon EOS 60D, an die ein 28mm-Objektiv mit einem alten Pentax-Strahlenteiler angesetzt war. Man sieht schon deutlich die Grenzen dieser Technik. Zwar kann man mit höheren ISO-Werten als bei der Fuji W1 bzw. W3 arbeiten, aber dafür hat man bei offener Blende starke Vignettierung durch den Spiegelknick und eine geringe Schärfentiefe. Ich hoffe, die Bilder gefallen Euch trotzdem.