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Wissenswertes über Speicherung und Backups

In meinen Lektionen zum Arbeitsablauf meiner PC-Bearbeitung von Digitalfotos habe ich bereits erwähnt, wie wichtig Backups der Digitalfotos (und der sonstigen Daten) sind.

Nun erreichte mich eine eMail mit der Bitte eines Abiturienten, seine Seminarfacharbeit zum Thema Datensicherung durch Verlinkung zu unterstützen. Dies tue ich hiermit sehr gerne, denn die Artikel sind wirklich lesenswert. Also schaut Euch hier mal gründlich um, falls Euch das Thema Datensicherung interessiert (und welchen Digitalfotografen interessiert es nicht?):

http://www.techfacts.net/daten

Gut gefällt mir, dass auch Themen wie das sichere Löschen von Dateien (beispielsweise vor dem Verkauf eines Computers) angesprochen werden und konkrete Software-Empfehlungen zu finden sind. Darauf werde ich beim Verkauf meines „alten“ Notebooks wieder zurückgreifen.

Achja, PS: Benötigt zufällig jemand ein Notebook Fujitsu Siemens V5535, aufgerüstet auf 2GB Ram? Windows Vista ist drauf installiert. Für die Raw-Bearbeitung meiner 20D-Fotos war es okay, aber für die wesentlich größeren Raws der 60D habe ich mir mittlerweile ein schnelleres Notebook gekauft.

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Lensbaby: Siegfähre

Siegfähre (Lensbaby 3G)Heute gibts ein aktuelles Lensbaby-Foto. Es entstand an der Siegfähre bei Mondorf. Also kurz vor der Mündung der Sieg in den Rhein. Aufgenommen mit dem Lensbaby 3G und 0,6fach-Weitwinkelkonverter.

Die Brücke ist übrigens in echt fast gerade. Die Krümmung kommt größtenteils vom Lensbaby und dem Konverter. Durch Krümmung des Lensbaby lassen sich solche Effekte ganz ohne nachträgliche Bildbearbeitung erzeugen.

Allerdings waren mir die Farben auf dem Originalfoto zu fröhlich. Daher habe ich es mit dem kostenlosen Plugin Virtual Photographer in ein „spooky“ Schwarzweißbild verwandelt. Dieses als neue Ebene auf das Farbfoto und die Transparenz auf ca. 70% (wenn ich mich recht erinnere). So entsteht diese eigentümliche Farbstimmung, die an nachcolorierte Uralt-Bilder erinnert.

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Fotomaschine

Im Traumflieger-Forum habe ich vorhin einen Link zu folgendem Video gefunden, das ich Euch nicht vorenthalten möchte. Eine sogenannte Rube-Goldberg-Maschine, schaut selbst:

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Bildbearbeitung Fotografie Fotos Kleine Planeten

Mein Sonnensystem

Nachdem ich im letzten Blog anhand von 4 Beispielen gezeigt habe, wie man „Kleine Planeten“ selber erzeugt, gibt es diesmal die Galerie mit meinen bisherigen 8 Planeten (reiner Zufall, dass auch ‚mein‘ Sonnensystem nur bis 8 zählen kann, seit Pluto nicht mehr mitzählt):

Wie man sieht, sind auch zwei Planetchen für die Kölner Bahnfans mit dabei: Auf dem einen sieht man die U-Bahn-Station Poststraße unmittelbar vor dem Umbau, als sie noch die ’schönen‘ orangen Kacheln hatte. Grundlage für dieses Bild war der Versuch, die Haltestelle in kompletter Länge abzubilden, was mir (damals…) allerdings nicht ohne Nahtstellen gelang.

Das andere Foto stammt vom letzten Tag der Kölner Achtachser. Der Zug ist gerade in die Hauptwerkstatt eingerückt und zeigt als Planetenbild eindrucksvoll, was man unter dem Begriff „Rundfahrt“ in der HW versteht… :-)

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Kleine Planeten

Die letzten paar Tage habe ich mich mal mit einer Sorte Fotos beschäftigt, die ich schon manches Mal im Web bewundert habe. Lil‘ Planets oder little Planets werden sie genannt, und sie zeigen die Welt zusammengebogen zu einem kleinen Planeten, ähnlich den Miniplaneten in der schönen Geschichte „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry.

Nachdem ich bereits vor Monaten kleine Planeten von Michael W. in Facebook gesehen hatte (Danke, Michael), und er mir den Tipp gegeben hatte, dass der dazugehörende Filter in Gimp oder Photoshop „Polarkoordinaten“ heißt, konnte es also losgehen:

Als erstes Versuchsobjekt suchte ich mir ein Bild von den Kränen im Hamburger Hafen aus. Es erschien mir deshalb geeignet, weil es einen geraden Horizont hat, aus dem einzelne Objekte herausragen. Links das Original, rechts die Bearbeitung mit dem Filter „Polarkoordinaten“ in Gimp:

Wie man sieht, habe ich per Tonwertkorrektur das Bild so verändert, dass der Himmel komplett weiß wird. Dadurch hat man keine Freistellungs-Probleme und der Planet schwebt quasi ‚im Nichts‘.

Der Polarkoordinaten-Filter wickelt das Bild also einmal um die Achse, genau wie die Zylinderspiegel-Anamorphosen, mit denen Maler schon in früheren Jahrhunderten ihr Talent unter Beweis stellten. Die einzelnen Pixel-Spalten des Fotos werden als Strahlen von einem gemeinsamen Mittelpunkt angeordnet. Dadurch wird die untere Kante des Bildes zu einem einzelnen Punkt verengt, während Elemente umso breiter erscheinen, je weiter sie von der Bildunterkante entfernt sind.

Wenig zufriedenstellend ist bei meinem Beispiel aus dem Hamburger Hafen allerdings der Übergang zwischen den seitlichen Bildrändern. Zwar bekommt der „Planet“ insgesamt eine runde Form (da der Horizont gerade und horizontal verläuft), aber es gibt massive Farbunterschiede an der Nahtstelle. Hinzu kommt, dass das Grünzeug im Vordergrund auch nur an einem Bildrand wächst. Hier müsste man also noch stempeln und vielleicht auch versuchen, die Farbunterschiede wegzukorrigieren.

Little Planet: Hamburg KunsthalleMein zweiter Kleinplaneten-Versuch entstand aus einem Bild, das ich schon hier im Blog-Artikel Abendspaziergang an der Alster gezeigt hatte.

Bei diesem Bild bot es sich an, den schönen blauen Himmel mit zu verwenden. Leider fehlen meist Himmel-Pixel an den vier Ecken des Planetenfotos. Diese muss man dann mit dem Klonstempel ergänzen.

Die Naht ließ sich hier etwas besser tarnen, da sich das Haus im Hintergrund mit Grünzeugs überstempeln ließ. Besonders in den Wolken sieht man dennoch, dass hier gepfuscht wurde.

Little Planet: Kölner Dom vom KölnTriangleDas nächste Little-Planets-Kunstwerk entstand aus einem Foto vom Köln-Triangle auf den Kölner Dom. Hier hatte ich keine Lust auf Wolkeneckenauspixeln. Daher habe ich einen „Planeten mit Atmosphäre“ erschaffen. Natürlich muss die Atmosphäre nicht mit einer harten Kreislinie in das dunkle Blau des Weltalls übergehen, sondern mit einem weichen Verlauf. Sehr realistisch sieht es dennoch nicht aus…

Auch bei diesem Bild ist der Übergang nicht so dolle. Leider war auf dem verwendeten Originalfoto das blaue Zelt des Musical Dome nicht komplett drauf. Man hätte also eine Menge tricksen müssen, um die Naht zu kaschieren. Das hat Michael W. bei seiner Version dieses Motivs, die er am nächsten Tag in Facebook zeigte, eindeutig besser hinbekommen. Vielleicht gibt er uns ja einen Link in den Kommentaren und erzählt uns dazu, wie er es gemacht hat…

Little Planets: Doppelter RegenbogenFür die folgenden Bilder habe ich meinen Bildbestand nach geeigneten Panoramafotos durchsucht. Nach einigen Experimenten mit dem Regenbogen-Panorama aus meiner Fotogalerie entschloss ich mich, das Kanten-Problem durch einen Spiegeltrick zu umschiffen: Rechts an das Ausgangsfoto wurde das gleiche Bild horizontal gespiegelt noch einmal dran gesetzt. So entstand dieser symmetrische Planet, dessen doppelte Regenbögen sich wie die Flügel eines dicken Käfers an den Planeten fügen.

Bei langgezogenen Bildern wie z.B. diesem doppelt breiten Panorama empfiehlt es sich übrigens, vor Anwendung des Polarkoordinaten-Filters das Bild auf eine quadratische Grundfläche zu bringen, indem man es neu skalieren lässt – in der Höhe gestreckt und in der Breite gestaucht. Nimmt man dafür z.B. 3000 mal 3000 Pixel, erhält man ein Planetenfoto von 9 Megapixel Grundfläche. Natürlich sollte das Panorama dafür die nötige Bildgröße und -qualität mitbringen.

Der Polarkoordinaten-Filter bietet noch einige Möglichkeiten mehr, die ich hier nicht erwähnt habe. Man kann die Bilder z.B. auch von der Oberkante her zusammenrollen. Dann liegt der Himmel innen und man bekommt die Welt nicht als ‚Planeten‘, sondern als ‚Röhre‘ dargestellt. Damit sind ebenfalls sehr hübsche Effekte erzielbar.

Auch kann man im Polarkoordinaten-Filter von Gimp einstellen, an welcher Stelle die Naht zu liegen kommt. So braucht man das Bild nicht nachträglich drehen.

Für eigene Experimente mit dieser kreativen Bildbearbeitungsmethode hier meine bisherigen Erfahrungen in Zusammenfassung:

  • Das Ausgangsfoto benötigt einen geraden Horizont bzw. Wasserspiegel, etc. Gegebenenfalls das Foto entsprechend drehen und zuschneiden, bis linker und rechter Bildrand zusammenpassen.
  • Auch Farbkorrekturen sind vermutlich leichter vor dem Dreh zu machen.
  • Eventuell kann man das Bild testweise schon vorher „kacheln“, also zweimal nebeneinanderstellen, um zu sehen, wie sich der Übergang gestalten lässt.
  • Wenn besonders breite Bilder eingerollt werden sollen, dann empfiehlt es sich, diese vorher auf ein quadratisches Format zu verzerren. Hat das Ausgangsbild als Panorama z.B. 2345 mal 9876 Pixel, so würde ich es vermutlich auf 4000×4000 Pixel skalieren. So wird die Qualität meist besser.
  • Nach der Anwendung des Polarkoordinaten-Filters kommt die „Kür“: Unsichtbarmachen des Übergangs mit Klonstempel, etc. Hier kann man es zu wahrer Meisterschaft bringen, von der ich aber noch weit entfernt bin.

Und nun viel Spaß mit eigenen Experimenten. Es ist wirklich viel einfacher, als es aussieht.