England, Teil 11: Ein Zauberwald, der „Wistman’s Wood“

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facebook-ashburtonNach unserem Reisetag von Cambridge über Stonehenge nach Ashburton – unserem wunderschönen zweiten Quartier – galt Tag 6 unserer Reise ganz der Erkundung des Dartmoors. Wie der Tag insgesamt verlaufen ist, könnt Ihr schon in Ilos Blog nachlesen, ich zeige hier zunächst nur die Fotos unserer ersten Station, dem zauberhaften „Wistman’s Wood“.

Der Wistman’s Wood hat wahrlich etwas Bezauberndes. Es gibt einen Wanderweg von Two Bridges parallel zum West Dart River dorthin. Keine lange Tour, sofern man auf dem gleichen Weg zurückkehrt (dazu mehr im nächsten Artikel).

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Two Bridges

Gleich zu Anfang des Wanderwegs hat man einen malerischen HDR-Blick mit übersättigten Farben zurück auf Two Bridges, einem winzigen Ort, der anscheinend quasi nur aus einem Hotel besteht.

Blick auf den Wistman's Wood und die Tors

Blick auf den Wistman’s Wood und die Tors

Schon aus der Ferne sieht man, dass der Wald ziemlich klein ist. Oberhalb sieht man zwei Tors, zwischen denen wir später hindurch gewandert sind, um zu den Ruinen der Gunpowder Mill zu gelangen (siehe nächster Artikel).

Das Bild zeigt außerdem, dass Ziegen im Dartmoor blau sind. Oder, wie ich meinen ‚Freunden‘ in Facebook schrieb:

Was ich im Dartmoor gelernt habe: Weiße Schafe heißen „sheep“, blaue und orange Schafe heißen „goats“, braune Schafe heißen „pony“ und schwarze Schafe heißen „cow“.

Der Wistman’s Wood ist – wie die Fotos erkennen lassen – recht lichtdurchflutet, und die Bäume scheinen aus den großen Steinen herauszuwachsen. Offenbar haben die Steine verhindert, dass die Bäume, als sie noch junge Pflänzchen waren, von den Schafen abgefressen wurden. So konnten sie gerade wegen des seltsamen Untergrundes besser überleben als andere junge Triebe, die für die Schafe erreichbar waren. Daher winden sie sich heute zwischen den Steinen hindurch; manche bereits seit ca. 400 Jahren. Ihr üppiger Moos-Bewuchs kommt vermutlich von aufsteigender Feuchtigkeit des nahe vorbeifließenden West Dart River.

Das Wetter hielt sich noch – die Wolken auf den HDR-Bildern sehen dramatischer aus als in echt – und daher setzten wir unsere geplante Tour in Richtung der Gunpowder Mill fort, anstatt zurück zum Parkplatz zu gehen. Diesen Entschluss sollten wir mit einigen kalten Extra-Duschen bezahlen. Ein paar Fotos dieser Tour wird es aber dennoch im nächsten Artikel geben.

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Eine Antwort zu England, Teil 11: Ein Zauberwald, der „Wistman’s Wood“

  1. Pingback: From Cambridge to Dartmoor – a new world. We visited Wistman’s Wood and Kitty Jay’s grave. | iLOart Bonn

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