England, Teil 22: Freilichtmuseum Morwellham Quay, Fortsetzung

Willkommen zum letzten Teil meiner Fotos aus dem viktorianischen Freilichtmuseum Morwellham Quay an der Grenze zwischen Devon und Cornwall. Nachdem ich im Teil 1 bereits die Kupfermine und viele Bereiche des Museumsdorfs gezeigt hatte, geht es hier nun weiter durch die verschiedenen Häuser und Werkstätten. Die Panoramen aus Schmiede und Fassbinderei des vorigen Artikels habe ich hier auch noch einmal als „Standbilder“ mit in die Fotostrecken eingebaut; wer sie interaktiv erleben möchte, klicke bitte auf den Link.

Die Schmiede, oder „Blacksmith’s prayer room“

Hier also hat Seth Lakeman das rhythmische Kling-Klang-Klong aus dem Song „Blacksmith’s Prayer“ aufgenommen. Aber auch ohne diesen Bezug ist es ein interessanter Raum für ein Panorama:

Die letzten drei Bilder hatte ich ja schon im Morwellham-Panoramen-Artikel gezeigt, wo man das Kugelpanorama auch interaktiv auf 360cities öffnen kann.

Die Fassbinderei bzw. das „Barrel House“

Auch diesen Raum habe ich ja bereits als Panorama im Blog und auf 360cities gezeigt. Hier nun die sonstigen Bilder rund um die Werkstatt von Mr. Cooper:

Bei dem rechteckigen Bild des Panoramas kann man gut erkennen, was passiert, wenn man das Stativ vor der Aufnahme des Kugelpanoramas nicht gründlich waagerecht ausrichtet: Die schwarze Stativzone am unteren Rand des Bildes macht eine deutliche Welle. Man macht sich also zusätzliche Arbeit bei der Ausrichtung des Panoramas in Hugin etc.

Nach dieser Fassmacherei ist also das Album „Tales from the Barrel House“ von Seth Lakeman benannt und zum großen Teil auch dort aufgenommen worden. Aber auch ohne diesen Bezug ist es ein interessanter Raum für ein Panorama (wo sagte ich das bereits ebenfalls?) ;-)

Pferdewagen, Schreiner, Bestatter

In Morwellham Quay sieht man auch eine Sammlung von Kutschen und Wagen aus viktorianischer Zeit. Mit dem Wagen auf dem zweiten Bild traten die Bewohner ihre letzte Reise an. Ein Blick in die Werkstatt des Schreiners bzw. Tischlers lässt erahnen, dass neben Fertigung/Reparatur von Wagenrädern auch der Totengräber zu den regelmäßigen Kunden gehörte:

Der „Assayer“, der Edelmetallprüfer

Um die Qualität des Erzes einschätzen zu können, betrieb ein Assayer ein entsprechendes Labor, in dem sich Art und Qualität des geförderten Materials einschätzen ließ, um seinen Marktwert zu bestimmen.

Wohnhäuser in Morwellham

Während ich meine beiden Panoramen von Schmiede und Barrel House aufgenommen habe, hat sich Ilonka ausführlicher die Wohnhäuser angeschaut. Deshalb findet man auch nähere Informationen hierzu in ihrem Blog. Aber für einen kurzen Schnelldurchlauf war auch nach meinen Panorama-Aufnahmen noch Zeit. Wenn ich’s richtig verstanden habe, sieht man auf meinen Innenraum-Fotos die Wohnung des Assayers, der offenbar zu den reicheren Bewohnern Morwellhams gehörte:

Schiff und Kai, Lorenbahn

In der letzten Fotostrecke von Morwellham Quay zeige ich die Bilder einer weiteren Hauptattraktion. An den Kaianlagen des Ortes liegt die Garlandstone. Sie ist Baujahr 1909, also etwas jünger als die Schiffe zur Blütezeit des Ortes, aber dennoch typisch für die Art Lastensegler, die in Morwellham Quay anlegten.

Auffälligstes Bauwerk am Kai sind die Holzpfähle der Lorenbahn, die ein imposantes Gerüst bilden. Auf ihnen gelangten die Erzloren an den Kai.

Damit sind wir am Ende unseres Rundganges durch Morwellham Quay angelangt. Ich hoffe, die Fotos haben gezeigt, dass es ein wirklich sehenswertes Freilichtmuseum ist. Auf jeden Fall ist Morwellham Quay einen Besuch wert, wenn man gerade im Dartmoor oder in der Nähe von Plymouth ist. Wer sich für die viktorianische Zeit oder für Industriekultur interessiert, wird hier eine Menge interessanter Sachen entdecken und erleben können.

In Morwellham haben wir etliche Stunden verbracht. Dennoch war im Spätnachmittag noch Zeit für einen Ausflug nach Merrivale, wo es einige Megalithen zu besichtigen gibt. Davon werde ich im nächsten Artikel berichten.

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