England, Teil 31: St Michael’s Mount (und St Ives)

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OLYMPUS DIGITAL CAMERANach dem Morris Dance in Mousehole und einer erholsamen Nacht widmeten wir unseren letzten Tag in Cornwall einem besonderen Ziel: Saint Michael’s Mount – quasi der kleine Bruder des französischen Mont Saint-Michel auf der anderen Seite des Ärmelkanals (den wir vor 11 Jahren im Juli 2002 besichtigt hatten; siehe Vergleichsfoto rechts).

Wir kamen zu Beginn der Flut am St Michaels Mount an, so dass wir mit dem Boot übersetzten. Eine mutige (oder leichtsinnige?) Familie versuchte es noch über den überfluteten Damm der Gezeiteninsel, wie man auf einem der folgenden Bilder erkennen kann.

Im Vergleich zum Gegenstück an der Grenze zwischen Normandie und Bretagne ist der Michelsberg in Cornwall zwar weniger touristisch überlaufen, doch noch immer mehr als ausreichend – jedenfalls im Hochsommer.

Bis hier die Bilder der Burgbesichtigung. Wer ein Kombiticket gekauft hat, kann anschließend noch die subtropischen Gärten besichtigen – bei schönem Wetter auf jeden Fall sehr lohnend. Das Klima am Eingang zum Ärmelkanal ist tatsächlich so mild, dass sogar Tee- und Kaffepflanzen dort wachsen können.

Am Ende unserer Tour war die Flut schon so weit angestiegen, dass unser Einstiegspunkt schon nicht mehr trockenen Fußes vom Festland aus erreichbar war. Aber für höhere Wasserstände gibts halt andere Anlegestellen.

St Ives

england2013-st-ives-6572 england2013-st-ives-6571Am Nachmittag fuhren wir nach Saint Ives, einem ebenfalls touristisch sehr beliebten Küstenort. Vom Parkplatz aus hat man diesen „faszinierenden“ Blick auf tausende angespülter Meeressäuger.

england2013-st-ives-6575 england2013-st-ives-6576Anstelle eines freien Strandquadratmeters suchten wir uns lieber ein Café für unseren letzten Cream Tea in diesem Urlaub. Während wir unsere Scones verputzten, konnten wir beobachten, wie gut sich die Möwen an die Ernährung mit Wohlstandsmüll angepasst haben.england2013-st-ives-6578

england2013-st-ives-6579Vielleicht fallen auch in St. Ives allsommerlich besonders viele Nordrhein-Vandalen ein; jedenfalls hat man drastische Maßnahmen gegen öffentliche Saufgelage eingeführt. Das würde ich mir für das Rheinland auch wünschen.

england2013-st-ives-6580Viel mehr habe ich in St Ives nicht fotografiert. Das meiste war touristisch überlaufen; und außerdem hatten wir leichte Probleme, das Auto wiederzufinden. Leider hatten wir uns nämlich nicht zuvor den Stadtplan von St Ives angeschaut. Wie man z.B. auf Google Maps sehen kann, liegen die Strände auf zwei getrennten Seiten einer kleinen Halbinsel. Wenn man das nicht weiß, sucht man evtl. auf der falschen Seite. Zum Glück hing noch kein Ticket an unserem Auto, obwohl wir die Parkzeit fast eine Stunde überzogen hatten.

Das war also unser letzter Urlaubstag in Cornwall. Der nächste Tag sollte außer einer sehr weiten Fahrt ostwärts (Bonn liegt wie Penzance etwa auf dem 50. Breitengrad, ist aber weniger subtropisch) auch noch eine kleine Besichtigung einschließen. Das wird dann vermutlich der letzte Artikel dieser England-Serie. Lasst Euch überraschen – im nächsten Artikel wird’s erotisch. c===3 ;-)

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