Über RoFrisch

Wer ist denn dieser Roland Frisch, der hier diesen merkwürdigen Fotokurs geschrieben hat?

Roland mit 3 Jahren (Forenlevel Kameraassistent)

Liebe Besucher meines Fotokurses,

hier eine kurze Vorstellung meiner verhinderten Fotografen-Karriere. Ihr werdet erfahren, warum ich nach ca. 40 Jahren fotografischer Erfahrung nur noch selten Fingerabdrücke auf der Frontlinse habe. Und warum ich statt guter Fotos lieber mittelmäßige Fotokurse gestalte. Und vieles Weiteres, was Euch noch nie interessierte.

Wie man auf dem Bild sieht, gab es im April 1970 noch keine Online-Fotokurse, aus denen ich mein fotografisches Wissen hätte ziehen können. So blieb mir nichts als „Lörning bei Duing“, wie es so schön auf Neudeutsch heisst. Die ersten Ergebnisse waren vermutlich niederschmetternd – falls meine Eltern überhaupt einen Film eingelegt hatten.

Innerhalb der nächsten 2 Jahre fand ich jedenfalls heraus, dass die Bilder bedeutend besser werden, wenn man die Finger nicht auf dem Objektiv hat. Im Sommer 1972 war mein fotografischer Auftritt jedenfalls schon wesentlich professioneller.

Meine erste Kamera

Roland im Sommer 1972 (Forenlevel Meisterfotograf)

Von nun an hätte es eigentlich steil bergauf gehen können mit meiner Fotografenkarriere, wenn nicht mehrere Faktoren dagegen gewirkt hätten:

Erstens legten meine Eltern wohl noch immer keine Filme ein. Jedenfalls nicht in die Kamera, die mir überlassen wurde.

Zweitens hatte ich mit DEN Socken in den Sandalen keine Chance, weibliche Models für Portrait- und Fashion-Fotografie zu gewinnen.

Drittens war das doch alles noch reichlich kompliziert: Kein Autofokus, keine automatische Belichtung. Und wochenlanges Warten auf die – manchmal niederschmetternden – Ergebnisse nach der Film-Entwicklung. Beispielsweise, wenn man mal wieder vergessen hatte, die Filmempfindlichkeit richtig einzustellen.

Jedenfalls bekam ich zur Einschulung 1973 meine eigene Kamera. Fotografiert habe ich nur selten (Filme und Abzüge waren ja teuer). Also meist nur im Urlaub. Aber immerhin. Das Interesse war grundsätzlich geweckt, aber Fotos hatten damals „richtig“ gemacht zu sein – wirklich kreativ war das Ganze noch nicht. Eher ein Mittel zum Zweck: Festhalten von Urlaubserinnerungen, etc.

Endlich Zoom, endlich Spiegelreflex

Im Jahr 1991 bekam ich dann eine Canon EOS 1000 als Geschenk von meiner Oma, die sich doch lieber eine Kompaktkamera kaufen wollte. Es war noch eine EOS 1000 ohne F, N, FN oder gar D. Damit begann für mich die Spiegelreflex-Ära. Und die Entdeckung, dass Fotografie ein kreatives Hobby sein kann, und dass es auch Spaß macht, sich mit den Grundlagen zu beschäftigen – in technischer wie auch in gestalterischer Hinsicht. Die EOS 1000 ersetzte ich dann 1994 durch eine EOS 5 und gewöhnte mir damit schon damals das praktische Daumenrad an, das ich auch heute noch an der 20D und ihren Nachfolgern schätze. So geriet ich also in die Fänge von Canon und war, eh ich mich versah, nicht mehr kompatibel zu Nikon, Pentax oder anderen Herstellern, die bekanntlich ebenfalls sehr gute Kameras bauen. Meine Oma ist also schuld, dass in diesem Fotokurs fast immer Canon als Beispiel herhalten muss.

Norderney 2009 (Forenlevel: Wrackfotograf)

Ab 1999 wurde es dann digital. Zunächst mit zoomfreien 1,3 Megapixeln als Ergänzung zur analogen Spiegelreflexkamera. Ab 2005 begann dann mit der EOS 20D der Einstieg in die digitale Spiegelreflexfotografie. Und damit auch die Arbeit an diesem Fotokurs. Denn nun freue ich mich, wenn ich – zumindest was das Verständnis der technischen Grundlagen angeht – heutigen Einsteigern behilflich sein kann. Auch wenn es mir manches Mal die Zeit vom richtigen Fotografieren abzieht. Für die Suche nach kreativen Perspektiven bleibt also immernoch der Urlaub.

Womit auch schon klar sein dürfte, dass ich die Fotografiererei nicht beruflich mache (weder als Fotograf noch als Kameraverkäufer, etc.), sondern dass es beim Hobby geblieben ist. Meine Brötchen (bzw. Linsen) verdiene ich als Bahnfahrer bei einem größeren Kölner Verkehrsunternehmen. Vielleicht seht Ihr mich ja mal vorne in der Fahrerkabine, wenn Ihr mit der Stadtbahn in Köln oder Bonn (oder dazwischen) unterwegs seid. Mein Beruf erklärt jedenfalls auch, warum ich öfters Bahnfotos mache und in gewissen Kreisen als Bahnfan angesehen werde (was nur bedingt stimmt).

Auch wenn der Fotokurs ein reines Hobbyprojekt ist und nicht zur Finanzierung meines Lebensunterhaltes dient, freue ich mich natürlich, wenn sich der eine oder andere Leser durch eine kleine Aufmerksamkeit für die vielen nützlichen Informationen bedankt. Details dazu stehen auf der Willkommen-Seite im Abschnitt „Diesen Fotokurs unterstützen„. Jeder Euro trägt (indirekt) zur Verbesserung dieses Fotokurses bei.

Damit sind wir bei dem, was aus Rolands Fotokurs noch werden kann (und was nicht). Ich würde gerne mal was über Bildgestaltung schreiben. Etliche Leser wünschen sich anscheinend aber eher konkrete Kauftipps. Ich würde auch gerne was über die verschiedenen Belichtungsprogramme schreiben, über Themen wie Weißabgleich, Blitz-Techniken, Filter, Langzeitbelichtungen, etc. Und ich würde gerne tiefer in die Möglichkeiten von WordPress einsteigen, um den Kurs noch etwas besser zu gestalten. Ideen gibt es genug. Es ist – wie so oft – eine Zeitfrage. Ich bin halt Admin und Chefredakteur in einer Person. Und das alles in Teilzeit. Daher habt bitte Nachsehen, dass nicht alle Themenwünsche etc. berücksichtigt werden können. Dennoch freue ich mich über Vorschläge z.B. in den Kommentaren. Vielen Dank für’s Zuhören und für Euer Feedback.

Herzliche Grüße, Euer Roland

 

Im Jahr 1991 bekam ich dann eine Canon EOS 1000 als Geschenk von meiner Oma, die sich doch lieber eine Kompaktkamera kaufen wollte. Es war noch eine EOS 1000 ohne F, N, FN oder gar D. Damit begann für mich die Spiegelreflex-Ära. Und die Entdeckung, dass Fotografie ein kreatives Hobby sein kann, und dass es auch Spaß macht, sich mit den Grundlagen zu beschäftigen – in technischer wie auch in gestalterischer Hinsicht. Die EOS 1000 ersetzte ich dann 1994 durch eine EOS 5 und gewöhnte mir damit schon damals das praktische Daumenrad an, das ich auch heute noch an der 20D und ihren Nachfolgern schätze. So geriet ich also in die Fänge von Canon und war, eh ich mich versah, nicht mehr kompatibel zu Nikon, Pentax oder anderen Herstellern, die bekanntlich ebenfalls sehr gute Kameras bauen. Meine Oma ist also schuld, dass in diesem Fotokurs fast immer Canon als Beispiel herhalten muss.

Norderney 2009 (Forenlevel: Wrackfotograf)

Ab 1999 wurde es dann digital. Zunächst mit zoomfreien 1,3 Megapixeln als Ergänzung zur analogen Spiegelreflexkamera. Ab 2005 begann dann mit der EOS 20D der Einstieg in die digitale Spiegelreflexfotografie. Und damit auch die Arbeit an diesem Fotokurs. Denn nun freue ich mich, wenn ich – zumindest was das Verständnis der technischen Grundlagen angeht – heutigen Einsteigern behilflich sein kann. Auch wenn es mir manches Mal die Zeit vom richtigen Fotografieren abzieht. Für die Suche nach kreativen Perspektiven bleibt also immernoch der Urlaub.

Womit auch schon klar sein dürfte, dass ich die Fotografiererei nicht beruflich mache (weder als Fotograf noch als Kameraverkäufer, etc.), sondern dass es beim Hobby geblieben ist. Meine Brötchen (bzw. Linsen) verdiene ich als Bahnfahrer bei einem größeren Kölner Verkehrsunternehmen. Vielleicht seht Ihr mich ja mal vorne in der Fahrerkabine, wenn Ihr mit der Stadtbahn in Köln oder Bonn (oder dazwischen) unterwegs seid. Mein Beruf erklärt jedenfalls auch, warum ich öfters Bahnfotos mache und in gewissen Kreisen als Bahnfan angesehen werde (was nur bedingt stimmt).

Auch wenn der Fotokurs ein reines Hobbyprojekt ist und nicht zur Finanzierung meines Lebensunterhaltes dient, freue ich mich natürlich, wenn sich der eine oder andere Leser durch eine kleine Aufmerksamkeit für die vielen nützlichen Informationen bedankt. Details dazu stehen auf der Hauptseite im Abschnitt „Diesen Fotokurs unterstützen„. Jeder Euro trägt (indirekt) zur Verbesserung dieses Fotokurses bei.

Damit sind wir bei dem, was aus Rolands Fotokurs noch werden kann (und was nicht). Ich würde gerne mal was über Bildgestaltung schreiben. Etliche Leser wünschen sich anscheinend aber eher konkrete Kauftipps. Ich würde auch gerne was über die verschiedenen Belichtungsprogramme schreiben, über Themen wie Weißabgleich, Blitz-Techniken, Filter, Langzeitbelichtungen, etc. Und ich würde gerne tiefer in die Möglichkeiten von Typo3 einsteigen, um den Kurs noch etwas interaktiver „aufzupeppen“. Und das CSS verbessern und z.B. eine druckoptimierte Ausgabe zu ermöglichen. Ideen gibt es genug. Es ist – wie so oft – eine Zeitfrage. Ich bin halt Admin und Chefredakteur in einer Person. Und das alles in Teilzeit. Daher habt bitte Nachsehen, dass nicht alle Themenwünsche etc. berücksichtigt werden können. Dennoch freue ich mich über Vorschläge z.B. in den Leserkommentaren. Vielen Dank für’s Zuhören und für Euer Feedback.

Herzliche Grüße, Euer Roland

13 Antworten zu Über RoFrisch

  1. Mario schreibt:

    Hallo Roland,

    ich wollte dir einfach mal für diese tolle Seite und die Mühe danken, die du hier investierst um Anfängern den Einstieg in die Fotografie zu erleichtern.
    Da ich bisher keinerlei Erfahrung auf diesem Gebiet hatte, aber neuerdings großes Interesse daran entwickle, war die Entdeckung dieser Seite natürlich ein absoluter Glücksfall für mich.
    Nachdem ich alle Artikel des Anfänger- und Aufbaukurses gelesen habe, kann ich die Veröffentlichung des neusten kaum erwarten. Die Ausführungen sind leicht verständlich und ich habe heute Tränen gelacht, als ich bei der 6,1 Pixel-Kamera ankam.
    Mein erstes Erfolgserlebnis (obwohl ich bisher nicht einmal eine Kamera besitze) hatte ich heute mit den vollständigen Verständnis des Datenblatts meiner Wunschkamera.

    Also abschließend noch einmal,
    vielen Dank, bitte nicht aufhören und ein großes Lob für den kreativen Witz der Artikel!

    MfG,

    Mario

  2. A.Haasl schreibt:

    Hallo Roland,
    ich schaue immer mal wieder in Deinen Fotokurs hinein. Für einen fast Laien wie mich
    ist das natürlich alles sehr informativ. Ich habe bisher aber vergeblich einen Beitrag über das Fotografieren im Schnee gesucht, das mir Probleme macht im Punkt Bildqualität oder habe ich diesen Beitrag in deinem Kursus übersehen.

    Ich habe eine Nikon D90 mit folgenden Objektiven.
    AF-S DX VR 18 -200mm f/3.5 – 5.6GIF – ED
    SIGMA 18 – 50mm F2.8 EX DC Macro
    TAMRON SP AF10 – 24mm F/3.5 – 4.5 Di II

    Mich würde deine Meinung zu meiner obigen Ausstattung interessieren oder gibt es vielleicht noch eine Empfehlung für weiteres Objektiv.

    Ich würde mich freuen von von Dir etwas zu höre.

    Mit freundlichen Grüßen
    A.Haasl

    • RoFrisch schreibt:

      Beim Fotografieren im Schnee gibt es im Wesentlichen zwei Belichtungsprobleme (zusätzlich zu den Problemen mit Feuchtigkeit, Kondensation, schlappen Akkus, etc.):

      Die Kamera-Belichtungsmessung hält die Szene für eine durchschnittlich helle Situation und belichtet daher dunkler als es passend ist. Der Schnee ist dann grau statt weiß. Maßnahme: Belichtungskorrektur „nach oben“.

      Bei zu starker Gegenkorrektur (oder wenn die Belichtungsautomatik doch gemerkt hat, dass hier Schnee abgebildet wird) kann es leicht vorkommen, dass die hellen Partien ausbrennen, also weiß ohne detaillierte Zeichnung erscheinen. Maßnahme hier: Fotografieren in Raw – dann hat man mehr Reserven bei der Nachbearbeitung und kann mit digitaler Belichtungskorrektur und Anpassung der Lichter und des Kontrastes noch einiges retten.

      Gruß, Roland

  3. marita schreibt:

    Hallo Roland,
    habe mich noch mal hier umgesehen. Du machst Dir so viel Mühe, damit auch andere Fotobegeisterte ihren Spass an der Fotografie entdecken.
    Super !!!!!
    Wenn Du magst, schau doch mal bei mir vorbei oder schreibe mir mal ;-)
    Liebe Grüße
    Marita

  4. Monsieur Brusc schreibt:

    Hallo lieber Roland,
    also ich bin der sicherlich Millionste Begeisterte über Deine so ehrliche
    Leistung für andere Fotofreaks. Finde, wir sollten just in Deiner Kölner Stadtbahn
    eine riesen rheinländische Party – ohne Aschermittwochkater – abhalten.
    Die Bahn wird in dieser Zeit von
    einer automatischen Spiegelreflex gesteuert. Denn sie sieht ja alles jenach Brennweite
    und Objektiv sehr weit im Voraus. Besser als jeder Mensch.
    Du erklärst allen Partygästen die Kameras
    oder antwortest auf ihre brennenden Fragen erheiternd rheinländisch: spielend Fotografieren lernen.Bin sehr froh über Deine Website. Herzliches Danke, Rolando…;-)

  5. holerido schreibt:

    hallo Roland!

    ich bin seit diesem Sommer mit meiner Canon 500D auch der wachsenden Gruppe der Hobbyfotografen beigetreten ;) Es macht mir sehr Spaß und deine Seite ist wunderbar verständlich und umfassend gestalltet!! Dickes Lob dafür!

    Ich habe jedoch keine Tipps zum Thema Abzüge (also Fotos online entwickeln lassen) gefunden.

    Welchen Dienst nutzt du da? Und welches Format haben die JPGs wenn du sie versendest?
    Ich habe schon einiges versucht, bin aber der Meinung, dass es mit analogen Kamereas qualitativ bessere Fotos zu machen gibt. Stimmt das?

    Gruß, Klaus

    • RoFrisch schreibt:

      Mit Abzügen kenne ich mich nicht sonderlich gut aus. Ich lasse sie entweder im lokalen Fotofachhandel machen (Foto Gregor) oder Sofortprints bei DM. Die JPGs bringe ich vorher natürlich in das gewünschte Seitenverhältnis, um möglichst wenig Verschnitt zu erhalten. Wenn ich beispielsweise meine quadratischen „Little Planets“ als 20x30cm-Abzüge bestelle, montiere ich sie zuvor in Gimp mittig auf einen schwarzen oder neutralgrauen Hintergrund im Seitenverhältnis 2:3 (z.B. 2400 x 3600).
      Was gibt’s da noch anzumerken?
      Zu den Analogfotos: Was findest Du daran „qualitativ besser“? Die Analogfotografie hat bestimmt noch immer ihren Reiz und ihre Vorteile, aber was die rein technische Qualität angeht, sind meine heutigen Digitalfotos besser als meine Analogbilder der 1990er Jahre. Und aktuelle Vergleiche habe ich leider bisher kaum gemacht…

  6. rose1711 schreibt:

    Hallo Roland … ich bin mal wieder sowas von begeistert, was man im ‚Netz‘ so alles finden kann.
    Ich bin auf deine Seite gekommen, weil ich auf der Suche nach Tipps für die Handhabung meiner neu erworbenen Glaskugel (10 cm) war … meinliebermann, da hast du aber unendlich viel Zeit investiert. Ich werde nun deinen Fotokursus von Anfang an durcharbeiten … und vielleicht darf ich mich melden, wenn ich ein Problem habe. — Gruß aus Hamburg … Rose

  7. Thomas schreibt:

    Hallo Roland,

    mit großem Interesse widme ich mich Deinen Ausführungen und konnte schon viel lernen. Leider bin ich mit meiner Kamera noch nicht 100% zufrieden. Ich besitze eine EOS 1100D mit ein Canon EF-S 18-135 IS Objektiv. Leider kommt es immer wieder zu Verzerrung und Unschärfen, auch mit den Farben bin ich nicht zufrieden. In vielen Tests gewinnen die Sony DSLR. Kannst Du mir vielleicht einen groben Typ und ein passendes Objektiv für die Altagsfotografie vor allem von Kindern empfehlen.
    Thomas

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