Kategorien
3D-Fotografie Fotografie Fotos

London 2014, Teil 3: Regent’s Canal und Primrose Hill

bruecke-animationNach einer längeren Pause – weil mein Notebook Ende August ohne Vorwarnung abgeraucht ist – geht es nun endlich hier im Blog weiter mit meinen London-Fotos. Bilder vom Hinflug und ein schillerndes Wackel-Gif von einer Brücke am Regent’s Canal hatte ich ja schon gezeigt. Nun gibt’s noch etwas mehr von einem der idyllischsten Fleckchen Londons, Little Venice, also „Klein Venedig“ genannt.

An jenem Tag hatte meine Frau überwiegend die Spiegelreflexkamera in der Hand, während ich meiner 3D-Kamera London gezeigt habe. Im Blog meiner Frau findet Ihr daher etliche schöne 2D-Fotos von jener Tour: Regent’s Canal auf „iLOart Bonn“. Ich beschränke mich daher hier in diesem Artikel auf die 3D-Fotos. Wer weder eine Rot-Cyan-Brille besitzt, noch den Parallelblick beherrscht, kann die Bilder trotzdem „flach“ in Farbe anschauen, denn ich zeige die gleichen Bilder zunächst für die farbige Brille und danach als Nebeneinander-Bilder.

Kategorien
3D-Fotografie Bildbearbeitung Fotografie Fotos Zubehör

London 2014, Teil 1: Flug von Köln nach Gatwick

Anfang August haben wir ein paar Tage in London verbracht – sozusagen unsere (halbe) Flitterwoche. Doch bevor ich anfange, London-Bilder zu zeigen, hier zunächst ein paar Impressionen des Fluges von Köln/Bonn nach London-Gatwick. Da ich nur durchschnittlich alle 16 Jahre mal fliege, konnte ich mir natürlich nicht verkneifen, die Spiegelreflexkamera (Ilonkas EOS 600D, da meine 60D noch immer am Dia-Reprostativ hängt) aus dem Handgepäck zu nehmen.

Die beiden 3D-Wolkenbilder können mit einer Rot-Cyan-Brille dreidimensional betrachtet werden. Ich hab einfach kurz hintereinander mehrfach ausgelöst und die Einzelbilder dann mit StereoPhoto Maker zusammenmontiert. Man braucht also keine 3D-Kamera für sowas, sondern kann mit einem ganz normalen Fotoapprat und kostenloser Software experimentieren. Ich würde mal sagen: Geht so. Längst nicht perfekt, aber 3D-Effekt erkennbar, trotz unvermeidlichen Scheinfensterkonflikten. Für künftige Versuche besser die Kamera auf schnelle Serienbilder stellen.

Soweit unser Hinflug nach London. Demnächst gibt es mehr Fotos von unserem 4-Tage-Trip.

Kategorien
3D-Fotografie Fotografie

Ein Blick auf das 3D-Smartphone von LG

Wer das 3D-Menü des Android-Smartphones LG Optimus 3D noch nicht gesehen hat, kann sich dieses nun in 3D auf Youtube anschauen und meine Kommentare dazu im rheinischen Tonfall jenießen. :-) Ich hab’s mit zwei Stativen abgefilmt (eines für’s 3D-Handy, eines für die 3D-Kamera). Sieht übrigens richtig witzig aus, ein Smartphone auf einem Berlebach-Holzstativ mit Getriebeneiger. Hätte ich eigentlich vor dem Abbau mal fotografieren sollen – mach ich beim nächsten Mal…

Nun aber zum Video: Im Youtube-Player einfach die gewünschte 3D-Darstellungsart wählen (Rot-Cyan-Brille oder Besseres, falls vorhanden) und los gehts. Wegen des 3D-Effekts am besten im Vollbild anschauen (auch wenn die Auflösung mit 400×250 Pixeln leider nicht so dolle ist; siehe Erklärung in Youtube).

Und wie gefällt Euch das LG-Menü für die 3D-Funktionen (im Original oder hier in der pixeligen Youtube-Wiedergabe)? Das Menü finde ich sehr schick, aber die 3D-Fotogalerie ist grottig und fehlerhaft. Da wird LG hoffentlich nochmal nachbessern. Achtet beispielsweise mal drauf, bei wie vielen Fotos aus dem Ostseeurlaub ein falscher Dateiname mit „miwula…“ angezeigt wird – und wie oft die gleichen Bilder erscheinen, obwohl sich viel mehr Stereofotos auf dem Smartphone befinden und ich das Karussell immer in die gleiche Richtung gedreht habe. Zum Glück kann man die Fotos aber auch ordnerweise öffnen – in der normalen (2D) Fotogalerie, die auch 3D-Fotos anzeigt.

Kategorien
3D-Fotografie Fotografie Fotokurs Fotos

Walhalla (Teil 2) in 3D

Ludwig van BeethovenInzwischen bin ich zurück von meinem Kurzausflug nach Bayern. Die Stereofotos von der Walhalla (siehe auch Walhalla Teil 1 in 2D) habe ich im Zug am Notebook justiert und jetzt eben zuhause mit dem StereoViewer Applet aufbereitet, so dass Ihr sie nun mit dem 3D-Verfahren Eurer Wahl anschauen könnt. Voreingestellt ist wegen der hohen Verbreitung die Betrachtung mit Rot-Cyan-Brille, aber es lässt sich ja ganz einfach verstellen:

http://www.rofrisch.de/fotos3d/walhalla2011/walhalla3d.htm

Die Bilder entstanden mit dem Pentax-Strahlenteiler (bis auf das letzte, das ist ein Cha-Cha vor dem Bayernkönig) und der EOS 60D mit einem 28mm-Objektiv. Ich hätte vielleicht doch etwas näher an die Büsten herangehen sollen, denn der Stereo-Effekt ist bei kleineren Monitoren etwas zu gering. Also bitte möglichst groß betrachten, das Applet-Fenster lässt sich ja auf volle Monitorfläche vergrößern.

Kategorien
3D-Fotografie Bildbearbeitung Buch und Heft Fotografie

c’t Digitale Fotografie 02-2011

Außer dem zweiwöchentlich erscheinenden Computermagazin c’t gibt es aus gleichem Hause auch seltener erscheinende Spezialausgaben zu bestimmten Themen. Hier möchte ich nun die aktuelle Ausgabe 02/11 von c’t Digitale Fotografie vorstellen. Die Zeitschrift mit unserem Lieblingsthema erscheint vier mal jährlich und ist noch bis Anfang Juni die aktuelle Ausgabe.

ZeitschriftencoverIn einem mehrseitigen Portfolio wird zunächst der Fotograf Maak Roberts vorgestellt, der hauptsächlich Werbe- und Zeitschriftenfotos macht. Es werden einige interessante Bilder von ihm gezeigt, die man auch in der Slideshow seiner Homepage sieht. Wer sich z.B. für die Herstellung von Orangensaft interessiert, sollte sich das entsprechende Foto unbedingt anschauen. :-)

Auf Seite 16 beginnt der Schwerpunkt mit dem Titelthema „Fotografieren in 3D“. Der erste Hauptartikel heißt „Stereofotos mit einer Kamera“ und erklärt Grundlagen wie z.B. die Cha-Cha-Technik, aber auch das Erstellen von Stereobildern mit Stativ und Schiebeschlitten. Hier wird auf die Aktion von c’t und Pearl hingewiesen, bei der man einen Einstellschlitten „umsonst“ (also für 4,90 Euro Portokosten) bekommen kann. Darauf habe ich ja bereits in einem separaten Blog-Artikel hingewiesen.

Der Artikel beschreibt auch Darstellungstechniken (Anaglyphen, Parallel- und Kreuzblick, Interlaced, etc.) und geht ausführlich auf das Programm StereoData Maker (SDM) ein, mit dem man viele Canon-Kompaktkameras „tunen“ kann, um die 3D-Fotografie zu vereinfachen. In diesem Artikel war einiges Neues für mich – dass man SDM auch bei einzelnen Kameras einsetzt, wusste ich noch gar nicht. Bisher kannte ich es nur bei Verwendung von zwei gekoppelten Kameras.

Der Artikel geht auch auf das aktuelle Thema „3D-Schwenkpanoramen“ ein, womit z.B. Sony aktuell seine Kameras ausstattet. Aber auch 3D-Fotografie mit Spiegeln wird erklärt.

Der nächste Artikel zum Thema 3D behandelt „Stereofotos mit zwei Kameras“ und erläutert Probleme bei Montage der Kameras, synchrone Steuerung mit SDM, etc.

Ab Seite 28 erklärt ein weiterer Artikel die „3D-Bearbeitung“ mit StereoPhoto Maker (SPM). Darüber gibt es ja auch bereits die Lektion Anaglyphenbilder erstellen hier im Fotokurs. Der Artikel geht aber noch ein Stück über meine Erklärungen hinaus, weil er auch Themen wie „Schwebendes Scheinfenster“, Retusche mit SPM oder Text bzw. Logo einfügen behandelt.

Auf Seite 32 beginnt ein Artikel, der ins „Eingemachte“ geht: „3D-Know-how“. Hier findet man die „goldenen Regeln“ der Stereofotografie, die bei Aufnahme, Justage und Wiedergabe beachtet werden sollten. Stereoskopische Fachbegriffe wie Nahpunkt, Fernpunkt, Deviation, Stereobasis, werden erläutert und der Stereo-Anfänger mit Skizzen und zahlreichen Formeln verwirrt bzw. erleuchtet (je nach Naturell). Auf jeden Fall sind die Erläuterungen wertvoll zum Nachschlagen.

Deutlich mehr Praxisbezug hat der Artikel „Kameras und Objektive für die Stereofotografie“. Ab Seite 40 werden folgende Geräte/Technologien vorgestellt:

  • Aiptek 3D Camcorder i2
  • Fujifilm Finepix Real 3D W3
  • Panasonic 3D Lumix G Objektiv H-FT012
  • Loreo Lens in a Cap 9005
  • Loreo Lens in a Cap 9004
  • Sony 3D-Panorama (NEX-5)

Ab Seite 49 geht es um „3D-Bildschirme und -Projektoren“. Es werden die verschiedenen Techniken (Polfilter vs. Shutter) für PC bzw. Wohnzimmer vorgestellt.

Soweit der umfangreiche 3D-Teil des aktuellen Heftes von c’t Digitalie Fotografie. Aber auch für die „Flachknipser“ bzw. „Flachfilmer“ gibt es viele interessante Arikel in dieser Ausgabe.

Wie man mit der HD-Video-Funktion einer aktuellen Spiegelreflexkamera „Filmen wie die Profis“ kann, ist Thema ab Seite 52. Drehbuch, Storyboard, geeignete Objektive, Zubehör, Lichtführung, Ton, Videoschnitt – diese und weitere Themen werden anhand eines fiktiven Kurzfilmprojekts behandelt.

Ein weiterer großer Themenblock beginnt auf Seite 86: Fototricks mit Serienaufnahmen. Ob zur Rauschreduzierung oder als simulierte Langzeitbelichtung; Serienaufnahmen bieten großes fotografisches Potential.

Ab Seite 104 geht es in mehreren Artikeln um das Thema „Objektiv-Verzeichnungen korrigieren“. Zunächst werden die Grundlagen des Themas behandelt: Tonnen- und kissenförmige Verzeichnung, aber auch perspektivische Verzeichnung („stürzende Linien“) durch ungünstige Kameraposition. Auch die Auswirkungen der Verzeichnung bei Portraits mit kurzer Brennweite werden angesprochen. Dazu gibt es ja seit kurzem auch eine neue Lektion im Aufbaukurs.

Die weiteren Artikel zum Thema Objektiv-Verzeichnungen widmen sich den verschiedenen Lösungen für dieses Problem, ob in der Kamera, mit Spezialprogrammen, oder im Raw-Konverter.

Ab Seite 130 gibt es einen Test von digitalen Systemkameras (also Kameras mit Wechselobjektiven). Drei Spiegelreflexkameras treten an gegen 3 Modelle der noch recht neuen Klasse spiegelloser Systemkameras. Im Einzelnen wurden folgende Kameras getestet:

  • Olympus E-5
  • Olympus E-PL2
  • Panasonic Lumix DMC-GH2
  • Pentax K-5
  • Pentax K-r
  • Samsung NX100

Einige weitere Artikel zeigen Trends und Highlights bei Kompaktkameras auf, küren die Gewinner im Makrofoto-Wettbewerb, oder zeigen, wie ein Profi mit Photoshop den Times Square nachmalt. Wie man für Plattencover oder Flyer Fotos und Vektorgrafik geschickt kombiniert, wird auch in einem Artikel gezeigt. Und deutlich professioneller als in meiner Lektion erklärt ein Artikel ab Seite 166 die Bedeutung der Farbtiefe in der digitalen Fotografie.

Am Ende des Heftes findet sich noch einmal ein Hinweis auf die Aktion 3D-Set oder Schlitten von Pearl, sowie die Vorstellung der DVD-Inhalte. Dort gibt es beispielsweise den Stereoscopic Player in einer c’t Edition. Mit ihm lassen sich 3D-Videos abspielen. Auch ein dickes E-Book über digitalen Videodreh ist mit an Bord, ebenso ein Video-Tutorial über 3D-Fotografie, das ich noch nicht angeschaut habe.

Als Vollversionen gibt es diesmal PhotoPlus X2, PhotoActe Studio 2.70, sowie DrawPlus 8 und PagePlus 11. Darüber hinaus noch jede Menge sonstiger Tools usw., die auf Seite 174 aufgelistet werden.

Alles in Allem wieder ein sehr informatives Heft, dass seine 8,90 Euro bestimmt wert ist und noch bis Anfang Juni als aktuelle Ausgabe von c’t Digitale Fotografie erhältlich ist.