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3D-Fotografie Fotografie

Ein Blick auf das 3D-Smartphone von LG

Wer das 3D-Menü des Android-Smartphones LG Optimus 3D noch nicht gesehen hat, kann sich dieses nun in 3D auf Youtube anschauen und meine Kommentare dazu im rheinischen Tonfall jenießen. :-) Ich hab’s mit zwei Stativen abgefilmt (eines für’s 3D-Handy, eines für die 3D-Kamera). Sieht übrigens richtig witzig aus, ein Smartphone auf einem Berlebach-Holzstativ mit Getriebeneiger. Hätte ich eigentlich vor dem Abbau mal fotografieren sollen – mach ich beim nächsten Mal…

Nun aber zum Video: Im Youtube-Player einfach die gewünschte 3D-Darstellungsart wählen (Rot-Cyan-Brille oder Besseres, falls vorhanden) und los gehts. Wegen des 3D-Effekts am besten im Vollbild anschauen (auch wenn die Auflösung mit 400×250 Pixeln leider nicht so dolle ist; siehe Erklärung in Youtube).

Und wie gefällt Euch das LG-Menü für die 3D-Funktionen (im Original oder hier in der pixeligen Youtube-Wiedergabe)? Das Menü finde ich sehr schick, aber die 3D-Fotogalerie ist grottig und fehlerhaft. Da wird LG hoffentlich nochmal nachbessern. Achtet beispielsweise mal drauf, bei wie vielen Fotos aus dem Ostseeurlaub ein falscher Dateiname mit „miwula…“ angezeigt wird – und wie oft die gleichen Bilder erscheinen, obwohl sich viel mehr Stereofotos auf dem Smartphone befinden und ich das Karussell immer in die gleiche Richtung gedreht habe. Zum Glück kann man die Fotos aber auch ordnerweise öffnen – in der normalen (2D) Fotogalerie, die auch 3D-Fotos anzeigt.

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Bildbearbeitung Buch und Heft Fotografie

Chip 03-2011

Fotografisches in der neuen Chip-Ausgabe

Vorgestern erschien die neue Ausgabe des monatlichen Computermagazins Chip, die ich mir heute gekauft habe (in der Version „Chip 100“ mit 2 DVDs). Damit Rolands Fotokurs etwas mehr Blog-Charakter bekommt (und nicht nur aus den Lektionen im Hauptmenü besteht), habe ich mir vorgenommen, künftig auch Zeitschriften und Bücher hier vorzustellen. Bei Computerzeitschriften etc. berichte ich natürlich unter dem fotografischen Blickwinkel, denn hier geht es ja um Fotografie. Computer sind da nicht Selbstzweck, sondern allenfalls nützliches Werkzeug.

Die aktuelle Chip-Ausgabe bringt auf DVD 1 eine Version von „Zoner Photo Studio 12“ mit. Für die Vorgängerversion 10 habe ich vor gut einem Jahr noch etwa 20 Euro (?) ausgegeben – allerdings mit buntem Karton, Handbuch und Anaglyphenbrille dabei. Hier bekommt man also den Nachfolger für 5 Euro (bzw. 6,50 in der Chip100-Version). Auch wenn ich den Nachfolger noch nicht ausprobiert habe, kann ich über Version 10 schon einiges Gutes berichten. Sie hat ein einfaches Panoramatool und auch ein einfaches 3D-Werkzeug mit an Bord (für beides gibt es zwar bessere, aber auch kompliziertere Freeware), stellt die Bilder schnell und übersichtlich dar, kann Jpgs verlustfrei drehen und hat z.B. für Farbverläufe sehr einfach zu bedienende Werkzeuge an Bord. Die Version 12 von der Chip-DVD werde ich daher auf jeden Fall demnächst installieren und ausprobieren.

Aus fotografischer Sicht weitere interessante Inhalte sind beispielsweise die folgenden Artikel:

  • „3D ohne Brille“ über die Technologie autostereoskopischer Displays (sowas hat ja in Klein bereits die Fuji W1 bzw. W3).
  • „Wer filmt am schönsten?“ über HD-Videos mit digitalen Fotokameras.

In den Hardware-Produktvorstellungen wird der 3D-Camcorder Panasonic HDC-SDT750EG vorgestellt (mit dem wichtigen Hinweis auf die geringe Stereobasis, die den 3D-Effekt hauptsächlich auf den Nahbereich begrenzt, weshalb manche Stereoskopiker boshaft „Pornosonic“ zu diesen Camcordern mit 3D-Vorsatz sagen – dies steht natürlich nicht in dem Artikel).

Auch die Canon PowerShot S95 und die Panasonic Lumix DMC-GH2H werden kurz vorgestellt.

Softwaretests enthält die Chip auch, diesmal unter Anderem ImageConverterPlus 8 für etwa 12 Euro oder die Iphone-App ProCamera 3.0 für ca. 2,50 Euro.

Die DVD 1 enthält außer dem bereits genannten Zoner Photo Studio 12 Home (Keine Registrierung nötig) auch das Jahresarchiv der Chip-Ausgaben von 2010, wo sich u.A. die Foto-Tipps des letzten Jahres als Pdf lesen lassen. Auch ist das Programm Ashampoo Slideshow Studio Elements vorhanden (Registrierung nötig), mit dem sich einfach Diashows erstellen lassen, die als WMV-Film gespeichert werden.

Auf einer Doppelseite gibt es wieder Tipps zur Fotografie bzw. Bildbearbeitung:

  • Berpanorama mit Spiegelung im See versehen
  • Alte Schwarz-Weiß-Fotos durch Kolorieren aufbessern
  • Portraitaufnahmen alter Menschen charaktervoll verschönern
  • Personenpulks zu schemenhaften Geistern auflösen

Zwar werden die Bildbearbeitungsschritte gewöhnlich anhand von Photoshop erklärt, aber wenn man das Prinzip verstanden hat, kann man mit GIMP oder einem anderen ebenenfähigen Bildbearbeitunsprogramm ganz ähnlich vorgehen.

Auf der 2. DVD (in der Ausgabe „Chip 100“) geht es wiederholt um das Thema Spionage und Überwachung. Aber das ist ja nicht Thema hier im Blog – für einen Aufpreis von EUR 1,50 erhält man aber auf der zweiten Scheibe eine Menge Infos (beispielsweise als Videos) und Software. Also vielleicht vorher überlegen, ob die zweite Scheibe gewünscht ist – denn per Nachbestellung ist sie teurer.