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Makro-Zwischenringe

Makro-Zwischenringe gibt es für einen zweistelligen Euro-Betrag als 3er-Set auch in „Automatik“-Version für Canon EOS (also mit Blenden- und eingeschränkter Autofokus-Steuerung). Sie sind nichts anderes als „Abstandshalter“ ohne eigene Linsen. Durch die vergrößerte Bildweite wird die Gegenstandsweite kleiner, man kann also näher ran beim Fotografieren und erschließt so mit einem ’normalen‘ Objektiv auch den Makro-Bereich.

Doch wie nah kommt man damit an das Motiv heran? Also wie groß lässt sich das Motiv abbilden? Diese Fragen möchte ich in diesem Artikel beantworten. Nicht mit Frontlinsenabstand in Millimetern und mit Abbildungsgrößen-Faktoren. Sondern anschaulich; mit einem Motiv, das jeder schonmal gesehen hat. So kann man sich leicht vorstellen, wie stark die Vergrößerung wirklich ist. Alle Fotos entstanden mit einem Canon-50mm-Objektiv (Festbrennweite) an einer Digitalkamera mit APS-C-Sensorgröße (Cropfaktor 1,6). Zunächst der Vergleich, wie nah man ohne Zwischenring bzw. mit jeweils einem Zwischenring (13, 21 oder 31mm Dicke) an das Motiv herankommt:

Doch natürlich lassen sich die Zwischenringe auch kombinieren. Jeweils 2 Stück oder sogar alle 3 zusammen:

So erreicht man schon recht beachtliche Abbildungsmaßstäbe, auch ganz ohne Makro-Objektiv. Allerdings wird es dann bei 50mm Objektivbrennweite schon recht schwierig mit der Beleuchtung, weil die Frontlinse sehr nah am Motiv ist (zumal Zwischenringe generell Licht kosten). Doch für diese Testfotoreihe hat der Deckenblitz noch einigermaßen gereicht.

Die Testfotos sind allesamt mit originalem Bildausschnitt wiedergegeben, und es wurde jeweils „so nah wie möglich“ an das Motiv herangegangen. Alle Bilder entstanden mit Blende 11 und 1/250 Sekunde Belichtungszeit und automatischem Aufsteckblitz, der gegen die Decke gerichtet war. Trotz starkem Abblenden ist die Schärfentiefe ziemlich gering; ein bekanntes Problem in der Makrofotografie bei höheren Abbildungsmaßstäben. Im fotografischen Alltag (Ausflüge und Wanderungen) werde ich daher den dicksten Ring nicht in der stets überfüllten Fototasche haben und mit mit den beiden dünneren Zwischenringen auf 13, 21 und 34mm Auszugsverlängerung beschränken.

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Aufbaukurs Fotografie Fotokurs

Aufbaukurs, Lektion 6

Grundlagen der Portrait-Fotografie

Nachdem es bis zur vorigen Lektion des Aufbaukurses hauptsächlich um Fototechnik ging, wenden wir uns nun endlich einem Thema zur Bildgestaltung zu. In dieser Lektion geht es um die gestalterischen Grundlagen der Portraitfotografie. Freundlicherweise hat Thomas Költgen, der im Raum Xanten und Kamp-Lintfort auch Fotokurse anbietet, die folgenden Bilder seiner Fleißarbeit für Rolands Fotokurs zur Verfügung gestellt. Ich versuche nun, intelligent wirkende Erläuterungen um diese Fotos zu schreiben.

Beginnen wir mit typischen Varianten von Bildausschnitten bei Portraitfotos:

Copyright 2011 by Thomas Költgen

Neben den korrekten „Vokabeln“ kann man an diesen Beispielen gut erkennen, dass Portraitfotografie stärker auf den Menschen schaut, wenn man als Fotograf „Mut zur Nähe“ zeigt. Will man den Menschen in seinem Umfeld (Arbeit, etc.) zeigen, dann bietet sich eher ein Brustbild an. Dagegen eignet sich die angeschnittene Darstellung des Gesichts (bis hin zur Detailaufnahme), um einen unpassenden oder wenig interessanten Hintergrund auszublenden und die Gesichtszüge zu betonen. Bei Verwendung einer längeren Brennweite kann man dies erreichen, auch ohne der portraitierten Person zu stark mit der Kamera „auf die Pelle zu rücken“. Es geht also in obiger Aufnahmeserie weniger um den Aufnahmeabstand, sondern um den Bildausschnitt.

Damit sind wir bei der Frage der Brennweite, die außer dem Bildausschnitt auch die Perspektive bestimmt. Dies war ja schon Thema im Anfängerkurs, Lektion 3: Brennweite und Perspektive. Die folgende Bilderserie von Thomas Költgen zeigt deutlich, wie kürzere Brennweiten dazu führen, dass Gesichter perspektivisch verzerren:

Copyright 2011 by Thomas Költgen

„Seriöse“ Gesichtsbilder entstehen meist mit (Kleinbild-)Brennweiten über 50mm, während man mit kurzen Brennweiten eher einen grotesken Bildausdruck erreicht. Sehr schön kann man an dem Foto mit der kürzesten Brennweite erkennen, dass man für solche Fotos einen vergleichsweise riesigen Hintergrund braucht. Das gleiche Problem hatte ich schon bei meinem Bild „Wallis-Bird-Double„, das sich nur mit Mühe in unserer recht breiten Einfahrt realisieren ließ.

Interessant finde ich auch den Vergleich der folgenden drei Bilder. Obwohl sich die Mimik der Portraitierten wohl nicht verändert hat, haben die Bilder eine unterschiedliche emotionale Wirkung:

Copyright 2011 by Thomas Költgen

Auf Augenhöhe fotografiert, schaut das Model recht neutral, während der Aufwärtsblick aus einer niedrigeren Perspektive einen leichten Anschein von Stolz in das Plastikgesicht zaubert. Fotografiert man aus erhöhter Position, wird ein Eindruck von Schuld, Traurigkeit, Unterwürfigkeit etc. verstärkt. Ich muss zugeben, dass es mich überrascht hat, wie stark der emotionale Ausdruck alleine von der Kameraposition beeinflusst wird. Man gewinnt den Eindruck, Augen und Mundpartie wären tatsächlich verändert – und der betont lang bzw. kurz dargestellte Hals trägt hierzu noch bei.

Auch für unterschiedliche seitliche Perspektiven haben sich bestimmte Namen eingebürgert, die uns Thomas Költgen mit den folgenden Fotos nahebringt:

Copyright 2011 by Thomas Költgen

Bei den seitlichen Portrait-Positionen nehme ich nicht so einen emotionalen Unterschied wahr. Vielleicht hat dies mit unserer Alltagswahrnehmung zu tun, wo wir unsere Mitmenschen oft aus unterschiedlichen Winkeln ansehen, ohne dass dies eine tiefere Bedeutung hätte, während wir vermutlich schon aus der Kindheit gewöhnt sind, einem deutlich größeren Wesen mehr Respekt entgegenzubringen als den kleineren.

Ein Unterschied wird aber deutlich, wenn es um das Verhältnis zwischen Modell und Betrachter (bzw. Fotograf) geht: Eine Frontal-Aufnahme schaut den Betrachter direkt an, man spürt die Interaktion zwischen den beiden Personen vor und hinter der Kamera. Je weiter sich die Person jedoch ins Profil dreht, desto unbeteiligter am Fotografiertwerden wirkt sie; desto schwächer ist das unsichtbare Band zum Betrachter. Es könnte dann genauso ein Schnappschuss von der Seite sein, ohne dass die Person überhaupt gemerkt hat, aufgenommen worden zu sein.

Bevor ich mich hier aber weiter als Hobbypsychologe betätige, beende ich die Lektion an dieser Stelle besser. Gerne könnt Ihr in den Kommentaren angeben, was Ihr zum Thema Portraitfotografie noch für wichtig haltet und welche Fragen unbedingt beantwortet werden sollten.

PS: Thomas Költgen hat noch zwei Bilderserien zur Verfügung gestellt, die in einem extra Blog-Artikel gezeigt werden: Portrait-Beleuchtung: Seitenlicht und Streiflicht.

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3D-Fotografie Fotografie Fotokurs Fotos

3D-Konzertfotos (Simon Wahl)

Simon Wahl im „Kantorka“ Hamburg

Während des Kurzurlaubs in Hamburg hatten wir die Gelegenheit, ein Konzert des jungen Gitarristen Simon Wahl zu besuchen, den wir auch schon mehrfach im Rheinland gehört hatten. Er spielt ziemlich genial „Acoustic Fingerstyle Guitar“ und entlockt der Gitarre erstaunliche Klänge.

Ich habe einige Konzertfotos gemacht; davon 7 Stück mit einem uralten Strahlenteiler von Pentax. Dieser wird in den Filterring meines 28mm Objektivs geschraubt (dank Cropfaktor entspricht das etwa 45mm; der Strahlenteiler ist für 50mm Kleinbild-Brennweite gebaut), und er nimmt dann pro Querformat-Foto zwei hochformatige Stereo-Halbbilder auf, die man mit Stereo Photo Maker zusammenrechnen kann. Von den 18 Megapixeln der 60D bleiben dann nach Justage und Beschnitt etwa 5-6 Megapixel pro Halbbild übrig – also durchaus ausreichend. Für die Präsentation hier wurden sie dann auf 1000 Pixel Höhe verkleinert, nachgeschärft und mit dem Logo versehen (alles in SPM). Und nun 3D-Brillen auf (rotes Glas nach links, cyan nach rechts) und angeschaut:

Da das Licht sehr schummrig war und trotz offener Blende (meist f/2,8) sehr hohe ISO-Werte nötig waren, wäre die Fujifilm Real 3D W1 mit dieser Situation überfordert gewesen. Wie man sieht, bewegt man sich auch mit der 60D im Grenzbereich; die Fotos sind doch recht „experimentell“. Ich hoffe, die Bilder gefallen Euch trotzdem.

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Fotografie Fotokurs Fotos Kleine Planeten Kugelpanoramen

Fotogalerie: Panoramafotos

Panoramen

Meine ersten Versuche. Noch lange nicht perfekt, aber es macht Spaß, Panoramen aufzunehmen und die Bilder nachher am Rechner zusammenzumontieren.

  • Inzwischen bin ich mit der Panoramafotografie deutlich weiter (nämlich bei 360°x180°) – davon zeugen die „Kleinen Planeten“ hier im Blog oder auch die interaktiven Panoramen, die Ihr auf meiner 360cities-Seite findet.

Die älteren Panoramen hier öffnen – anders als die sonstigen Fotogalerie-Seiten – wegen ihrer Überbreite jeweils als Jpg im neuen Fenster bzw. Tab, wo sie je nach Browser in verschiedenen Zoom-Stufen dargestellt werden können. Kommentare zu den Panoramen sind also nur hier auf dieser Übersichtsseite möglich.

Regenbogen

Regenbogen-Panorama Bornheim-Dersdorf
2006, Ricoh Caplio R4

Regenbogen am Kreisverkehr Bornheim-Dersdorf, 1. Oktober 2006. Dieses Panoramafoto ist zusammengesetzt aus 4 Einzelaufnahmen, die freihändig mit meiner kleinen Ricoh Caplio R4 aufgenommen wurden. Das Bild zeigt sehr gut, was bei Panoramen geschieht, wenn die Kamera nicht exakt waagerecht fotografiert, sondern nach oben geneigt ist: Der Horizont krümmt sich beträchtlich. In diesem Fall ging es nicht anders, denn weiter zurückgehen war nicht möglich (Tankstelle) und ohne Neigen der Kamera wäre der Regenbogen oben abgeschnitten worden, weil die Kamera ’nur‘ einen 28mm-Weitwinkel hat.

Jedoch finde ich, dass es diesem Motiv auch überhaupt nicht schadet, dass sich der Horizont krümmt. Denn das Bild besteht ja ohnehin fast nur aus gebogenen Linien. Und diese verstärken den Eindruck von Größe und Weite; ebenso wie die rechts und links stehenden, stark geneigten Schilder.

Brühl, Schloss Augustusburg

Vorschau Panoramafoto
2006, EOS 20D

Schloss Augustusburg in Brühl. Mein erstes Panorama-Foto mit der EOS. Und endlich nicht mehr freihändig: Für knapp 17 Euro habe ich mir eine (doppelte) Wasserwaage für den Blitzschuh der Kamera gekauft – ein sehr empfehlenswertes Zubehörteil. Mit genau ausgerichtem Stativ und Kamera kann man Fotos erzeugen, die sich mit geeigneter Software (hier: Canon PhotoStitch 3.1) vollautomatisch zu einem Panorama zusammensetzen lassen.

Das Stativ stand mittig zwischen den beiden Fontänen. Daraus folgt, dass der Bildwinkel dieses Panoramas über 180 Grad beträgt. Es ist zusammengesetzt aus etwa 10 Hochformat-Aufnahmen. Ich sage „etwa“, denn in Wirklichkeit ist es ein Ausschnitt aus einem 360°-Panorama, das aus 16 Fotos besteht. Als Halbkreis-Version mit dem Schloss in der Mitte wirkt es aber bedeutend schöner und braucht weniger Speicherplatz bzw. Ladezeit. Daher erspare ich Euch den hinteren Teil des Parks…

Schon beim Aufnehmen solcher Panoramen sollte man darauf achten, dass alle Bilder mit gleicher Blende und Verschlusszeit, mit gleichem Fokus und mit gleichem Weissabgleich aufgenommen werden. Dennoch sieht man – gerade im Himmel – leider noch die Kanten der einzelnen Fotos. Vermutlich liegt dies an der Vignettierung des Objektivs.

Hamburg, Landungsbrücken

Vorschauansicht Panorama
2007, EOS 20D

Blick von Steinwerder (Süd-Ausgang des Alten Elbtunnels) auf die Landungsbrücken in Hamburg. Aufgenommen im Februar 2007. Das Gebäude des Nord-Ausgangs des Alten Elbtunnels ist eingerüstet. Rechts daneben Landungsbrücken und Überseebrücke, Michel (St. Michaelis-Kirche), Segelschiff Rickmer Rickmers, Frachter Cap San Diego, sowie Segelschiff Mir.

Das Panorama wurde aus mehreren Einzelaufnahmen zusammengesetzt mit Canon PhotoStitch 3.1.

Warnemünde, Blick vom Leuchtturm

Vorschauansicht Panorama
2007, EOS 20D

Blick vom alten Leuchtturm in Warnemünde (bei Rostock). Das 360-Grad-Panorama entstand aus 32 Einzelaufnahmen, die freihändig auf dem unteren Balkon des Leuchtturms gemacht wurden. Nähere Einzelheiten zur Entstehung des Panoramas finden sich hier im Fotokurs, und zwar im Making-of zu diesem Foto.

Man sieht neben den Häusern im Vordergrund auch Promenade, Strand, Ostsee, West- und Ostmole und die Hafeneinfahrt. Das ungewöhnliche Dach im Vordergrund etwa in Bildmitte gehört zum „Teepott“, der neben dem Leuchtturm steht. Und man sieht irgendwo auf dem Panorama mein Auto – viel Spaß beim Suchen… :-)

Das fertige Panorama hängt jetzt auch als Poster-Ausdruck (auf 8,5 Din-A4-Blättern) an meiner Wand: 20cm hoch und 2,40m lang!

Die beiden grundlegenden Panoramen wurden zusammengesetzt mit Canon PhotoStitch 3.1. Die 32 Hochformat-Fotos entstanden mit Canon EOS 20D und Festbrennweiten-Objektiv Canon EF 28mm.

Röntgen-Geburtshaus in Remscheid-Lennep

Geburtshaus von Wilhelm Conrad Röntgen
Röntgen-Geburtshaus

In dem zweiten Haus von rechts (dem Eckhaus, über dem die Sonne ganz besonders strahlt…) wurde im Jahr 1845 Wilhelm Conrad Röntgen geboren. Das Haus steht in Remscheid-Lennep. Röntgen war übrigens nicht nur Wissenschaftler und Erfinder des Knochenbruchs ;-) sondern auch begeisterter Hobbyfotograf. Im Röntgen-Museum (an anderer Stelle in Lennep) kann man beispielsweise seine Stereofotografien aus diversen Urlaubsreisen in 3D betrachten.

Das Panorama des Röntgen-Geburtshauses wurde im Sommer 2009 mit dem Tokina 11-16 Superweitwinkel aufgenommen. Es besteht aus 7 Einzelaufnahmen vom Stativ mit meinem zusammengefrickelten Nodalpunktadapter. Zusammengesetzt habe ich die Einzelfotos diesmal mit Zoner Photo Studio 10.

Sehr schön sieht man hier, dass die kurze Brennweite auch zu kürzeren Panoramen führt. Das Bild umfasst immerhin einen Winkel von etwa 180 Grad. Dennoch ist es weitaus kürzer als beispielsweise das oben gezeigte Panorama vom Brühler Schloss, das mit größerer Brennweite aufgenommen wurde.

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Aufbaukurs Fotografie Fotokurs

Aufbaukurs, Lektion 2

Darf’s ein bisschen mehr sein: 6 Millionen Megapixel

Zur Einleitung gibts diesmal keinen Spargel, sondern eine wahre Geschichte: Am Silvesterabend 2006 waren wir indisch essen (lecker…). Im Restaurant kamen wir mit einem netten Jungen vom Nachbartisch ins Gespräch, weil er die Gruppe dort mit einer Digitalkamera fotografierte. Wir erfuhren, dass er Robin heißt, 9 Jahre alt ist, und seine eigene Digitalkamera habe „6 Millionen Megapixel“!

Nun, Robin ist ein cleverer Junge und kennt sich z.B. mit Astronomie sehr gut aus. Aber bei den Megapixeln ist er ein wenig durcheinandergekommen. Macht aber nix, denn das geht selbst Profis in dem Geschäft manchmal noch so, wie ich im übernächsten Abschnitt zeigen werde. Deshalb erkläre ich hier mal für alle die Sache mit den Pixeln und Megapixeln. Und dazu noch das mit den Sensorgrößen.

Kilo- Mega- Gigapixel

Die Umrechnerei mit „Kilo“ gibt es ja in vielen Bereichen des täglichen Lebens. Der Weg zur Arbeit betägt beispielsweise 8 Kilometer. Wer sagt da schon 8000 Meter? Oder die 500 Gramm Mehl werden auch als 1/2 Kilogramm bezeichnet. Soweit, so einfach. Aber mit den Megas und Gigas tun wir uns manchmal ein bisschen schwerer. Man braucht sie halt nicht so oft. Kaum ein Mensch sagt beispielsweise, die Fahrt in den Urlaub sei 1 Megameter lang gewesen. Unter „1000 Kilometer“ kann man sich viel leichter was vorstellen (nämlich Kreuzschmerzen, quengelnde Kinder auf dem Rücksitz, horrende Benzinrechnungen, massig tote Fliegen auf der Windschutzscheibe, etc.). :-)

Die Umrechnung von Längen-Einheiten funktioniert genauso wie bei den Pixeln:

  • 1000 Pixel sind 1 Kilopixel.
  • 1000 Kilopixel sind 1 Megapixel oder 1 Million Pixel.
  • Und 1000 Megapixel sind 1 Gigapixel.
  • 1000 Gigapixel ergeben ein Terapixel.

Der Begriff „Kilopixel“ hat sich jedoch nicht durchgesetzt. Statt 300 Kilopixel sagt man lieber 0,3 Megapixel – dies ist z.B. die typische „VGA-Auflösung“ von 640×480 Bildpunkten. Und mit Gigapixeln oder gar Terapixeln braucht man als Digitalfotograf gewöhnlich auch nicht rechnen (wenn man mal von diversen Gigapixel-Panoramen absieht, wie z.B. hier von diesem: www.koeln.de/gigapixel). Wer also nicht gerade solche zusammengesetzten Riesenpanoramen erstellt oder bei Google Earth bzw. Streetview arbeitet, kommt mit Giga- bzw. Terapixeln kaum in Berührung. Für den Hausgebrauch reichen die Megapixel völlig aus.

Doch zurück zu Robins Kamera. Hätte sie wirklich „6 Millionen Megapixel“, dann wären dies ja 6000 Gigapixel bzw. 6 Terapixel. Er meinte jedoch die bei Digitalkameras teilweise noch üblichen 6 Megapixel. Ein Foto mit ca. 3000 mal 2000 Pixeln ist ein 6-Megapixel-Bild. 6 Terapixel wären demnach 3 Millionen mal 2 Millionen Bildpunkte, also 6 Billionen Pixel. Welche Speicherkarte soll so eine Datei nur fassen können?

Auch wenn derzeit meist noch mit möglichst hohen Megapixel-Zahlen geworben wird, setzt sich langsam aber sicher die Erkenntnis durch, dass die Bildpunktezahl nicht das Entscheidende ist. Eine 6 Megapixel-Kamera macht unter Umständen bessere Fotos als eine 10 Megapixel-Kamera. Warum das so ist, erläutere ich später.

Saublöd und saubillig

ZeitungsprospektEine Umkehr des Trends zu immer mehr Megapixeln zeigte sich übrigens im Dezember 2006 in einem Zeitungsprospekt. Dort verkaufte der Ich-bin-doch-nicht-blöd-Markt die rechts abgebildete Kamera mit der traumhaften Auflösung von 6,1 Pixel! :-) Einmal abgesehen davon, dass es Zehntelpixel nicht gibt, hat ein Sensor mit 3 mal 2 Bildpunkten natürlich den Vorteil, dass seeeehr viele Bilder auf die Speicherkarte passen. Dem Fotografen verlangt allerdings die Beschränkung auf 3×2 Pixel einiges an Abstraktionsvermögen ab. Hier mal einige Beispiele von (20fach vergrößert dargestellten) Bildern in der 0,000006-Megapixel-Klasse:

Abendhimmel über dem Schwarzen Meer.

Nacht über dem Roten Meer.

Türme des Kölner Doms vor blauem Himmel.

Unvergrößert sehen die 6-Pixel-Bilder übrigens so aus:

Vielleicht kann Robin sein überschüssiges „Mega-“ an den „Fach“markt verkaufen (vielleicht für 1 Megaeuro). Dann passen die Bilder von Robins Kamera auch wieder auf normale Speicherkarten. Und der besagte Markt wird seine Kameras vermutlich besser verkaufen können, wenn sie statt 6,1 Pixeln dann mit 6,1 Megapixeln beworben werden könnten. Beiden wäre also geholfen… :-)

Filmformate und Sensorgrößen

Um den Zusammenhang zwischen Megapixelzahl und Bildqualität besser einschätzen zu können, ist ein Blick auf die üblichen Sensorgrößen von Digitalkameras ganz hilfreich. Ich habe dazu einmal die folgende Grafik vorbereitet. Das Bild zeigt einige der üblichen Aufnahmeformate von analogen und digitalen Kameras. Ich habe mich bemüht, es etwa in Originalgröße erscheinen zu lassen, aber je nach Monitorgröße und -einstellung kann es natürlich sein, dass es größer oder kleiner erscheint (siehe vorige Lektion). Im Zweifel einfach mal ein ungerahmtes Dia oder ein Lineal vor den Bildschirm halten, dann sieht man, ob die Größen in etwa stimmen.

Vergleich verschiedener Film- und SensorgrößenDie Grafik zeigt deutlich, dass es sehr große Unterschiede in der Film- bzw. Sensorgröße verschiedener Kameras gibt. Ein genauerer Blick lohnt sich:

Größenvergleich, 6x7 MittelformatDie beiden blauen Rechtecke der obigen Grafik zeigen zwei typische Mittelformat-Fotoformate. Die Negative oder Dias haben eine Größe von ca. 70 x 60 mm oder 60 x 60 mm. In der Digitalfotografie spielen sie nur im „unbezahlbaren“ Profi-Bereich eine Rolle, auf die ich hier nicht näher eingehe.

Der Name „Mittelformat“ zeigt schon an, dass es auch noch größere Aufnahmeformate gibt. Und auch das Mittelformat ist – wie man deutlich erkennen kann – wesentlich größer als das Kleinbildformat, das ja gerne als „Vollformat“ bezeichnet wird.

6×7-Mittelformatfotos auf Rollfilm haben gewöhnlich eine belichtete Fläche von 56 mal 68 Millimetern. Dies ergibt mit 3808 mm2 eine 4,4fach größere Fläche als die 864 mm2 des Kleinbildformats, das als nächstes vorgestellt wird.

Größenvergleich, Kleinbildformat 24x36mmIn obiger Grafik orange dargestellt ist das bekannte Kleinbildformat von 36 x 24 mm. In diesem Format werden Dias oder Negative in den üblichen „analogen“ Spiegelreflexkameras auf Kleinbildfilm belichtet. Daher habe ich das Filmmaterial mit Perforation ebenfalls dargestellt, was einen Größenvergleich erleichtert.

Einige digitale Spiegelreflexkameras haben einen Sensor, der ebenfalls (fast) diese Größe aufweist (z.B. Canon EOS 5D). Diese Kameras haben daher keinen Crop-Faktor (bzw. „Crop-Faktor 1“), denn sie geben das Bild so wieder, wie es auch eine analoge Kamera mit gleicher Brennweite tun würde. Weil der Sensor (annähernd) die gleiche Größe wie das Kleinbildformat hat, wird dieser Sensortyp häufig als „Vollformat-Sensor“ bezeichnet.

Größenvergleich, APS-C-FormatGrößenvergleich, APS-C-FormatWeitaus üblicher bei digitalen Spiegelreflexkameras ist das sogenannte APS-C-Format, in obiger Grafik durch die beiden grünen Kästchen dargestellt. Die beiden Schwanenfotos rechts zeigen, dass zwischen dem echten APS-C Filmformat mit seinen 25,1 mal 16,7 mm und dem etwas kleineren, was in DSLRs eingebaut wird, auch noch ein gewisser Unterschied besteht, obwohl sich beides „APS-C-Format“ nennt.

Das kleinere der beiden Bilder zeigt die Sensorgröße der Canon EOS 20D und 30D, deren Sensoren 22,5 x 15 mm groß sind, was genau rechnerisch einem Cropfaktor von 1,6 entspricht. In den Kameras Canon EOS 350D und EOS 400D ist der Sensor mit 22,2 x 14,8 mm geringfügig kleiner, was aber in der Praxis nicht auffällt, denn der Cropfaktor liegt auch bei 1,6 (rechnerisch 1,62). Für meine neue EOS 60D wird er mit 22,3 x 14,9 angegeben (also auch Crop 1,6). Da die Unterschiede nicht bedeutend sind, werden alle diese Sensorgrößen mit Cropfaktor 1,5 oder 1,6 als „APS-C-Formate“ bezeichnet.

Sensoren dieser Größe haben gegenüber dem „Vollformat“ mehrere Vorteile: Sie sind preiswerter herzustellen. Auch haben sie weniger Probleme mit Vignettierung (Ecken des Fotos erscheinen dunkler), womit das Vollformat manchmal seine Probleme hat. Durch den kleineren Bildkreis, den das Objektiv aufzeichnen muss (kleinere Sensordiagonale), werden bei Vollformat-Objektiven die kritischeren Randbereiche sozusagen ausgelassen. Auch lassen sich dadurch preiswertere Objektive herstellen, die nur für den kleineren Bildkreis von Kameras mit APS-C Sensor gerechnet sind. Und außerdem freuen sich Tele-Fotografen, wenn sie ein 300mm-Objektiv kaufen und der Blick durch den Sucher fast wie bei einem 500mm-Objektiv aussieht.

Größenvergleich, Four ThirdsEin Stück kleiner als in APS-C-Digitalkameras ist der Sensor bei digitalen Spiegelreflexkameras des Four-Thirds-Standards (und auch bei der neuen Entwicklung Micro Four Thirds). Four Thirds wurde von Olympus und Kodak entwickelt, aber auch andere Hersteller bauen Kameras mit dieser Sensorgröße und nach diesem Standard, nämlich derzeit Panasonic und Leica.

Die Diagonale des FourThirds-Sensors ist nur halb so groß wie im ‚Vollformat‘. Dieser Sensortyp hat daher einen Crop-Faktor von 2. Dies ist zwar einfacher zu rechnen (ein 14-45mm Zoom entspricht beispielsweise einem Kleinbildformat-Zoom mit Brennweite 28-90mm). Wer jedoch gerne Objekte mittels geringer Schärfentiefe vor unscharfem Hintergrund ‚freistellt‘, wird den Cropfaktor von 2 allerdings eher als Nachteil sehen, weil die geringeren Brennweiten und die kleinere Sensorfläche eine höhere Schärfentiefe mit sich bringen.

Da die Bauweise von FourThird-Kameras keine Rücksichten auf ältere ‚analoge‘ Objektive, Objektivbajonette, etc. nehmen musste, sondern eine Neuentwicklung für Digitalkameras war, hat dieses Format einige Vorteile gegenüber digitalen Spiegelreflexkameras mit größeren Sensoren. Auch die Verwendbarkeit von FourThirds-Objektiven der verschiedenen Hersteller ist natürlich sehr praktisch.

Bei den bisher betrachteten Sensorgrößen von Vollformat über APS-C bis zu FourThirds werden die Objektive mit ihrer jeweiligen echten Brennweite angegeben, und es wird zum Vergleich mit dem Kleinbildformat ggf. mit einem Cropfaktor gerechnet. Bei den beiden kleinsten Sensoren in obenstehender Grafik verhält es sich jedoch anders:

Größenvergleich, Kompaktkamera-SensorGrößenvergleich, Kompaktkamera-SensorDiese winzigen Flächen zeigen typische Sensorgrößen gängiger Kompakt-Digitalkameras. In der obenstehenden Grafik habe ich diese Sensoren pink bzw. rot eingezeichnet. Sie haben gerade mal ca. 4×6 bzw. 5×7 Millimeter Kantenlänge, und dies ist in fast allen Kompaktkameras, Superzoomkameras, Bridgekameras, etc. der Fall – von Handykameras wollen wir hier gar nicht reden.

Dem einfallenden Licht steht durch den winzigen Sensor auch nur ein Bruchteil der lichtempfindlichen Fläche zur Verfügung, die die größeren Sensoren von Spiegelreflexkameras einfangen können. Umso stärker muss das Sensor-Signal verstärkt werden, was zu erhöhtem Bildrauschen führt. Dies wird noch deutlicher, wenn man mal die Flächen berechnet. Die winzigen Sensoren kommen gerade mal auf ca. 38 mm2 bzw. 25 mm2. Verglichen mit den ca. 330 mm2 des APS-C-Formates sind sie also ca. 9 bis 13fach kleiner.

Wie im vorletzten Absatz schon angedeutet, wird bei den kleinen Sensoren von Kompaktkameras nicht mit echter Brennweite und Crop-Faktor gerechnet, sondern man gibt die auf Kleinbildformat umgerechnete Brennweite des Objektivs an.

Beispielsweise klebte auf meiner früheren Immerdabei-Kompaktknipse Ricoh Caplio R5 ein fetter Aufkleber mit großen Ziffern 28-200. Aber ein näherer Blick auf die klein gedruckten Zahlen am Objektiv verrät, dass es sich in Wirklichkeit um eine Brennweite von 4,6-33mm handelt. Wenn man 28 geteilt durch 4,6 (oder 200 durch 33) rechnet, erhält man den ungefähren Cropfaktor von 6. Nur der Bildwinkel entspricht einem 28-200-Zoom im Kleinbildformat. Was hingegen die Schärfentiefe betrifft, verhält es sich ganz wie ein 4,6-33mm-Zoom, was es ja auch ist. Es ist also schon schwierig, damit das Motiv vor einem möglichst unscharfen Hintergrund freizustellen, da man maximal eine Brennweite von 33mm (und Offenblende 4,8) zur Verfügung hat.

Mini-Megapixel

Größenvergleich, APS-C-FormatGrößenvergleich, Kompaktkamera-SensorInzwischen gibt es auch Kompaktkameras mit 8, 10 oder gar 14 Megapixeln. Ähnlich viele Megapixel haben auch die aktuellen ‚bezahlbaren‘ Spiegelreflexkameras mit APS-C-Sensor. Was kann man daraus über die Bildqualität schließen?

Machen wir eine (grob vereinfachte, aber im Prinzip dennoch zutreffende) Rechnung: Der kleine Sensor der Kompaktkamera hat nur 1/9 der Größe des Spiegelreflex-Sensors, aber gleich viele Bildpunkte. Jedes einzelne Kompaktkamera-Pixel hat somit auch nur ca. 1/9 der Größe seines Kollegen in der Spiegelreflexkamera. Es bekommt daher im Vergleich zu seinem großen Vorbild auch nur ca. 1/9 des Lichts ab. Demnach muss das elektrische Signal, dass das Mini-Sensorelement erzeugt, auch ca. 9fach höher verstärkt werden. Dabei verstärkt sich bekanntlich das Bildrauschen mit. Eine neunfache Verstärkung entspricht aber mehr als 3 Blendenstufen. Schon im ‚Grundzustand‘ mit niedriger ISO-Zahl (z.B. ISO 100) muss die Kompaktkamera das Signal in etwa so verstärken, als wäre ISO 800 eingestellt. Das ist der Grund, warum Bilder einer modernen Kompaktkamera mit hoher Megapixelzahl viel stärker rauschen als Bilder einer Spiegelreflexkamera mit gleich viel Megapixeln.

Natürlich versuchen die Hersteller der ‚Minimegapixler‘, dieses Problem mit allerlei elektronischen Tricks zu kaschieren. Aufwändige Rauschunterdrückungsberechnungen sollen das Rauschen schon in der Kamera auf ein Minimum reduzieren. Dabei verschwinden allerdings auch feine Details aus dem Foto, wenn die Rauschunterdrückung zu aggressiv zu Werke geht.

Ein Ausweg aus dem Dilemma wäre ein Verzicht auf einige Megapixel. Für die meisten Anwendungen, bei denen überhaupt Kompaktkameras in Frage kommen, reichen 4 bis 6 Megapixel locker aus. Auch die Optiken der meisten Kompaktkameras sind mit höheren Auflösungen schon an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit. So verwundert es nicht, dass die Tests vieler Fotozeitschriften immer wieder zum Ergebnis kommen, dass mehr Megapixel meist nicht mehr Bildqualität bringen. So heißt es beispielsweise in ColorFoto 1/2007: „Auffällig: die nominelle Pixelauflösung sagt wenig über die tatsächliche Bildqualität aus. Bei der Bildqualität stehen nicht die drei 10-Megapixel-Kameras vorn, sondern zwei […] Modelle mit 6 Megapixeln.“

Vermutlich wird es aber noch einige Zeit dauern, bis die meisten Verbraucher erkannt haben, dass das Megapixel-Wettrüsten vor allem Marketing-Gründe hat. Eine Kamera nur nach ihren Megapixeln zu beurteilen ist etwa ähnlich sinnlos wie z.B. ein Auto nur nach dem Hubraum zu bewerten. Weitere Infos hierzu gibt es auf der sehr interessanten (wenn auch leider nicht weiter aktualisierten) Website www.6mpixel.org.

Kompaktkamera-Rauschvergleich

Ein Vergleich des Bildrauschens von Kompaktkameras zeigt deutlich, dass mehr Megapixel nicht mehr Bildqualität bedeuten. Die obere Bildreihe zeigt 100%-Ausschnitte der 6-Megapixel-Kamera Ricoh Caplio R4 (300×200 Pixel aus einem Bild von 2816×2112 Pixeln), während die untere Reihe 100%-Ausschnitte von der R5 zeigt, die einen 7-Megapixel-Chip hat (3072×2304 Pixel). Links jeweils die ISO-100-Version, rechts war eine Empfindlichkeit von ISO 400 eingestellt:

Obern Caplio R4, unten R5Zwar war dies kein Test unter Laborbedingungen, sondern nur ein privater Vergleich dessen, was die Automatiken dieser beiden Kameras so draufhaben. Aber bezüglich des Rauschens sieht man deutlich, dass die zusätzlichen Pixel der R5 den Nachteil höheren Bildrauschens mit sich bringen. Die R4 war zu diesem Zeitpunkt preiswerter und macht trotzdem die besseren Fotos. Hätte ich die besseren Video-Qualitäten der R5 damals nicht öfters gebraucht, dann wäre ich bei der R4 geblieben. Zumal die R5 auch sonst ein paar kleinere Macken hatte, die bei der R4 noch nicht vorhanden waren. Ein typischer Fall von „Verschlimmbesserung“. Aber was interessiert heute noch die R4 oder R5? Zur Photokina 2008 ist Ricoh bei der R10 angelangt, leider mit 10 Megapixeln. Hätte sie 6 Megapixel, würde ich sie vielleicht kaufen. Leider bekommt man 6-Megapixel-Sensoren inzwischen nur noch in Handys…

Vergleich ISO 100 und 3200Ganz interessant ist auch ein Vergleich der obigen Bilder mit dem Bildrauschen-Vergleich der digitalen Spiegelreflex. Man kann deutlich erkennen, dass die DSLR wegen ihres größeren Sensors selbst bei höheren Empfindlichkeiten wesentlich weniger rauscht. Ihre Ergebnisse selbst bei ISO 1600 können durchaus mithalten bei ISO 400 an allzu megapixeligen Kompaktkameras.

Neben den möglichst rauscharmen Megapixeln (also der Bildgröße) bestimmt noch ein anderer Wert die Qualität eines Digitalfotos bzw. einer Rastergrafik: Die Anzahl der möglichen Farben, auch Farbtiefe genannt. Darum geht es in der folgenden Lektion.

Mittelformat (Rollfilm 6x6) Mittelformat (Rollfilm 6x6) Mittelformat (Rollfilm 6x6)

Mittelformat: Japanischer Garten Bonn auf Rollfilm 6×6