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Sambia 1999

Hallo liebe Leser, nachdem hier nun monatelang absolute Funkstille war, möchte ich endlich mal wieder ein Lebenszeichen von mir geben. Noch immer digitalisiere ich mehr oder weniger fleißig die Diasammlung meines Vaters. Doch das Ende dieses Riesenprojektes ist schon absehbar. Vielleicht geht es dann auch in meinen Blogs wieder etwas regelmäßiger weiter.

Hier ist eines der digitalisierten Dias, das mir gut gefallen hat. Aufgenommen 1999 in Sambia. Die Größe dieses Gefährts wird deutlich, wenn man sich anschaut, wie klein die Fahrerkabine im Vergleich zum restlichen Fahrzeug aussieht.

jp-frisch-sa99-3_020Aufgenommen wurde es in irgendeiner Mine Sambias. Ich kenn mich da nicht aus, ob Kupfermine, Diamantmine, Bleistiftmine oder eine der von Otto Waalkes einst bekannt gemachten Puddingpulverminen, die es sicherlich nicht nur in Panama gibt. ;-)

Das Thema ist allerdings ernster. Die Kupferminen Sambias stecken derzeit in einer großen Krise. Und es trifft wieder mal die Armen – so funktioniert nunmal unser geliebtes Weltwirtschaftssystem…

 

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Dias digitalisieren: Farbstich

dia-reproNoch immer bin ich damit beschäftigt, mit meiner EOS 60D und dem Sigma 105mm Makro die Diasammlung meines Vaters zu digitalisieren. Dabei fällt auf, dass einige Diafilme extrem farbstichig sind, während andere die Jahrzehnte gut überstanden haben (obwohl sie teilweise älter sind als die farbstichigen). Bei der Suche nach Ursachen – ich hatte mal gehört, dass nicht nur das Filmmaterial (Hersteller) eine Rolle spielt, sondern z.B. auch die Güte der verwendeten Fotochemikalien bei der Entwicklung – bin ich auf einen interessanten Artikel gestoßen, der das Ganze aus Sicht professioneller Fotoarchive beschreibt. Natürlich ist alles bedeutend komplizierter als ich es mir gedacht habe:

Allgemeine Richtlinien für die Fotoarchivierung

farbstich-sk87-aufnahmeZum Glück nehmen sich die Probleme mit unseren Dias vergleichsweise bescheiden aus. Wie man sieht, kommen manche Magazine allerdings extrem blaustichig aus der Kamera. Rot- und Grünkanal sind soweit verblasst, dass man kaum noch Farben erkennen kann. Die Raw-Dateien wurden mit manuellem Weißabgleich aufgenommen – das mit der Pipette festgelegte Weiß entspricht dem Farbton des Dia-Leuchtpultes. Die Farben der Dias sehen also ziemlich exakt so aus wie die Miniaturen im Raw-Konverter. Nur die Helligkeit wurde schon bei der Aufnahme optimiert.

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Mein neues Auto ;-)

Bevor ich mit den aktuellen Urlaubsbildern aus London weitermache, hier ein kleiner Auszug dessen, was ich im Moment für meinen Papa an Dias digitalisiere. Gerade ist seine Arizona-Reise von 1998 das Thema, und er hat mir freundlicherweise genehmigt, das ein oder andere Detail aus seiner Diasammlung hier zu zeigen. Beginnen möchte ich mit diesem sehr skurrilen Gefährt, das er offenbar auf einem Parkplatz entdeckt hat. Der Traum jedes TÜV-Prüfers. ;-)

dia-reproDie Dias (und einige tausend andere) habe ich in den letzten Monaten mit der rechts gezeigten Konstruktion digitalisiert. Ein Leuchtpult auf einem Repro-Stativ, an dem meine EOS 60D mit dem Sigma 105mm Makroobjektiv senkrecht herunterfotografiert. Die Kamera wird vom PC aus gesteuert, und man erhält Raw-Dateien, die dann noch kurz nachjustiert werden (Kontrast, Schattenaufhellung, etc.).