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Sambia 1999

Hallo liebe Leser, nachdem hier nun monatelang absolute Funkstille war, möchte ich endlich mal wieder ein Lebenszeichen von mir geben. Noch immer digitalisiere ich mehr oder weniger fleißig die Diasammlung meines Vaters. Doch das Ende dieses Riesenprojektes ist schon absehbar. Vielleicht geht es dann auch in meinen Blogs wieder etwas regelmäßiger weiter.

Hier ist eines der digitalisierten Dias, das mir gut gefallen hat. Aufgenommen 1999 in Sambia. Die Größe dieses Gefährts wird deutlich, wenn man sich anschaut, wie klein die Fahrerkabine im Vergleich zum restlichen Fahrzeug aussieht.

jp-frisch-sa99-3_020Aufgenommen wurde es in irgendeiner Mine Sambias. Ich kenn mich da nicht aus, ob Kupfermine, Diamantmine, Bleistiftmine oder eine der von Otto Waalkes einst bekannt gemachten Puddingpulverminen, die es sicherlich nicht nur in Panama gibt. ;-)

Das Thema ist allerdings ernster. Die Kupferminen Sambias stecken derzeit in einer großen Krise. Und es trifft wieder mal die Armen – so funktioniert nunmal unser geliebtes Weltwirtschaftssystem…

 

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Norwegen 1987

Statt eines ausführlichen Artikels gibt es diesmal „nur“ zwei hübsche Fotos aus Norwegen, von einer Reise meines Vaters im Jahr 1987:

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Das linke Foto zeigt den Bahnhof des Ortes Flåm, wo es auch ein Eisenbahnmuseum gibt (von dem mein Daddy leider keine Dias mitgebracht hat).

Und rechts sieht man eine Szene aus der Stadt Bergen, wo es die einzige Obus-Linie Norwegens gibt. Leider fuhr aber „nur“ ein schicker Käfer ins Bild. :-)

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Dias digitalisieren: Farbstich

dia-reproNoch immer bin ich damit beschäftigt, mit meiner EOS 60D und dem Sigma 105mm Makro die Diasammlung meines Vaters zu digitalisieren. Dabei fällt auf, dass einige Diafilme extrem farbstichig sind, während andere die Jahrzehnte gut überstanden haben (obwohl sie teilweise älter sind als die farbstichigen). Bei der Suche nach Ursachen – ich hatte mal gehört, dass nicht nur das Filmmaterial (Hersteller) eine Rolle spielt, sondern z.B. auch die Güte der verwendeten Fotochemikalien bei der Entwicklung – bin ich auf einen interessanten Artikel gestoßen, der das Ganze aus Sicht professioneller Fotoarchive beschreibt. Natürlich ist alles bedeutend komplizierter als ich es mir gedacht habe:

Allgemeine Richtlinien für die Fotoarchivierung

farbstich-sk87-aufnahmeZum Glück nehmen sich die Probleme mit unseren Dias vergleichsweise bescheiden aus. Wie man sieht, kommen manche Magazine allerdings extrem blaustichig aus der Kamera. Rot- und Grünkanal sind soweit verblasst, dass man kaum noch Farben erkennen kann. Die Raw-Dateien wurden mit manuellem Weißabgleich aufgenommen – das mit der Pipette festgelegte Weiß entspricht dem Farbton des Dia-Leuchtpultes. Die Farben der Dias sehen also ziemlich exakt so aus wie die Miniaturen im Raw-Konverter. Nur die Helligkeit wurde schon bei der Aufnahme optimiert.

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Wildwest-Friedhof in Tombstone, Arizona

In Tombstone Arizona, einem touristisch wohl sehr gut erschlossenen Wildwest-Städtchen, gibt es auf dem Boot Hill Friedhof (für Leute, die in ihren Boots gestorben sind) recht skurrile Grabinschriften aus den 1880er Jahren. Hier die dazugehörigen Dias aus der Sammlung meines Vaters, der 1998 dort war.

Gehängt, aber legal…
Gehängt, aber legal…

Man erfährt dort von Leuten, die von Chinesen oder Indianern getötet worden sind. Etliche wurden gehängt, manche davon legal, oder auch mal aus Versehen, wie George Johnson, „Hanged by mistake 1882. He was right, we was wrong, but we strung him up, and now he’s gone“. Ein anderer wurde vom Mob aus dem Gefängnis geholt und gelyncht. Blöd, wenn Gefängnisse nicht einbruchsicher sind.

Einer ist sogar natürlichen Todes gestorben – vermutlich eine Seltenheit bei den Herren dieser Zeit.