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London 2014, Teil 2: Wasserspiegelungen am Regent’s Canal

Nach dem Hinflug nach London und dem Einchecken in unserer Unterkunft nahe Euston Station war nur noch Abendessen mit einem kleinen Rundgang durchs Viertel angesagt. Der erste richtige Ausflug fand am nächsten Vormittag statt, als wir Little Venice und den Regent’s Canal besuchten. Bevor es davon weitere Bilder gibt, hier zunächst mein Versuch, aus 5 Fotos der Wasserspiegelungen eine GIF-Animation zu basteln, was mit Gimp tatsächlich möglich ist:

bruecke-animation

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England, Teil 2: Ely Cathedral, Vierung und Oktogon, HDR-Kugelpanorama

ely1-equipano600x300rofrischMein erstes Kugelpanorama aus der Kathedrale von Ely ist online. Zum ersten Mal habe ich das HDR mit dem kostenlosen „Luminance HDR“ (früher: „Q-Tips Guy“ oder so ähnlich… ;-)) gemacht. Nicht schlecht, das Programm. Damit sind alle Arbeitsschritte mit kostenlosen Programmen durchgeführt worden: Hugin, Luminance HDR, Gimp. Freie Software ist schon ne tolle Sache. Ich spare mir den Tintenkiller-Trick mit der Testversion von Photomatix.

Hier zunächst die Version als Little Planet:

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Begegnung zweier Züge

Zur Abwechslung mal ein kleiner Artikel zum Thema Bahnfotos. Auf dem folgenden Bild sieht man eine Diesellok der HGK (Häfen und Güterverkehr Köln AG) und einen Niederflur-Stadtbahnzug der KVB (Kölner Verkehrs-Betriebe AG). Die „untere Etage“ dieses Bildes fahre ich selber öfters, meist als Linie 7, manchmal auch als Linie 1 – beide verkehren an dieser Stelle kurz vor der Einfahrt in die Haltestelle Moltkestraße (Richtung Neumarkt).

KVB und HGKZwei sich während der Fahrt begegnende Züge sind natürlich nicht ganz einfach gemeinsam zu fotografieren. Wenn unten gerade eine Stadtbahn kommt, ist oben auf der Brücke garantiert nichts los – und umgekehrt.

Natürlich kann man sich dagegen im Digitalzeitalter ganz einfach behelfen: Stativ aufbauen und aus unveränderter Perspektive mehrere Stadtbahnen und mehrere Loks bzw. Züge fotografieren. Dann das hübscheste Bildpaar auswählen, mit dem Lasso (z.B. in Gimp) den oberen Brückenteil samt Lok aus dem einen Bild auswählen und in das zweite Bild mit der Stadtbahn einfügen. Sichtbare Kanten kann man hier gut vermeiden, indem das eingefügte Stück die gesamte Bildbreite einnimmt und bis zum oberen Bildrand geht. Die untere Kante (knapp unter dem Brückengeländer) kann man dann mit sanft eingestellter Radiergummi-Funktion unsichtbar machen.

Hier die beiden Ausgangsfotos – ausgewählt aus über 40 Einzelaufnahmen diverser Bahnen und Züge:

Wie man sieht, ist wirklich keine komplizierte Retusche nötig, wenn beide Bilder den gleichen Bildausschnitt zeigen. Lediglich ein paar geringe Anpassungen der Belichtung waren angebracht, weil sich an diesem wechselhaften Tag das Licht minütlich änderte.

PS: In meinem Zweitblog „Rolandroids Allerlei“ zeige ich in der Kategorie „Bahn und Wahn“ noch eine Variante dieser Montage. Dafür wurde die Deckkraft des Diesellok-Bildteils einfach auf 25% gesetzt: HGK-Dieselloks mit Stealth-Modus.

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Mein Sonnensystem

Nachdem ich im letzten Blog anhand von 4 Beispielen gezeigt habe, wie man „Kleine Planeten“ selber erzeugt, gibt es diesmal die Galerie mit meinen bisherigen 8 Planeten (reiner Zufall, dass auch ‚mein‘ Sonnensystem nur bis 8 zählen kann, seit Pluto nicht mehr mitzählt):

Wie man sieht, sind auch zwei Planetchen für die Kölner Bahnfans mit dabei: Auf dem einen sieht man die U-Bahn-Station Poststraße unmittelbar vor dem Umbau, als sie noch die ’schönen‘ orangen Kacheln hatte. Grundlage für dieses Bild war der Versuch, die Haltestelle in kompletter Länge abzubilden, was mir (damals…) allerdings nicht ohne Nahtstellen gelang.

Das andere Foto stammt vom letzten Tag der Kölner Achtachser. Der Zug ist gerade in die Hauptwerkstatt eingerückt und zeigt als Planetenbild eindrucksvoll, was man unter dem Begriff „Rundfahrt“ in der HW versteht… :-)

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c’t Digitale Fotografie 01-2011

Außer dem zweiwöchentlich erscheinenden Computermagazin c’t gibt es aus gleichem Hause auch seltener erscheinende Spezialausgaben zu bestimmten Themen. Hier möchte ich nun die aktuelle Ausgabe 01/11 von c’t Digitale Fotografie vorstellen. Die Zeitschrift mit unserem Lieblingsthema erscheint vier mal jährlich und ist noch bis Ende März die aktuelle Ausgabe.

Titelblatt c't Digitale Fotografie 01/11Das Heft eröffnet mit einem Portfolio des Fotoprojektes „Strange Places“ der jungen Fotografin Claudia Höhne. Hat mich nicht völlig überzeugt, aber ist m.E. ganz nett anzuschauen.

Der erste „technische“ Artikel testet „Kompaktkameras von klein bis Superzoom“. In den einführenden Absätzen fand ich den Hinweis interessant, dass manch eine digitale Kompakte statt einer richtigen Blende nun „einschwenkbare Neutraldichtefilter“ verwendet, damit Abblenden bei den kleinen Sensoren nicht zu Beugungsunschärfen führt. Natürlich hat dies zur Folge, dass meine Erläuterungen im Fotokurs bezüglich Blende und Schärfentiefe bei solchen Konstruktionen nicht anwendbar sind, denn es wird bei diesen Kameras ja keine Blende verstellt, sondern ein Graufilter in den Strahlengang geklappt. Naja…

Im weiteren Verlauf dieses Artikels werden folgende 9 Kameras jeweils auf einer eigenen Seite vorgestellt – mit vergleichbaren Ausschnitten aus Testbildern, Beschreibung von guten und schlechten Kamera-Eigenschaften, Messwerten, Bildkritik und Beschreibung der Video-Fähigkeiten:

  • Canon Digital IXUS 1000 HS
  • Canon PowerShot G12
  • Canon PowerShot SX30 IS
  • Fujifilm FinePix F300EXR
  • Nikon Coolpix P7000
  • Panasonic Lumix DMC-FX700
  • Panasonic Lumix DMC-FZ100
  • Ricoh CX4
  • Sony Cyber-shot DSC-WX5

Während dieser Artikel von „Dr. Klaus Peeck“ geschrieben war, gibt der folgende Artikel „Klaus Peeck“ als Autor an. Wollen wir hoffen, dass sich dahinter kein guttenbergisches Schicksal verbirgt. ;-)

Der folgende Artikel trägt jedenfalls den Titel „Digitale Systemkameras für Einsteiger und ambitionierte Amateure“. Und auch ohne Doktortitel ist der Artikel mindestens von gleicher Qualität; aber technisch interessanter, da er sich mit den verschiedenen Lösungen für Wechselobjektiv-Kameras befasst. Neben drei „klassischen“ digitalen Spiegelreflexkameras mit Klappspiegel wird auch eine Kamera mit teildurchlässigem Spiegel vorgestellt, sowie eine der noch recht neuen Geräteklasse spiegellose Systemkamera. Im Einzelnen sind dies folgende Kameras, denen wieder jeweils eine komplette Seite gewidmet ist (mit Ausschnitten aus dem gleichen Testfoto, so dass auch ein Vergleich zu den Kompaktkameras aus dem ersten Test möglich ist):

  • Canon EOS 60D (Spiegelreflexkamera)
  • Nikon D3100 (Spiegelreflexkamera)
  • Nikon D7000 (Spiegelreflexkamera)
  • Olympus PEN E-PL1 (spiegellose Systemkamera)
  • Sony SLT A55V (teildurchlässiger Spiegel)

Die folgenden 26 Seiten widmen sich ausführlich dem Thema Panoramafotografie. Es werden u.A. die perspektivischen Grundlagen erläutert, verschiedene Bauformen von Nodalpunktadaptern und sonstigem Zubehör vorgestellt, einige ausklappbare Beispielpanoramen gezeigt, sowie verschiedene Panorama-Arten erläutert, sowie die Software, mit denen sich diese aus den Einzelbildern zusammensetzen lassen.

Der zweite Schwerpunkt des Heftes befasst sich mit der Nah- und Makrofotografie. Auch dies eine ausgezeichnete Einführung in das komplexe Thema. Man bekommt beispielsweise Tipps zu Objektiven und sonstigem Zubehör (Telekonverter, Umkehrringe, Balgengeräte, Zwischenringe, Makroblitze, Winkelsucher, …). Weitere Artikel dieses Schwerpunktes widmen sich den fotografischen Techniken und der Aufnahmepraxis, hauptsächlich bei Nah- bzw. Makrofotografie von Blumen und Insekten.

Weitere Artikel dieser Ausgabe zeigen die Gewinnerfotos zum Thema Industrie, ein Making-Of des berühmten Fotos einer platzenden Seifenblase, sowie technische Unterschiede von digitalen Bilderrahmen.

Besonders spannend fand ich die folgenden drei Schwerpunktthemen:

  • Adapter für Manuellfokus-Obkektive
  • Geotagging von Fotos
  • Gimp-Tuning mit Plug-ins

Weitere Artikel befassen sich mit Photoshop Elements 9 und mit Lightroom 3.2. Da ich diese Programme nicht besitze, habe ich die Artikel nur flüchtig gelesen.

Abgeschlossen wird diese Ausgabe von c’t Digitale Fotografie mit „DVD-Highlights und Aktionen“ (z.B. Vollversion von PanoramaStudio 1.5.3 und Spezialversion von StudioLine Photo Classic), einem Überblick über die sonstigen DVD-Inhalte, sowie einem Blick hinter die Kulissen des Kameratests.

Für 8,90 Euro erhält der Hobbyfotograf mit dieser Ausgabe genug Lesestoff und Grundlagen eigener fotografischer Experimente für (mindestens) 3 Monate. Meine Meinung: Klare Kaufempfehlung.