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Schwarzweißfotos aus Jpg-Dateien

Schluss mit bunt: Schwarzweißfotos erstellen

In der vorigen Lektion wurde gezeigt, wie man mit simulierten Farbfiltern im Raw-Konverter Schwarzweißbilder aus Raw-Dateien „entwickeln“ kann, die bestimmte Kontraste hervorheben oder mildern. Wer also den Kontrast zwischen Wolken und Himmel auf dem Schwarzweißfoto verstärken möchte, verwendet z.B. einen Orange- oder Gelbfilter bzw. simuliert diesen digital im Raw-Bearbeitungsprogramm.

Was aber, wenn als Ausgangsmaterial keine Raw-Datei zur Verfügung steht, sondern eine Jpg-Datei oder ein Tiff? Oder wenn einem die Steuerung über wenige Filterfarben zu ungenau ist und man die Wirkung lieber exakt und stufenlos beeinflussen möchte? Dann helfen verschiedene Möglichkeiten der Schwarzweiß-Konvertierung im Bildbearbeitungsprogramm – sei dies nun Gimp, Photoshop, PhotoImpact, etc.

Im Folgenden werden verschiedene Möglichkeiten vorgestellt, aus Farbfotos kontrastreiche Schwarzweißbearbeitungen zu machen. Welches Verfahren zum Einsatz kommt, ist eine Frage des Motivs, aber auch der persönlichen Vorlieben bzw. des Aufwands, den man treiben möchte. Schaut selbst, welche Methoden Euch am besten gefallen. Wie immer lassen sich die Screenshots und Beispielfotos natürlich zum Vergrößern anklicken.

Heißluftballonstart
Rheinufer in Mondorf

Als Beispielfoto für diese Lektion habe ich ein Farbfoto aus der „Vor-Raw-Zeit“ herausgesucht. Es entstand im Sommer 2001 mit meiner damaligen Olympus C-3000 Zoom, einer 3-Megapixel-Kompaktkamera. Das Raw-Format lernte ich erst 4 Jahre später mit dem Kauf meiner EOS 20D kennen und schätzen. Die alten Bilder gibt es daher „nur“ als Jpg.

Vor der Konvertierung habe ich über die Gradationskurven im Farbfoto noch ein wenig die Kontraste optimiert. Je besser die farbige Basis für die Schwarzweiß-Umwandlung ist, desto überzeugender werden auch die Ergebnisse.

Möglichkeit 1: Farben komplett entsättigen

Screenshot 1
Farben entsättigen

Die simpelste Möglichkeit, ein Farbfoto in Schwarzweiß umzuwandeln, ist folgende: Den drei Farbkanälen (RGB = Rot, Blau, Grün) wird die Farbsättigung zu 100% entzogen. Das Bild bleibt demnach vom Dateiformat her ein Farbfoto, wenn auch mit 0% Sättigung.

Eine nette Variante dieser SW-Umwandlung ist übrigens, die Sättigung nur um 90 oder 95 Prozent zu reduzieren. Dann sieht es auf den ersten Blick aus wie ein Schwarzweißfoto, aber bei genauerem Hinsehen entdeckt man noch leichte Farbreste. Man kann dies sehr subtil machen, so dass der Betrachter sich fragt, ob z.B. die Blume im SW-Foto ihm nur ganz schwach rötlich vorkommt, ob es also eventuell eine optische Täuschung ist. Dies nur als kleine Anregung für eigene Experimente.

Hier soll es nun aber um „echtes“ SW gehen, und daher steht der Regler im Entsättigen-Dialog auf Minus 100. Jeder der drei RGB-Farbkanäle trägt also zu einem Drittel am Gesamtergebnis bei, wird also gleich gewichtet.

Wichtig ist übrigens, diese Änderungen nur an einer Kopie des Farbbildes zu machen und keinesfalls am Original. Denn wenn man die Farben einmal entfernt hat sind sie bei Tif und Jpg wirklich weg und können nicht – wie bei Raw – später wieder hergestellt werden. Man sieht an dem Screenshot, dass das Farbbild oben links zum Vergleich in der Ecke geöffnet ist, während der Sättigungs-Dialog an einem Duplikat des Fotos zu Werke geht.

Möglichkeit 2: Bild in Graustufen umwandeln

Screenshot 2
Graustufen-Umwandlung

Eine ebenso schnelle Möglichkeit ist, den Dateityp (die Farbtiefe) des Bildes vom Bildbearbeitungsprogramm ändern zu lassen. Bei PhotoImpact findet sich die Funktion im Menü „Einstellen – Datentyp umwandeln – Graustufen“. Da diese Funktion automatisch ein neues Fenster für das Graustufenbild öffnet, braucht man hier übrigens nicht vorher das Originalbild zu duplizieren.

Im Gegensatz zu Methode 1 werden bei dieser Umwandlung die Farbkanäle nicht gleich stark gewichtet, sondern der Grünkanal bekommt einen stärkeren Einfluss auf das Ergebnis – ähnlich wie es auch Schwarzweißfilm macht. Dies entspricht auch unserem natürlichen Sehen entsprechend der Bedeutung im Lebensraum unserer Vorfahren: Grün nehmen wir als eine hellere Farbe wahr als Blau – auch wenn diese Farben messbar die gleiche Intensität haben. Man kann dies sehr schön an dem Farbkeil in der Lektion Monitor-Einstellung ausprobieren.

Aus diesen Gründen wandeln die meisten Programme Farbfotos zu Graustufen mit folgenden Prozent-Anteilen der einzelnen Kanäle:

Rot 30%, Grün 59%, Blau 11%

Das Ergebnis sieht auf den ersten Blick der SW-Umwandlung nach Methode 1 ziemlich ähnlich (links: Farben entsättigen, rechts: Graustufen umwandeln):

Wenn man genauer schaut, offenbaren sich jedoch einige Unterschiede. Wie zu erwarten, erscheint die Wiese bei Methode 2 heller, denn hier wird der Grünkanal ja stärker berücksichtigt.

Deutlich wird es auch in den ehemals gelben und roten Teilen der Ballonbeschriftung: Der Firmenname Hartmann war ja ursprünglich vorne orangerot und hinten gelb geschrieben. Während sich diese Teile in der entsättigten Version nur mäßig voneinander unterscheiden, wird der Kontrast in der Graustufenkonvertierung deutlicher. Grund ist hier vor allem der abgeschwächte Blaukanal, denn die Komplementärfarbe von Blau ist bekanntlich gelb. Wenn man also den Blaukanal reduziert, hebt sich das Gelb im Foto relativ stärker hervor.

Schaltet man zwischen den beiden Bildern direkt hin und her (z.B. indem man mit rechter Maustaste die beiden großen Bilder in verschiedenen Tabs darstellen lässt und diese dann abwechselnd nach vorne klickt), dann sieht man, dass die unterschiedliche Art der Graustufen-Umwandlung auch dazu führt, dass die plastische Wirkung der Ballons sich ändert. Das Verhältnis von Licht und Schatten auf den Ballons ändert sich.

Gerade für solche Effekte wäre es daher wünschenswert, das Verhältnis der einzelnen Farbkanäle frei wählen zu können und nicht auf „33/33/33%“ bzw. „30/59/11%“ festgelegt zu sein. Damit sind wir bei der Königsdisziplin der Graustufenumwandlung:

Möglichkeit 3: Kanalmixer

Screenshot 3
Kanalmixer -18/5/113

Um die Anteile der drei Farbkanäle bei der Graustufen-Umwandlung frei bestimmen zu können, wurde der Kanalmixer erfunden. Bei manchen Programmen wie z.B. Photoshop ist der im Programm enthalten; bei anderen – wie z.B. bei PhotoImpact – fehlt er von Haus aus, aber er kann als photoshopkompatibles Plugin nachgerüstet werden. Eine kostenfreie Version des Graustufen-Kanalmixers für Windows gibt es hier: SimpelFilter GrayMixer LE. Wie solche Plugins in das Bildbearbeitungsprogramm eingebunden werden, schaut man am besten in der Anleitung der Bildbearbeitung nach.

Screenshot 4
Kanalmixer 62/80/-83

Im Kanalmixer kann man durch Schieberegler den Anteil der drei Farbkanäle in weitem Umfang frei wählen. Im Feld „Überlauf“ wird automatisch angezeigt, ob die Summe der drei Kanäle über oder unter der 100%-Marke liegt, die hier als Nulllinie angesehen wird. Mit der Option „Clipping Warnung“ wird in der Graustufen-Vorschau angezeigt, welche Pixel an den Rand des Kontrastumfangs stoßen, also komplett weiß bzw. komplett schwarz wiedergegeben werden. So kann man verhindern, dass größere Bildbereiche „ausbrennen“ bzw. „absaufen“.

Man kann durch „Lock“ einzelne Kanäle auf einem festen Wert arretieren, ansonsten werden sie automatisch angepasst, sobald ein anderer Regler verschoben wird.

Die erste Konvertierung habe ich beispielhaft mit den Werten -18, +5 und +113 vorgenommen, was in der Summe genau 100% ergibt. Mit dem Gamma-Wert wurde das Bild noch insgesamt leicht aufgehellt. So erhält man eine Konvertierung mit ziemlich hellem Himmel und sehr dunkel wiedergegebenen Rottönen. Das zweite Beispiel erzeugt hingegen fast einen „Nachthimmel“. Durch massives Absenken des Blaukanals wird der Himmel fast schwarz. Dass es nicht wirklich eine Nachtaufnahme sein kann, sieht man beispielsweise an den Kanten der Heißluftballons; deren Lichtsaum sieht für eine Nachtaufnahme unnatürlich aus und müsste noch nachkorrigiert werden. Wegen Nachtflugverbot für Ballonfahrer verzichte ich aber darauf…

Hier können die beiden Graustufenbilder größer betrachtet werden:

Wie gesagt: Dies sind nur Beispiele, keine Kunstwerke. Es sollen die extremen Möglichkeiten der Konvertierung mit dem Kanalmixer deutlich werden. Wenn es darum geht, das Bild möglichst „gut“ in Graustufen zu übertragen, würde ich natürlich nicht solche Extreme verwenden. Man erkennt gerade bei dem dunklen Bild auch ganz gut, dass Bildfehler in einzelnen Kanälen bei solch krassen Konvertierungen leichter ins Auge fallen. Aber es wird hoffentlich deutlich, dass man mit dem Kanalmixer ein sehr kreatives Werkzeug zur Hand hat, mit dem sich die Umwandlung von Farbfotos in Schwarzweiß perfekt steuern lässt. Viel Spaß bei eigenen Experimenten.

Mondorf, Ballonstart Mondorf, Ballonstart Mondorf, Ballonstart

Auf und davon: Ballonstart in Mondorf am Rhein

 

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Schwarzweißfotos aus Raw-Dateien

Adieu Farbe: S/W-Fotos aus Raw-Dateien erzeugen

Moderne Digitalkameras bieten oft neben dem üblichen Verfahren, Bilder als JPG-Dateien zu speichern, auch eine Speicherung als Raw-Datei an. Doch manch ein Digitalfotograf schreckt davor zurück, weil er meint, die Nachbearbeitung wäre wohl sehr kompliziert. Zu Unrecht, denn selbst bei nur geringfügiger Nachbearbeitung bieten Fotos aus Raw-Dateien bessere Qualität, viel mehr Möglichkeiten und einfachere Handhabung. An einem Beispiel möchte ich hier zeigen, wie einfach dies ist.

Raw-Dateien werden oft als „digitale Negative“ bezeichnet. Denn genauso wie ein Negativ aus einem Filmstreifen ermöglicht, Abzüge mit unterschiedlichen Einstellungen zu machen (mehr oder weniger Farbsättigung, Kontrast, Helligkeit, etc.), bieten auch Raw-Dateien diese Möglichkeiten. Und zwar (genau wie beim Negativ) ohne dass dabei das „Negativ“ verändert wird. Daher spricht man auch von der „Entwicklung“ von Raw-Dateien. So kompliziert wie in der Dunkelkammer ist es jedoch bei Weitem nicht.

Haupt-Vorteil von Raw-Dateien ist, dass die Einstellungen jederzeit verändert und wieder ohne Verluste zurückgenommen werden können. Dies ist deshalb möglich, weil in der Raw-Datei die Pixel quasi so gespeichert sind, wie der Kamera-Sensor sie sieht. Alle Einstellungen, die bei Speicherung als JPG direkt in der Kamera auf das Bild angewendet werden (Farbsättigung, Nachschärfung, Weissabgleich, etc.) können in der Raw-Datei noch nachträglich verändert werden – und zwar verlustfrei. Man muss sich also nicht mehr ärgern, wenn man z. B. den Weissabgleich in der Kamera nicht richtig eingestellt hatte oder wenn man eine andere Einstellung von Kontrast, Farbsättigung oder Schärfe hätte wählen sollen. Man kann es nachträglich kinderleicht und ohne Qualitätsverluste verändern. Dass die Bearbeitung von Raw-Dateien gar nicht schwierig ist, zeigt das folgende Beispiel:

Raw-Datei öffnen

Screenshot 1
Schritt 1: Raw-Datei öffnen

Kameras, die Raw-Dateien aufzeichnen können, liegt gewöhnlich mindestens ein Programm bei, mit dem diese Dateien auch bearbeitet werden können. Denn im Gegensatz zu allgemein üblichen Bilddatei-Formaten wie JPG oder TIF kocht bei Raw jeder Hersteller bei fast jedem Kamera-Modell sein eigenes Süppchen. Das ist auch leicht verständlich, wenn man bedenkt, dass es ja sozusagen die Roh-Daten des Kamera-Sesors sind, und auch die Bildsensoren und die interne Nachbearbeitung bei verschiedenen Kamera-Modellen meist unterschiedlich sind.

Freundlicherweise hat mir Ilonka gestattet, einen Schnappschuss von ihr als Beispiel-Foto zu verwenden. Entstanden ist das Bild mit Tele und Bildstabilisator bei einem Besuch im Wildpark bei trübem Winterwetter. Daher auch die Einstellungen von ISO 800 und Blendenautomatik mit 1/100stel Sekunde Verschlusszeit. Diese Zeit ist dank Bildstabi auch mit 300mm Tele noch ohne Verwackler aus der Hand aufzunehmen.

Als Programm für die Raw-Bearbeitung lag meiner Canon EOS 20D das Programm „EOS Viewer Utility“ bei – neuere EOS-Kameras haben das Programm DPP (Digital Photo Professional) im Lieferumfang, auf das ich mittlerweile auch umgestiegen bin, wie das Tutorial zeigt, wenn man dem Link folgt. Die Screenshots dieser Seite (die sich durch Anklicken vergrößern lassen) sind aber noch mit dem EOS Viewer Utility entstanden, was im Prinzip ganz ähnlich arbeitet. Es gibt zwar Raw-Konverter, die wesentlich umfangreichere Einstellmöglichkeiten bieten, aber Zweck dieser Seite soll ja sein, die Einfachheit der grundlegenden Raw-Bearbeitung zu zeigen.

Mit dem EOS Viewer Utility lassen sich die Dateien auch über USB-Kabel von der Kamera abholen – sowohl Jpgs als auch Raw-Dateien. Wie man sieht, tragen Raw-Dateien der 20D die Datei-Endung „.CR2“. Man bekommt die Bilder übersichtlich als Miniaturen angezeigt und kann (wie hier zu sehen) auch ein Bild größer darstellen lassen und mit STRG-T ein Extra-Fenster für die „RAW-Einstellung“ öffnen.

Digitale Belichtungskorrektur

Screenshot 2
Schritt 2: Belichtungskorrektur

Der Schnappschuss erscheint auf dem ersten Bild etwas zu dunkel. Deshalb schieben wir den Schieberegler „Digitale Belichtungskorrektur“, den man oben links in dem Einstellungs-Fenster sieht, ein Stück nach rechts. Bei 0,7 Blendenstufen hellerer Belichtung sieht das Bild doch schon ein Stück freundlicher aus, oder?

Histogramm

Bei der digitalen Belichtungskorrektur sollte man das „Histogramm“ im Auge behalten, das im Programm oben rechts angezeigt wird. Es zeigt die Verteilung der Helligkeitswerte im Bild. Ganz links sieht man die Menge der sehr dunklen Pixel; ganz rechts die der hellen. Da dieses Foto aber keine wirklich weissen Flächen hat, ist es ganz okay, wenn die Histogramm-Kurve auch nach der digitalen Belichtungskorrektur nicht bis ganz nach rechts reicht.

Gut ist es bei den meisten Fotos, wenn im Histogramm weder ganz links (bei schwarz) noch ganz rechts (bei weiss) eine große Pixelzahl angezeigt wird. Denn dies würde bedeuten, dass ganz dunkle bzw. ganz helle Partien im Bild ohne Zeichnung sind. Aber das kennen die meisten sicherlich schon von ihrer Digitalkamera bzw. aus dem Bildbearbeitungs-Programm. Näheres zu Histogrammen und Tonwertkorrekturen gibt es in Lektion 5 des Aufbaukurses.

Will man das Foto als Farbbild verwenden, kann man es an dieser Stelle schon konvertieren und als Jpg- oder Tif-Datei speichern. Doch auf dieser Seite geht es ja um Schwarz-Weiß-Fotos, und daher kommen zunächst noch zwei weitere Schritte:

Umstellen auf Schwarz/Weiß

Screenshot 3
Schritt 3: Umstellen auf S/W

Mit einem einzigen Klick kann man das Foto auf „S/W“ umstellen lassen. Und bei Nichtgefallen natürlich auch gleich wieder zurück auf „Standard“, denn die Farb-Informationen werden bei Raw-Dateien ja nicht gelöscht, sondern bleiben erhalten.

Natürlich hätte man auch gleich in der Kamera den S/W-Modus aktivieren können und schwarz-weiße Jpg-Dateien abspeichern lassen können. Aber dann hätte man die Farb-Informationen für immer verloren und könnte nicht zuhause in aller Ruhe probieren, für welches Motiv sich S/W lohnt und welches besser in Farbe bleibt.

Übrigens, um weiterem „Gemecker“ in den Kommentaren vorzubeugen (siehe z.B. hier): Ich verwende hier den Begriff „Schwarzweiß“ so, wie er landläufig eingesetzt wird, auch wenn es natürlich korrekterweise „Graustufen“ sind und nicht bloß Schwarz und Weiß. Aber wenn jemand von Schwarzweißfoto oder Schwarzweißfilm spricht, dann ist ja auch klar, was gemeint ist.

Filtereffekte anwenden

Screenshot 4
Schritt 4: Filtereffekt Rot

Professionelle S/W-Fotografen haben schon vor vielen Jahrzehnten erkannt, dass sich die Wirkung von Schwarz-Weiß-Fotos durch Vorsetzen von Farbfiltern vor das Objektiv stark beeinflussen lässt. Natürlich sieht man die Farbtönung bei Schwarzweiß-Film nachher im Foto nicht, aber wenn man beispielsweise einen Orangefilter für die Aufnahme eines blauen Himmels mit weißen Wolken verwendet, wird das Himmelsblau durch das Filter-Orange stark abgedunkelt, während das Weiß der Wolken kaum beeinflusst wird. Die Folge sind Landschaftsaufnahmen mit ganz tollen Wolken-Kontrasten. Ein S/W-Fotograf hat daher häufig eine ganze Reihe knallbunter Farbfilter in seiner Fototasche.

An Digitalkameras wie z.B. Canons 20D oder 350D (und Folgemodelle) gibt es die Möglichkeit, die Wirkung solcher S/W-Farbfilter elektronisch zu simulieren, so dass man sich Kauf und Mitschleppen dieser S/W-Filter getrost sparen kann. In den Tiefen des Kameramenüs finden sich die Einstellungen für S/W-Fotos und dort auch die entsprechende Auswahl der Filter Gelb, Orange, Rot und Grün. Man kann so den entsprechenden Filter schon bei Aufnahme auswählen und sieht dann das Ergebnis auf dem Monitor in Schwarz/Weiß mit dem entsprechenden Filter-Effekt. Hat man die Aufnahme in Raw gemacht, kann man dies aber auch nachträglich in der Software erledigen. Daher fotografiere ich generell in Farbe und Raw, so dass ich die unterschiedliche Wirkung der Farbfilter nachträglich am PC beurteilen kann. Auf der Woodstuff-Homepage und auf der Seite Wallis BirdNovember 2007 in Köln finden sich zahlreiche S/W-Fotos von mir, die nachträglich im EOS Viewer Utility gefiltert wurden.

Für das Beispielfoto dieser Seite habe ich die Filterung in Rot ausgesucht, da das Rotfilter den schönen Effekt hat, Hauttöne zu glätten und eventuell vorhandene leichte Hautunreinheiten zu kaschieren. Heraus kommt ein gelungenes S/W-Foto, das ganz einfach in 4 Schritten erzeugt wurde.

Nach Auswahl des gewünschten Filters sollte man noch einmal einen Blick auf Histogramm und Helligkeits-Eindruck werfen, denn je nach Filter ändert sich die Wirkung des Fotos unter Umständen deutlich. In unserem Beispiel kann man es aber so lassen, finde ich.

Screenshot 5
Schritt 5: Konvertieren / speichern

Nun fehlt nur noch ein Rechts-Klick auf das Foto, so dass sich das Kontextmenü öffnet (oder Drücken von STRG-S). Dort lässt sich der Menüpunkt „Konvertieren und in Datei speichern“ auswählen. Dann öffnet sich ein weiteres Fenster, in dem die Möglichkeit besteht, die Raw-Datei entweder als JPEG oder als TIFF abzuspeichern. Diese Dateien kann man dann gut zur weiteren Verwendung des Fotos in der Bildbearbeitung (PhotoShop, PhotoImpact, GIMP, TOP-Tool, etc.) nutzen. Bei Bildern für meine Homepages werden die Fotos dort noch verkleinert, nachgeschärft, mit dem Website-Schriftzug versehen und als Jpg in meinem Homepage-Verzeichnis gespeichert. Aber dies ist eine andere Geschichte.

Wie man sieht, ist die „Entwicklung“ von RAW-Dateien („digitalen Negativen“) gar nicht so schwer. Selbst die Erstellung hochwertiger Schwarz-Weiß-Fotos ist so deutlich einfacher als in der Bildbearbeitung. Daher kann ich jedem, dessen Kamera RAW unterstützt, die Verwendung nur sehr empfehlen. Nur wenn der Platz auf der Speicherkarte mal knapp wird oder wenn eine längere Sequenz von schnellen Serienaufnahmen benötigt wird, wechsele ich in der Kamera zum Jpg-Format, denn aufgrund der Größe der Raw-Dateien brauchen diese mehr Platz und länger zum Speichern.

Und selbstverständlich muss man nicht jedes Bild einzeln öffnen und konvertieren. Nach einer Foto-Tour übertrage ich die Raw-Dateien auf den Rechner und betrachte diese dann der Reihe nach mit dem Raw-Programm. Dort kann ich gleich die Belichtung optimieren und misslungene Bilder löschen. Wenn alle Bilder gesichtet sind, markiere ich sie alle gleichzeitig und wähle dann für alle noch vorhandenen Bilder „Konvertieren und in Datei speichern“. Bei vollem Chip dauert das dann zwar etliche Minuten, aber in der Zeit kann man ja auch mal was anderes machen. Daher kann man bestimmt nicht sagen, die Raw-Bearbeitung sei zu  zeitaufwändig. Selbst wenn ich gar nicht optimiere und gleich alle Dateien konvertiere, habe ich immer noch die gleiche Qualität wie bei Jpg-Fotografie. Aber selbst mit wenigen Sekunden digitaler Belichtungskorrektur der Raw-Dateien holt man jedoch schon eine ganze Menge mehr Qualität heraus. Näheres hierzu findet sich in dem Workflow-Artikel Raw-Bearbeitung.

Wirkung von SW-Filtern

Apfelkiste, farbig
Farbfoto

Wie kommt es eigentlich, dass ein Orangefilter die Kontraste weißer Wolken am blauen Himmel verstärkt, während ein Rotfilter die Haut glatter erscheinen lässt? Kann man die Wirkung von Filtereffekten in der S/W-Fotografie im Voraus abschätzen? Um dieser Frage nachzugehen, lohnt sich ein genauerer Blick auf die rechts abgebildeten 4 Versionen des gleichen Raw-Fotos. Für das Foto habe ich die Kamera zum Einkauf mitgenommen und gehofft, dass ich kein Hausverbot kriege, weil ich die heilige Ordnung in der Obst-Theke durcheinanderbringe. ;-)

Apfelkiste, SW
S/W ohne Filter

Zunächst einmal sieht man das Farbfoto und die einfache S/W-Konvertierung ohne Filter. Der rote Apfel, der sich in Farbe sehr kräftig von den grünen Äpfeln abhebt, ist in der S/W-Version ohne Filter nur bei genauerem Hinsehen von seinen Kollegen zu unterscheiden. Die beabsichtigte Bildaussage geht verloren, denn offenbar wollte der Fotograf ja einen Einzelgänger zeigen – einen, der sich durch Andersartigkeit von der Masse abhebt.

Apfelkiste, Rotfilter
S/W mit Rotfilter

Völlig verloren geht dieser Effekt bei der S/W-Konvertierung mit Rotfilter. Das Rot des Außenseiter-Apfels wird durch das Rotfilter aufgehellt. Wer einen solchen Filter zur Hand hat (oder ein rotes Glas, 3D-Brille, etc.) kann dies testen: Rote Farbtöne erscheinen im Rotfilter heller, während die Komplementärfarbe Grün stark abgedunkelt wird.

Der Abdunklungs-Effekt fällt jedoch bei dem Apfelkisten-Foto nicht auf, denn genauso wie die Kamera beim Fotografieren durch einen Filter die Belichtung entsprechend gegenkorrigiert, gleicht auch der Filtereffekt der Software die Helligkeit des Gesamtfotos entsprechend an.

Apfelkiste, Grünfilter
S/W mit Grünfilter

Fotografiert man jedoch durch einen Grünfilter (bzw. lässt die Software dies simulieren), hebt sich der rote Apfel ganz deutlich von den grünen Äpfeln ab. Auch im Schwarz-Weiß-Foto wird so der beabsichtigte Effekt des originalen Farbfotos gut wiedergegeben. Der Grünfilter wirkt aufhellend auf die grünen Äpfel, während er die Komplementärfarbe Rot des Außenseiter-Apfels abdunkelt.

Fassen wir also zusammen: Farbfilter in der Schwarz-Weiß-Fotografie bewirken, dass der Filterfarbe ähnliche Farbtöne aufgehellt werden, während entgegengesetzte Farben abgedunkelt werden.

Würde man den Wolkenhimmel beispielsweise durch ein Blaufilter fotografieren, so würden sich die Wolken-Kontraste vermindern, was nur in den seltensten Fällen gewünscht sein dürfte. Himmel mit wenig Zeichnung gibt es ja oft genug. Daher nimmt man für Wolkenbilder lieber ein Gelb-, Orange- oder Rotfilter, was die Kontraste anhebt.

Bei S/W-Portraits nimmt man ebenfalls gerne ein Rotfilter, weil die (meist etwas rötlichen) Hautunreinheiten dadurch abgemildert werden und die Haut damit einen glatteren Teint bekommt. Für Fotos der Exfrau oder Exfreundin empfehle ich hingegen einen Grünfilter, wenn man diese Bilder schon veröffentlichen muss… ;-)

Soviel erst einmal zur S/W-Bearbeitung von Raw-Dateien. Einiges mehr über Raw-Konvertierung steht unter dem Thema „Mein Arbeitsablauf“ in dem schon oben verlinkten Tutorial zu DPP. Es lohnt sich auf jeden Fall, sich mit Raw-Nachbearbeitung vertraut zu machen, wenn die eigene Digitalkamera schon diese Möglichkeit bietet.

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Mein Arbeitsablauf 2: Raw-Bearbeitung

2. Sortieren, Bearbeiten, Konvertieren

Digital Photo ProfessionalZum Bearbeiten der Raw-Dateien verwende ich derzeit das Canon-Programm Digital Photo Professional (vereinfacht DPP genannt), das bei meiner digitalen EOS mit dabei war. Es ist deutlich leistungsfähiger als das EOS Viewer Utility, das ich früher verwendet habe – siehe Lektion Schwarzweiß (Raw). Außerdem läuft es auch unter Windows Vista.

Die Beispielfotos stammen von unserer „Karnevalsflucht“ nach Bremerhaven, wo wir uns das Segelschiff Seute Deern angeschaut haben. Daher wurde zunächst das passende Verzeichnis „09-02-24 Bremerhaven, Segelschiff Seute Deern“ angelegt und die 30 Cr2-Dateien hineinkopiert. Wenn man dieses Verzeichnis nun in DPP öffnet, sieht man die Fotos als Miniaturbilder.

Digital Photo ProfessionalZunächst wähle ich mit dem Button „Alles Markieren“ alle Bilder aus und starte dann über das Menü „Extras“ (oder Alt+Q wie quick) das Schnellüberprüfungs-Werkzeug. Mit ihm kann man jedem Foto eine (Bewertungs-)Nummer von 1 bis 3 („Häkchen“) zuteilen. Bei großen Serien wie z.B. Konzertfotos vergebe ich 1 für die besten Bilder und 2 für noch brauchbare Fotos. Mit 3 kennzeichne ich alle Bilder, die ich im nächsten Schritt löschen möchte, weil sie unscharf oder verwackelt sind, etc. Bei kleineren Serien wie z.B. diesen 30 Fotos vom Segelschiff spare ich mir gewöhnlich die Vergabe der Häkchen 1 und 2 und kennzeichne nur die auszusortierenden Fotos mit der Nummer 3.

Nach Markierung der zu löschenden Fotos schließe ich das Schnellüberprüfungs-Werkzeug mit dem OK-Button. Im Menü Bearbeiten findet man den Eintrag „Nur Häkchen3 Bilder auswählen“, so dass nur die zu löschenden Bilder markiert sind. Mit „Löschen“ im Datei-Menü (oder der „Entf“-Taste) lassen sich die unbrauchbaren Bilder dann einfach aus den Miniaturen und von der Festplatte entfernen.

Digital Photo ProfessionalNach dem Aussortieren der unbrauchbaren Fotos werden die noch verbliebenen Bilder nun wieder mit dem Button „Alles markieren“ ausgewählt, und mit dem Button „Werkzeug“ wird die Werkzeugpalette angezeigt. Bevor ich die Bilder im Einzelnen behandele, kann ich hier für alle ausgewählten Bilder gemeinsam z.B. den Kontrast von -1 auf 1 erhöhen, was mir bei diesen Bildern sinnvoll erscheint, da es ja ein recht trüber Tag war.

Ich könnte z.B. auch den Weißabgleich für alle Fotos auf einen bestimmten Wert stellen, aber hier ist er ja ganz okay auf „Aufnahme-Einstellungen“. Dank Raw sind alle diese Änderungen verlustfrei und auch jederzeit wieder zurücknehmbar.

Digital Photo ProfessionalNun geht es an die individuelle Bearbeitung jedes einzelnen Fotos. Was kompliziert und zeitaufwändig klingt, ist aber auch recht schnell erledigt. Zunächst wieder alle Bilder markieren (auswählen) und dann den Button „Bearbeit.-Fenster“ drücken. In der linken Spalte sieht man die Miniaturansichten der ins Bearbeitungsfenster übernommenen Bilder, die sich mit dem entsprechenden Button ein- und ausschalten lassen. Das Werkzeug-Fenster muss nun eingeblendet werden. Auch empfiehlt es sich, im Menü „Ansicht“ die Funktionen „Lichter“ und „Schatten“ auszuwählen, damit man eine sichere Kontrolle hat, welche Bereiche des Bildes ‚abgesoffen‘ (also komplett schwarz) bzw. ausgebrannt (also komplett weiss) sind. Unter Extras-Einstellungen kann man übrigens festlegen, wie groß die Bereiche für die Lichter/Schatten-Warnung sein sollen. Ich habe gewöhnlich eingestellt, dass mir die Helligkeitswerte 0 bis 2 als Schatten in blau angezeigt werden, während die Werte 253 bis 255 als Lichter in rot erscheinen.

Das Beispielfoto zeigt, dass hier große Teile des Motivs ausgebrannt, also überbelichtet, sind. Aber über die beiden Regler Helligkeit und Kontrast lässt sich dies noch gut korrigieren.

Digital Photo ProfessionalEinfach den Kontrast (wieder) auf -1 gestellt und die Helligkeit um eine halbe Blende reduziert, und schon ist die komplette Nabe des Steuerrades korrekt wiedergegeben. Nur im weißen Himmel des Hintergrunds bleiben ausgefressene Bereiche übrig, was dort aber nicht schlimm ist.

Mit den Buttons „Voriges Bild“ und „Nächstes Bild“ – oder über die Miniaturansichten am linken Bildrand – holt man sich nun jedes Bild in die Bearbeitungs-Ansicht und schiebt den Helligkeitsregler so, dass möglichst wenig rote bzw. blaue Bereiche zu sehen sind. Einige Spitzlichter dürfen ruhig ausgebrannt sein, und einige der dunkelsten Schattenpartien dürfen ruhig schwarz sein. Aber es sollte sich möglichst auf kleine Flecken beschränken.

Wenn es keine passende Helligkeitseinstellung gibt, dann kann man den Kontrast wieder etwas zurücknehmen. Die allermeisten Fotos lassen sich mit diesen beiden Reglern schon recht gut korrigieren, ohne Einarbeitung in die höheren Weihen der Steuerung über Raw- und RGB-Histogramm, die DPP für den fortgeschrittenen Benutzer ebenfalls anbietet.

Digital Photo ProfessionalIm Menü Extras erreicht man das Bildausschnitt-Werkzeug (oder mit Alt+C wie „Crop“), das sich bei diesem Motiv anbietet. Einfach das gewünschte Seitenverhältnis einstellen (hier 2:3 für Hochformat), sofern man den Beschnitt im gleichen Seitenformat haben möchte wie die sonstigen Bilder. Und dann kann man den Auswahlbereich durch Ziehen und Schieben bestimmen. Zwar hat das daraus erzeugte Jpg dann weniger Pixel, aber der neue Bildausschnitt betont das Motiv umso besser.

All diese Korrekturen lesen sich hier zwar vielleicht etwas langatmig, aber schon mit ein wenig Übung sind sie in wenigen Sekunden pro Bild gemacht. Als Ergebnis erhält man dann im Endergebnis optimierte Jpg-Dateien, während Jpg-Dateien direkt aus der Kamera entweder zufällig genau richtig oder – wahrscheinlicher – mehr oder weniger falsch belichtet sind. Und man hat sich seine Fotos schonmal gründlich angeschaut – bei manchen Serien vermutlich zum letzten Mal für Jahre.

Digital Photo ProfessionalWenn alle Bilder bearbeitet sind, geht’s mit dem entsprechenden Button zurück ins Hauptfenster. In der dortigen Miniaturansicht kann man gut sehen, dass die meisten Bilder in der Belichtung korrigiert wurden. Auch eventuell vorgenommene Ausschnitte werden deutlich angezeigt.

Bevor es nun ans Konvertieren der Raw-Bilder in Jpg-Dateien geht, speichere ich zunächst einmal die Raw-Änderungen. Dafür gibt es wie üblich im Datei-Menü mehrere Optionen. Oder – so habe ich es mir angewöhnt – ich klicke einfach in der Ordneransicht auf ein benachbartes Verzeichnis, dann fragt mich DPP, ob ich die geänderten Bearbeitungen in den Raw-Dateien speichern möchte. „Ja, alle“!

Digital Photo ProfessionalDer letzte Schritt in DPP ist die Konvertierung, also die Erzeugung von Jpg-Dateien aus den Cr2-Rawfotos. Dafür werden wieder alle Fotos ausgewählt und dann ganz rechts im Hauptfenster auf den Button „Batch-Verarbeitung“ geklickt. Es öffnet sich ein Dialogfenster, das in einer Spalte links die ausgewählten Dateien anzeigt.

Oben sollte man festlegen, wo die Jpgs gespeichert werden sollen – hier stelle ich den gleichen Ordner ein, in dem auch die Cr2-Dateien liegen, also „09-02-24 Bremerhaven, Segelschiff Seute Deern“.

Als Qualität reicht mir die Einstellung „Exif-JPEG“ auf Stufe 7, was je nach Motiv immer noch Jpg-Dateien von 1-2 Megabyte Größe (bei meiner 8-Megapixel-Kamera 20D) ergibt. Wer sich nicht so sicher ist, ob ihm die Qualität reicht, kann auch mit Stufe 8 konvertieren – allerdings sind die Dateien dann schon deutlich größer. Da ich die Raw-Dateien ja mit archiviere, kann ich im Bedarfsfall später immer noch einzelne Fotos als Tiff oder als Jpg höherer Qualität neu konvertieren lassen, so dass mir gewöhnlich Stufe 7 reicht.

Als Dateinamen lasse ich „Aktueller Dateiname“ voreingestellt. Grund: Wenn IMG_1607.CR2 und IMG_1607.JPG im gleichen Verzeichnis liegen, erkennt DPP daran, dass es sich um das gleiche Foto handelt und stellt es nur als eine Miniatur dar (aber gekennzeichnet als R+J).

Die Konvertierung läuft dann vollautomatisch und dauert ein paar Minuten. Am Ende aller Mühen steht dann eine Erfolgsmeldung, dass (in diesem Bespiel) 30 Bilder konvertiert wurden und 0 Fehlermeldungen aufgetreten sind.

Weiter geht es mit Schritt drei: Stichwörter vergeben.

Süßes Mädel: Seute Deern