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Folterkammer

Vor einigen Wochen hatte ich die Gelegenheit, bei einem befreundeten Zahnarzt für ca. 15 Minuten einen Behandlungsraum für eine Panorama-Aufnahme nutzen zu können. Vielen Dank an Dr. Thomas Bröhl und sein Praxisteam aus Köln-Mülheim für diese Gelegenheit.

Mein Ziel war es, die „Kammer des Schreckens“ in einer surreal anmutenden Darstellung zeigen zu können. Viele bekommen ja schon beim bloßen Betrachten des Behandlungsplatzes leichte Beklemmungsgefühle. Da bietet sich das doch fast von selbst an.

Also habe ich meinen Selbstbau-Panoramakopf aufgebaut und mein erstes Innenraum-Panorama aufgenommen. Die Bedingungen sind etwas anders, weil man weniger Abstand zu den Objekten im Vordergrund hat. Da muss die Einstellung des Panoramakopfes auf den sogenannten „Nodalpunkt“ oder parallaxfreien Punkt umso exakter sein. Zum Glück hat dies ganz gut hingehauen. Das folgende Grund-Panorama besteht aus 36 Aufnahmen – 3 Reihen zu je 12 Bildern (also alle 30 Grad), montiert mit der Panorama-Freeware Hugin:

Panorama Praxis Dr. Bröhl
Panorama 1: 360° x ~150°

Das Panorama hat horizontal einen Winkel von 360°. Das dunkle Regal an den Bildrändern ist also das Gleiche. Ich fand es am geschicktesten, die Ansicht dort zu trennen.

In der Vertikalen schafft mein Selbstbau-Panoramakopf leider nicht die 180°; es bleibt am Boden und an der Decke (also Nadir und Zenith) jeweils eine rundliche Öffnung. Dazu später mehr. Jedenfalls reichte auch der vertikale Winkel (von ca. 150-160°), um alle Details des Raumes einzufangen. Meine zusätzlichen Versuche, Boden und Zimmerdecke mit einem Freihandfoto brauchbar abzulichten, scheiterten leider: Ich hatte schlicht vergessen, nach den Stativaufnahmen den Bildstabilisator wieder einzuschalten, und so sind die Aufnahmen verwackelt, was mir aber zunächst gar nicht auffiel.

Panorama Praxis Dr. Bröhl
Panorama 2: Rund

Dieses Panorama kann man nun natürlich mit dem Polarkoordinaten-Filter von Gimp etc. zu einem Kreis zusammenbiegen. So habe ich es ja schon einige Male hier gezeigt. Man kann normale Fotos zu „kleinen Planeten“ zusammendrehen, oder man nimmt dafür ein 360°-Panorama, damit man keine Schnittkante hat.

Panorama Praxis Dr. Bröhl
Panorama 3: Ecken ausgemalt

Für die dritte Version dieses Bildes wurden nun die Ecken mit dem Klonstempel ausgemalt, denn die meisten Foto-Abzüge sind nunmal eckig. Das Ergebnis ist aber noch nicht so surreal und effektvoll, wie ich es mir vorgestellt hatte. Mit der stereographischen Projektion, die ich z.B. beim Elberfelder Rathaus schon verwendet habe, müsste doch noch mehr gehen…

Panorama Praxis Dr. Bröhl
Panorama 4: Zwei Löcher

Wählt man in der Hugin-Vorschau (nach fertiger Ausrichtung der Einzelbilder) die stereographische Projektion, dann kann man durch Verschieben der Maus eine beliebige Perspektive bestimmen. Die hier gewählte gefällt mir ganz gut, weil sie den Behandlungsstuhl einigermaßen in den Vordergrund rückt und insbesondere durch die Elemente am linken Bildrand eine schön surreal anmutende Darstellung ergibt.

Nun sieht man auch gut, welche Bereiche mein Panoramakopf nicht erfasst hat: Das rundliche Loch in der Zimmerdecke (Zenith) und das Bodenloch (Nadir) mit den Aussparungen der 3 Stativbeine. Die Bereiche, in denen Stativ und Panoramakopf auf den Bildern zu sehen ist, hatte ich maskiert, damit die Kontrollpunktsuche hier keine Fehler macht.

Als nächsten Arbeitsschritt habe ich jeweils eine senkrechte Projektion auf Zenith und Nadir gewählt und aus Hugin als Panoramen exportiert. In diesen Dateien habe ich dann die beiden Löcher gestopft (mit dem Klonstempel von Gimp) und diese retuschierten Bilder dann als Zenith- und Nadirbilder mit manuell gesetzten Kontrollpunkten eingefügt:

Retusche von Zenith und NadirWie man sieht, ist die Retusche am Boden nicht wirklich gut geglückt. Das Problem ist der Schatten des Stativs und die ohnehin dort sehr unregelmäßigen Beleuchtungsverhältnisse. Nun sieht das PVC aus, als hätte man dort ein Malheur mit zu scharfem Putzmittel weggewischt. Für Tipps, wie man sowas mit Gimp besser hinbekommt, bin ich durchaus dankbar (am besten als Kommentare zu diesem Artikel).

Mit den eingefügten Boden- und Deckenstücken sieht das fertige Panorama (equirectangular) nun so aus:

Panorama Praxis Dr. Bröhl
Panorama 5: 360° x 180°

Nun reicht es also auch vertikal vom „Nordpol“ bis zum „Südpol“. Die komplette oberste Pixelzeile – und ebenso die unterste – sind also in Wirklichkeit nur jeweils 1 Punkt. Es ist eine vollständige Kugel-Abwicklung, also 360° mal 180°.

Panorama Praxis Dr. Bröhl
Panorama 6: Kleiner Planet (?)

Da nun die Kugel in Hugin vollständig ist, kann man nun auch stereographische Projektionen ohne Löcher berechnen lassen. Zunächst habe ich das Bild in der Projektion eines klassischen „kleinen Planeten“ ausgegeben. Wie man sieht, wirkt es bei Innenräumen nicht sonderlich planetenähnlich, da außen kein Himmel ist. Außerdem tritt der Stuhl arg in den Hintergrund, wenn man einen großen Bildwinkel wählt.

Mit anderen Worten: Da geht noch mehr. Die klassische Ansicht genau auf den Nadir ist hier nicht die optimale Variante. Mir gefallen folgende frei aufgezogenen stereographischen Varianten wesentlich besser:

Panorama Praxis Dr. Bröhl
Panorama 7: Surreal
Panorama Praxis Dr. Bröhl
Panorama 8: Surreal

Wirklich alptraumhaft wirkt das Bild allerdings trotzdem nicht. Vielleicht müsste man es noch dramatischer nachbearbeiten. Vielleicht hätte ich aber auch ein (künstliches) Skelett auf den Behandlungssessel setzen sollen, mit dem zahnarzttypischen Papierlätzchen, mit Scheinwerferlicht auf dem Mund und dem Bohrer zwischen den Zähnen…

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Kleiner Planet: Elberfelder Rathaus mit Jubiläumsbrunnen

Inzwischen bin ich mit meinem Nodalpunktadapter und mit dem kostenlosen Panorama-Programm Hugin ein ganzes Stück weiter gekommen. Die schlimmsten Hürden habe ich nun einigermaßen im Griff. Im Wesentlichen folgende zwei Punkte:

Punkt 1: Der Nodalpunktadapter funktioniert nun auch für mehrzeilige Panoramen ohne vertikale Parallaxe (die alte und die neue Konstruktion stelle ich hier vor: Panoramakopf aus Fertigteilen).

Punkt 2: Hugin erzeugt mir nun Kugelpanoramen in stereographischer Projektion – wenn die Panoramen annähernd 180° vertikalen Bildwinkel haben (weshalb ich sie nun mangels Fisheye-Objektiv dreizeilig erzeugen muss). Diese stereographischen Planeten sind insbesondere im Planetenzentrum deutlich hübscher als die früher gezeigten Polarkoordinaten-Kleinplaneten, die an einem einzigen Punkt zusammenlaufen (siehe Strandkugel und Heimatdorf).

Hier also mein bisher schönster Kleinplanet. Er zeigt das Rathaus und den Jubiläumsbrunnen am Neumarkt in Wuppertal-Elberfeld:

Das Kugelpanorama ist zusammengesetzt aus 37 Einzelfotos mit meinem Standardzoom auf Brennweite 15mm. Alle 30 Grad habe ich ein Foto gemacht, also 12 Bilder für einen Vollkreis. Einmal waagerecht, einmal nach oben geschwenkt und einmal nach unten. Das ergibt 36 Aufnahmen. Dann noch den Boden am vorigen Standort des Stativs abgelichtet.

Die Retusche des Bodens mit GIMP macht mir mir noch am meisten Sorgen, und sie ist auch keinesfalls perfekt gelungen. Dabei ist der Boden im fertigen „Little Planet“ ja das zentrale Element. Während es bei einem normalen Panorama kaum auffällt, wenn man ein Stück Boden weglässt, geht dies bei den kleinen Planeten gar nicht. Mit einem Fisheye-Objektiv auf einem guten Nodalpunktadapter wäre das alles einfacher, aber ein Blick auf den Kontostand hat mich davon überzeugt, dass ich besser noch eine Weile mit meiner Selbstbaulösung und dem Standard-Weitwinkel experimentieren sollte…

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Mein erstes Panorama mit der Freeware Hugin

Nachdem ich bisher immer kommerzielle Panoramatools verwendet habe (Canon, Zoner Photo Studio, etc. – keine Spezialprogramme), kam ich mittlerweile an die Grenzen dieser einfachen Stitching-Programme. Zu viele Bildfehler, zu wenig Kontrollmöglichkeiten. Mit Superweitwinkel-Einzelbildern, die schräg nach oben fotografiert wurden, kam Zoner beispielsweise nicht zurecht, obwohl die Bilder mit senkrechter Drehachse und Nodalpunkt-Adapter aufgenommen wurden.

Daher habe ich mir nun das kostenlose Programm Hugin (Version 2011.0.0) installiert. Und ich bin ganz begeistert. Nachdem ich die Ausgangsfotos von je 18 Megapixel auf 6 Megapixel (3000×2000) verkleinert hatte, ging das Stitching von 17 Aufnahmen automatisch und ohne Probleme. Und das fertige Panorama hatte immernoch gut 6600 mal 1600 Pixel.

Little Planet WaldorfHier das Ergebnis als „Little Planet“. Das einwandfrei von Hugin automatisch zusammengebastelte Rechteck-Panorama wurde anschließend in Gimp geladen und mit Verzerren-Polarkoordinaten zu einem kleinen Planeten zusammengerollt.

Anschließend ging es noch durch einen SW-Filter von Virtual Photographer (dessen Vorschau beim Start aus Gimp leider nicht korrekt funktioniert, weshalb ich es aus PhotoImpact aufrufe). Das SW wurde mit viel Transparenz untergemischt, aber es verstärkte schön die Wolkenkontraste. Danach wurde die Sättigung massiv erhöht und noch etwas an den Gradationskurven herumgeschraubt, bis die Farbanmutung genauso überzeichnet erschien wie die Perspektive.

Ich hoffe, es gefällt. Auch wenn es eigentlich nur ein Test meiner neuen Nodalpunktadapter-Konstruktion war – und ein Test von Hugin, dem kostenlosen Panoramatool. So bekloppt sieht es also bei uns im Dorf aus…

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Mein Sonnensystem

Nachdem ich im letzten Blog anhand von 4 Beispielen gezeigt habe, wie man „Kleine Planeten“ selber erzeugt, gibt es diesmal die Galerie mit meinen bisherigen 8 Planeten (reiner Zufall, dass auch ‚mein‘ Sonnensystem nur bis 8 zählen kann, seit Pluto nicht mehr mitzählt):

Wie man sieht, sind auch zwei Planetchen für die Kölner Bahnfans mit dabei: Auf dem einen sieht man die U-Bahn-Station Poststraße unmittelbar vor dem Umbau, als sie noch die ’schönen‘ orangen Kacheln hatte. Grundlage für dieses Bild war der Versuch, die Haltestelle in kompletter Länge abzubilden, was mir (damals…) allerdings nicht ohne Nahtstellen gelang.

Das andere Foto stammt vom letzten Tag der Kölner Achtachser. Der Zug ist gerade in die Hauptwerkstatt eingerückt und zeigt als Planetenbild eindrucksvoll, was man unter dem Begriff „Rundfahrt“ in der HW versteht… :-)

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Kleine Planeten

Die letzten paar Tage habe ich mich mal mit einer Sorte Fotos beschäftigt, die ich schon manches Mal im Web bewundert habe. Lil‘ Planets oder little Planets werden sie genannt, und sie zeigen die Welt zusammengebogen zu einem kleinen Planeten, ähnlich den Miniplaneten in der schönen Geschichte „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry.

Nachdem ich bereits vor Monaten kleine Planeten von Michael W. in Facebook gesehen hatte (Danke, Michael), und er mir den Tipp gegeben hatte, dass der dazugehörende Filter in Gimp oder Photoshop „Polarkoordinaten“ heißt, konnte es also losgehen:

Als erstes Versuchsobjekt suchte ich mir ein Bild von den Kränen im Hamburger Hafen aus. Es erschien mir deshalb geeignet, weil es einen geraden Horizont hat, aus dem einzelne Objekte herausragen. Links das Original, rechts die Bearbeitung mit dem Filter „Polarkoordinaten“ in Gimp:

Wie man sieht, habe ich per Tonwertkorrektur das Bild so verändert, dass der Himmel komplett weiß wird. Dadurch hat man keine Freistellungs-Probleme und der Planet schwebt quasi ‚im Nichts‘.

Der Polarkoordinaten-Filter wickelt das Bild also einmal um die Achse, genau wie die Zylinderspiegel-Anamorphosen, mit denen Maler schon in früheren Jahrhunderten ihr Talent unter Beweis stellten. Die einzelnen Pixel-Spalten des Fotos werden als Strahlen von einem gemeinsamen Mittelpunkt angeordnet. Dadurch wird die untere Kante des Bildes zu einem einzelnen Punkt verengt, während Elemente umso breiter erscheinen, je weiter sie von der Bildunterkante entfernt sind.

Wenig zufriedenstellend ist bei meinem Beispiel aus dem Hamburger Hafen allerdings der Übergang zwischen den seitlichen Bildrändern. Zwar bekommt der „Planet“ insgesamt eine runde Form (da der Horizont gerade und horizontal verläuft), aber es gibt massive Farbunterschiede an der Nahtstelle. Hinzu kommt, dass das Grünzeug im Vordergrund auch nur an einem Bildrand wächst. Hier müsste man also noch stempeln und vielleicht auch versuchen, die Farbunterschiede wegzukorrigieren.

Little Planet: Hamburg KunsthalleMein zweiter Kleinplaneten-Versuch entstand aus einem Bild, das ich schon hier im Blog-Artikel Abendspaziergang an der Alster gezeigt hatte.

Bei diesem Bild bot es sich an, den schönen blauen Himmel mit zu verwenden. Leider fehlen meist Himmel-Pixel an den vier Ecken des Planetenfotos. Diese muss man dann mit dem Klonstempel ergänzen.

Die Naht ließ sich hier etwas besser tarnen, da sich das Haus im Hintergrund mit Grünzeugs überstempeln ließ. Besonders in den Wolken sieht man dennoch, dass hier gepfuscht wurde.

Little Planet: Kölner Dom vom KölnTriangleDas nächste Little-Planets-Kunstwerk entstand aus einem Foto vom Köln-Triangle auf den Kölner Dom. Hier hatte ich keine Lust auf Wolkeneckenauspixeln. Daher habe ich einen „Planeten mit Atmosphäre“ erschaffen. Natürlich muss die Atmosphäre nicht mit einer harten Kreislinie in das dunkle Blau des Weltalls übergehen, sondern mit einem weichen Verlauf. Sehr realistisch sieht es dennoch nicht aus…

Auch bei diesem Bild ist der Übergang nicht so dolle. Leider war auf dem verwendeten Originalfoto das blaue Zelt des Musical Dome nicht komplett drauf. Man hätte also eine Menge tricksen müssen, um die Naht zu kaschieren. Das hat Michael W. bei seiner Version dieses Motivs, die er am nächsten Tag in Facebook zeigte, eindeutig besser hinbekommen. Vielleicht gibt er uns ja einen Link in den Kommentaren und erzählt uns dazu, wie er es gemacht hat…

Little Planets: Doppelter RegenbogenFür die folgenden Bilder habe ich meinen Bildbestand nach geeigneten Panoramafotos durchsucht. Nach einigen Experimenten mit dem Regenbogen-Panorama aus meiner Fotogalerie entschloss ich mich, das Kanten-Problem durch einen Spiegeltrick zu umschiffen: Rechts an das Ausgangsfoto wurde das gleiche Bild horizontal gespiegelt noch einmal dran gesetzt. So entstand dieser symmetrische Planet, dessen doppelte Regenbögen sich wie die Flügel eines dicken Käfers an den Planeten fügen.

Bei langgezogenen Bildern wie z.B. diesem doppelt breiten Panorama empfiehlt es sich übrigens, vor Anwendung des Polarkoordinaten-Filters das Bild auf eine quadratische Grundfläche zu bringen, indem man es neu skalieren lässt – in der Höhe gestreckt und in der Breite gestaucht. Nimmt man dafür z.B. 3000 mal 3000 Pixel, erhält man ein Planetenfoto von 9 Megapixel Grundfläche. Natürlich sollte das Panorama dafür die nötige Bildgröße und -qualität mitbringen.

Der Polarkoordinaten-Filter bietet noch einige Möglichkeiten mehr, die ich hier nicht erwähnt habe. Man kann die Bilder z.B. auch von der Oberkante her zusammenrollen. Dann liegt der Himmel innen und man bekommt die Welt nicht als ‚Planeten‘, sondern als ‚Röhre‘ dargestellt. Damit sind ebenfalls sehr hübsche Effekte erzielbar.

Auch kann man im Polarkoordinaten-Filter von Gimp einstellen, an welcher Stelle die Naht zu liegen kommt. So braucht man das Bild nicht nachträglich drehen.

Für eigene Experimente mit dieser kreativen Bildbearbeitungsmethode hier meine bisherigen Erfahrungen in Zusammenfassung:

  • Das Ausgangsfoto benötigt einen geraden Horizont bzw. Wasserspiegel, etc. Gegebenenfalls das Foto entsprechend drehen und zuschneiden, bis linker und rechter Bildrand zusammenpassen.
  • Auch Farbkorrekturen sind vermutlich leichter vor dem Dreh zu machen.
  • Eventuell kann man das Bild testweise schon vorher „kacheln“, also zweimal nebeneinanderstellen, um zu sehen, wie sich der Übergang gestalten lässt.
  • Wenn besonders breite Bilder eingerollt werden sollen, dann empfiehlt es sich, diese vorher auf ein quadratisches Format zu verzerren. Hat das Ausgangsbild als Panorama z.B. 2345 mal 9876 Pixel, so würde ich es vermutlich auf 4000×4000 Pixel skalieren. So wird die Qualität meist besser.
  • Nach der Anwendung des Polarkoordinaten-Filters kommt die „Kür“: Unsichtbarmachen des Übergangs mit Klonstempel, etc. Hier kann man es zu wahrer Meisterschaft bringen, von der ich aber noch weit entfernt bin.

Und nun viel Spaß mit eigenen Experimenten. Es ist wirklich viel einfacher, als es aussieht.