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Vor 15 Jahren: Meine ersten Digitalfotos

15jahre-p1010001Dies ist mein erstes Digitalfoto, aufgenommen am 31. August 1999. Vor dem Dienst – oder war es in der Mittagspause? – hatte ich mir eine nagelneue Olympus Camedia C-830L gekauft. 1,3 Megapixel auf einer SmartMedia-Card mit mehreren Megabyte, für knapp 800 D-Mark, wenn ich mich recht erinnere.

Das erste Bild entstand in meiner Wendezeit an der Endstation Vischerringstraße der KVB-Linie 13 in Köln. Heute, 15 Jahre später, sieht es da eigentlich noch immer so aus.

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Buch und Heft Fotografie

Chip 04-2011

Fotografisches in der Chip-Ausgabe 4/2011

Im Urlaub habe ich mir die aktuelle Chip gekauft (wieder die Chip100-Ausgabe mit 2 DVDs für 6,50 Euro), und nun sitze ich wieder am heimischen PC und es ist Zeit für einen kurzen Einblick, was diese Ausgabe für Fotofans zu bieten hat.

Chip 100 CoverDer Artikel „Highlights auf DVD“ auf Seite 6 weist gleich auf das Programm Ashampoo Photo Commander 8 hin. Laut Beschreibung ist es „ein populärer Bildverwalter und -konvertierer mit nützlichen Bearbeitungs-Funktionen“. Ich werde es mangels Bedarf nicht installieren, aber vielleicht nützt der Hinweis ja einigen Lesern. Auf Seite 131 gibt es noch einen Einführungs-Artikel für dieses Programm, für das eine Registrierung beim Hersteller nötig ist.

Die zweite DVD (Chip 100) hat zwar nichts Fotografisches zu bieten, aber sie wird vermutlich das Ende des Fotokurses bedeuten, wenn ich sie durcharbeite: „Eigener Chef in 5 min.“ wird schon auf der Titelseite geworben. Vermutlich werde ich dann nach 10 Minuten nur noch ans Geldverdienen denken und für Hobbys wie Fotografie und Fotokurs keine Zeit mehr übrig haben. Also wundert Euch nicht, wenn es hier bald keine Updates mehr gibt. ;-)

In einem knapp halbseitigen Artikel auf Seite 20 werden die beiden „Reisezoom“-Kameras Canon PowerShot SX220 HS und SX230 HS, sowie die Spiegelreflexkameras Canon EOS 1100D und EOS 600D vorgestellt.

Seite 58 stellt neben vielen anderen nützlichen kostenlosen Programmen das Programm PhotoFiltre als „Freeware des Monats“ vor. Es ist englischsprachig und in einer portablen Version für Windows auch auf der DVD vorhanden. Da es keine Ebenentechnik beherrscht, ist es aber m.E. nur für einfache Korrekturen einsetzbar.

Im gleichen Artikel findet sich auch eine Kurzbeschreibung von GeoSetter, das zum Setzen bzw. Bearbeiten von Geo-Koordinaten dient. In den Leserkommentaren zu meinem GPS-Logger-Artikel wurde es auch lobend erwähnt. Wer es nicht aus dem Netz herunterladen mag, findet es auch auf der Heft-DVD.

Ein spannendes Thema für Fotos im Web wird auf der Seite 108 im „Techniklexikon“ angesprochen: Der Artikel „Bilder mit Verfallsdatum“ beschreibt die Technik und die Schwächen von X-pire.

Unter den Hardware-Tests ab Seite 118 findet sich die spiegellose Systemkamera Olympus Pen E-PL2 mit dem wechselbaren Objektiv M. Zuiko Digital 14-42mm 1:3.5-5.6 und die Megazoom-Kompaktkamera Ricoh CX4.

Auf Seite 129 wird unter den Software-Tests das Bildbearbeitungsprogramm Serif PhotoPlus X4 vorgestellt, das für etwa 80 Euro im semiprofessionellen Bereich eine photoshop-ähnliche Arbeitsweise ermöglichen soll. Interessanter hätte ich es gefunden, wenn es mit dem kostenlosen GIMP verglichen worden wäre anstatt mit dem für Privatanwender quasi unbezahlbaren Photoshop CS 5.

Auf der DVD ist noch ein für (Hobby-)Fotografen interessantes Programm, das auf Seite 133 vorgestellt wird: Mit CrazyTalk lassen sich Bilder in Videoclips oder 3D-Animationen verwandeln. Wer das ausprobieren möchte, muss es ebenfalls rechtzeitig beim Hersteller registrieren.

Ein weiteres registrierungspflichtiges Programm der DVD ist MakeMe3D SE, das auf Seite 136 ganzseitig besprochen wird. Schon auf Seite 6 wurde gesagt, es würde „echte 3D-Filme aus ihren Urlaubs- und Homevideos“ erzeugen. Daran habe ich als Stereofotograf zwar erhebliche Zweifel. Denn automatische Konvertierungen sind noch lange keine „echten 3D-Filme“; es stellt sich zwar auf den ersten Blick ein räumlicher Eindruck ein; auf den zweiten – etwas kritischeren – Blick sieht man aber bisher bei allen Konvertierungstools erhebliche Fehler in der Tiefenberechnung. Aber hier soll es um Fotografisches gehen; daher ist 3D-Video ohnehin nur Randthema. Aber wer es testen möchte: kostet ja nichts. Und gerne lasse ich mich in den Kommentaren eines Besseren belehren, falls die Konvertierungen tatsächlich als „echte 3D-Filme“ durchgehen.

Auf Seite 146 beginnt eine Doppelseite mit Tipps zur Fotografie. 4 Tipps sind diesmal vorhanden. In Klammern schreibe ich immer dahinter, anhand welchen Programms der jeweilige Tipp erklärt wird – gewöhnlich lassen sich die Arbeitsschritte so ähnlich aber auch im eigenen Bildbearbeitungsprogramm durchführen:

  • Sonnenaufgang richtig zum Leuchten bringen (Photoshop Elements)
  • Witzige selbst gemachte Collagen für Bilderdienste (Photoshop)
  • Effektvolle Schwarz-Weiß-Bilder einfach selbst erstellen (Zoner Photo Studio 13)
  • Aufnahmen möglichst ohne Verluste vergrößern (Photoshop CS, Elements)

Das war es, was ich beim Durchblättern der aktuellen Chip (noch 2 Wochen im Handel) zum Thema Fotografie gefunden habe. Der ganz große Wurf in Punkto Foto-Software war diesmal nicht dabei. Mit dem Zoner Photo Studio 12 von der letzten DVD bin ich ja auch noch ne Weile beschäftigt. Für mich persönlich ist das Software-Highlight dieser DVD-Ausgabe nicht aus dem Fotobereich, sondern aus einem ganz anderen Metier. Aber deshalb gehört es nicht hierhin und deshalb verrate ich es auch nicht. ;-P

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Bildbearbeitung Buch und Heft Fotografie

c’t Digitale Fotografie 01-2011

Außer dem zweiwöchentlich erscheinenden Computermagazin c’t gibt es aus gleichem Hause auch seltener erscheinende Spezialausgaben zu bestimmten Themen. Hier möchte ich nun die aktuelle Ausgabe 01/11 von c’t Digitale Fotografie vorstellen. Die Zeitschrift mit unserem Lieblingsthema erscheint vier mal jährlich und ist noch bis Ende März die aktuelle Ausgabe.

Titelblatt c't Digitale Fotografie 01/11Das Heft eröffnet mit einem Portfolio des Fotoprojektes „Strange Places“ der jungen Fotografin Claudia Höhne. Hat mich nicht völlig überzeugt, aber ist m.E. ganz nett anzuschauen.

Der erste „technische“ Artikel testet „Kompaktkameras von klein bis Superzoom“. In den einführenden Absätzen fand ich den Hinweis interessant, dass manch eine digitale Kompakte statt einer richtigen Blende nun „einschwenkbare Neutraldichtefilter“ verwendet, damit Abblenden bei den kleinen Sensoren nicht zu Beugungsunschärfen führt. Natürlich hat dies zur Folge, dass meine Erläuterungen im Fotokurs bezüglich Blende und Schärfentiefe bei solchen Konstruktionen nicht anwendbar sind, denn es wird bei diesen Kameras ja keine Blende verstellt, sondern ein Graufilter in den Strahlengang geklappt. Naja…

Im weiteren Verlauf dieses Artikels werden folgende 9 Kameras jeweils auf einer eigenen Seite vorgestellt – mit vergleichbaren Ausschnitten aus Testbildern, Beschreibung von guten und schlechten Kamera-Eigenschaften, Messwerten, Bildkritik und Beschreibung der Video-Fähigkeiten:

  • Canon Digital IXUS 1000 HS
  • Canon PowerShot G12
  • Canon PowerShot SX30 IS
  • Fujifilm FinePix F300EXR
  • Nikon Coolpix P7000
  • Panasonic Lumix DMC-FX700
  • Panasonic Lumix DMC-FZ100
  • Ricoh CX4
  • Sony Cyber-shot DSC-WX5

Während dieser Artikel von „Dr. Klaus Peeck“ geschrieben war, gibt der folgende Artikel „Klaus Peeck“ als Autor an. Wollen wir hoffen, dass sich dahinter kein guttenbergisches Schicksal verbirgt. ;-)

Der folgende Artikel trägt jedenfalls den Titel „Digitale Systemkameras für Einsteiger und ambitionierte Amateure“. Und auch ohne Doktortitel ist der Artikel mindestens von gleicher Qualität; aber technisch interessanter, da er sich mit den verschiedenen Lösungen für Wechselobjektiv-Kameras befasst. Neben drei „klassischen“ digitalen Spiegelreflexkameras mit Klappspiegel wird auch eine Kamera mit teildurchlässigem Spiegel vorgestellt, sowie eine der noch recht neuen Geräteklasse spiegellose Systemkamera. Im Einzelnen sind dies folgende Kameras, denen wieder jeweils eine komplette Seite gewidmet ist (mit Ausschnitten aus dem gleichen Testfoto, so dass auch ein Vergleich zu den Kompaktkameras aus dem ersten Test möglich ist):

  • Canon EOS 60D (Spiegelreflexkamera)
  • Nikon D3100 (Spiegelreflexkamera)
  • Nikon D7000 (Spiegelreflexkamera)
  • Olympus PEN E-PL1 (spiegellose Systemkamera)
  • Sony SLT A55V (teildurchlässiger Spiegel)

Die folgenden 26 Seiten widmen sich ausführlich dem Thema Panoramafotografie. Es werden u.A. die perspektivischen Grundlagen erläutert, verschiedene Bauformen von Nodalpunktadaptern und sonstigem Zubehör vorgestellt, einige ausklappbare Beispielpanoramen gezeigt, sowie verschiedene Panorama-Arten erläutert, sowie die Software, mit denen sich diese aus den Einzelbildern zusammensetzen lassen.

Der zweite Schwerpunkt des Heftes befasst sich mit der Nah- und Makrofotografie. Auch dies eine ausgezeichnete Einführung in das komplexe Thema. Man bekommt beispielsweise Tipps zu Objektiven und sonstigem Zubehör (Telekonverter, Umkehrringe, Balgengeräte, Zwischenringe, Makroblitze, Winkelsucher, …). Weitere Artikel dieses Schwerpunktes widmen sich den fotografischen Techniken und der Aufnahmepraxis, hauptsächlich bei Nah- bzw. Makrofotografie von Blumen und Insekten.

Weitere Artikel dieser Ausgabe zeigen die Gewinnerfotos zum Thema Industrie, ein Making-Of des berühmten Fotos einer platzenden Seifenblase, sowie technische Unterschiede von digitalen Bilderrahmen.

Besonders spannend fand ich die folgenden drei Schwerpunktthemen:

  • Adapter für Manuellfokus-Obkektive
  • Geotagging von Fotos
  • Gimp-Tuning mit Plug-ins

Weitere Artikel befassen sich mit Photoshop Elements 9 und mit Lightroom 3.2. Da ich diese Programme nicht besitze, habe ich die Artikel nur flüchtig gelesen.

Abgeschlossen wird diese Ausgabe von c’t Digitale Fotografie mit „DVD-Highlights und Aktionen“ (z.B. Vollversion von PanoramaStudio 1.5.3 und Spezialversion von StudioLine Photo Classic), einem Überblick über die sonstigen DVD-Inhalte, sowie einem Blick hinter die Kulissen des Kameratests.

Für 8,90 Euro erhält der Hobbyfotograf mit dieser Ausgabe genug Lesestoff und Grundlagen eigener fotografischer Experimente für (mindestens) 3 Monate. Meine Meinung: Klare Kaufempfehlung.