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Buch und Heft Fotografie

Chip 04-2011

Fotografisches in der Chip-Ausgabe 4/2011

Im Urlaub habe ich mir die aktuelle Chip gekauft (wieder die Chip100-Ausgabe mit 2 DVDs für 6,50 Euro), und nun sitze ich wieder am heimischen PC und es ist Zeit für einen kurzen Einblick, was diese Ausgabe für Fotofans zu bieten hat.

Chip 100 CoverDer Artikel „Highlights auf DVD“ auf Seite 6 weist gleich auf das Programm Ashampoo Photo Commander 8 hin. Laut Beschreibung ist es „ein populärer Bildverwalter und -konvertierer mit nützlichen Bearbeitungs-Funktionen“. Ich werde es mangels Bedarf nicht installieren, aber vielleicht nützt der Hinweis ja einigen Lesern. Auf Seite 131 gibt es noch einen Einführungs-Artikel für dieses Programm, für das eine Registrierung beim Hersteller nötig ist.

Die zweite DVD (Chip 100) hat zwar nichts Fotografisches zu bieten, aber sie wird vermutlich das Ende des Fotokurses bedeuten, wenn ich sie durcharbeite: „Eigener Chef in 5 min.“ wird schon auf der Titelseite geworben. Vermutlich werde ich dann nach 10 Minuten nur noch ans Geldverdienen denken und für Hobbys wie Fotografie und Fotokurs keine Zeit mehr übrig haben. Also wundert Euch nicht, wenn es hier bald keine Updates mehr gibt. ;-)

In einem knapp halbseitigen Artikel auf Seite 20 werden die beiden „Reisezoom“-Kameras Canon PowerShot SX220 HS und SX230 HS, sowie die Spiegelreflexkameras Canon EOS 1100D und EOS 600D vorgestellt.

Seite 58 stellt neben vielen anderen nützlichen kostenlosen Programmen das Programm PhotoFiltre als „Freeware des Monats“ vor. Es ist englischsprachig und in einer portablen Version für Windows auch auf der DVD vorhanden. Da es keine Ebenentechnik beherrscht, ist es aber m.E. nur für einfache Korrekturen einsetzbar.

Im gleichen Artikel findet sich auch eine Kurzbeschreibung von GeoSetter, das zum Setzen bzw. Bearbeiten von Geo-Koordinaten dient. In den Leserkommentaren zu meinem GPS-Logger-Artikel wurde es auch lobend erwähnt. Wer es nicht aus dem Netz herunterladen mag, findet es auch auf der Heft-DVD.

Ein spannendes Thema für Fotos im Web wird auf der Seite 108 im „Techniklexikon“ angesprochen: Der Artikel „Bilder mit Verfallsdatum“ beschreibt die Technik und die Schwächen von X-pire.

Unter den Hardware-Tests ab Seite 118 findet sich die spiegellose Systemkamera Olympus Pen E-PL2 mit dem wechselbaren Objektiv M. Zuiko Digital 14-42mm 1:3.5-5.6 und die Megazoom-Kompaktkamera Ricoh CX4.

Auf Seite 129 wird unter den Software-Tests das Bildbearbeitungsprogramm Serif PhotoPlus X4 vorgestellt, das für etwa 80 Euro im semiprofessionellen Bereich eine photoshop-ähnliche Arbeitsweise ermöglichen soll. Interessanter hätte ich es gefunden, wenn es mit dem kostenlosen GIMP verglichen worden wäre anstatt mit dem für Privatanwender quasi unbezahlbaren Photoshop CS 5.

Auf der DVD ist noch ein für (Hobby-)Fotografen interessantes Programm, das auf Seite 133 vorgestellt wird: Mit CrazyTalk lassen sich Bilder in Videoclips oder 3D-Animationen verwandeln. Wer das ausprobieren möchte, muss es ebenfalls rechtzeitig beim Hersteller registrieren.

Ein weiteres registrierungspflichtiges Programm der DVD ist MakeMe3D SE, das auf Seite 136 ganzseitig besprochen wird. Schon auf Seite 6 wurde gesagt, es würde „echte 3D-Filme aus ihren Urlaubs- und Homevideos“ erzeugen. Daran habe ich als Stereofotograf zwar erhebliche Zweifel. Denn automatische Konvertierungen sind noch lange keine „echten 3D-Filme“; es stellt sich zwar auf den ersten Blick ein räumlicher Eindruck ein; auf den zweiten – etwas kritischeren – Blick sieht man aber bisher bei allen Konvertierungstools erhebliche Fehler in der Tiefenberechnung. Aber hier soll es um Fotografisches gehen; daher ist 3D-Video ohnehin nur Randthema. Aber wer es testen möchte: kostet ja nichts. Und gerne lasse ich mich in den Kommentaren eines Besseren belehren, falls die Konvertierungen tatsächlich als „echte 3D-Filme“ durchgehen.

Auf Seite 146 beginnt eine Doppelseite mit Tipps zur Fotografie. 4 Tipps sind diesmal vorhanden. In Klammern schreibe ich immer dahinter, anhand welchen Programms der jeweilige Tipp erklärt wird – gewöhnlich lassen sich die Arbeitsschritte so ähnlich aber auch im eigenen Bildbearbeitungsprogramm durchführen:

  • Sonnenaufgang richtig zum Leuchten bringen (Photoshop Elements)
  • Witzige selbst gemachte Collagen für Bilderdienste (Photoshop)
  • Effektvolle Schwarz-Weiß-Bilder einfach selbst erstellen (Zoner Photo Studio 13)
  • Aufnahmen möglichst ohne Verluste vergrößern (Photoshop CS, Elements)

Das war es, was ich beim Durchblättern der aktuellen Chip (noch 2 Wochen im Handel) zum Thema Fotografie gefunden habe. Der ganz große Wurf in Punkto Foto-Software war diesmal nicht dabei. Mit dem Zoner Photo Studio 12 von der letzten DVD bin ich ja auch noch ne Weile beschäftigt. Für mich persönlich ist das Software-Highlight dieser DVD-Ausgabe nicht aus dem Fotobereich, sondern aus einem ganz anderen Metier. Aber deshalb gehört es nicht hierhin und deshalb verrate ich es auch nicht. ;-P

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Chip 03-2011

Fotografisches in der neuen Chip-Ausgabe

Vorgestern erschien die neue Ausgabe des monatlichen Computermagazins Chip, die ich mir heute gekauft habe (in der Version „Chip 100“ mit 2 DVDs). Damit Rolands Fotokurs etwas mehr Blog-Charakter bekommt (und nicht nur aus den Lektionen im Hauptmenü besteht), habe ich mir vorgenommen, künftig auch Zeitschriften und Bücher hier vorzustellen. Bei Computerzeitschriften etc. berichte ich natürlich unter dem fotografischen Blickwinkel, denn hier geht es ja um Fotografie. Computer sind da nicht Selbstzweck, sondern allenfalls nützliches Werkzeug.

Die aktuelle Chip-Ausgabe bringt auf DVD 1 eine Version von „Zoner Photo Studio 12“ mit. Für die Vorgängerversion 10 habe ich vor gut einem Jahr noch etwa 20 Euro (?) ausgegeben – allerdings mit buntem Karton, Handbuch und Anaglyphenbrille dabei. Hier bekommt man also den Nachfolger für 5 Euro (bzw. 6,50 in der Chip100-Version). Auch wenn ich den Nachfolger noch nicht ausprobiert habe, kann ich über Version 10 schon einiges Gutes berichten. Sie hat ein einfaches Panoramatool und auch ein einfaches 3D-Werkzeug mit an Bord (für beides gibt es zwar bessere, aber auch kompliziertere Freeware), stellt die Bilder schnell und übersichtlich dar, kann Jpgs verlustfrei drehen und hat z.B. für Farbverläufe sehr einfach zu bedienende Werkzeuge an Bord. Die Version 12 von der Chip-DVD werde ich daher auf jeden Fall demnächst installieren und ausprobieren.

Aus fotografischer Sicht weitere interessante Inhalte sind beispielsweise die folgenden Artikel:

  • „3D ohne Brille“ über die Technologie autostereoskopischer Displays (sowas hat ja in Klein bereits die Fuji W1 bzw. W3).
  • „Wer filmt am schönsten?“ über HD-Videos mit digitalen Fotokameras.

In den Hardware-Produktvorstellungen wird der 3D-Camcorder Panasonic HDC-SDT750EG vorgestellt (mit dem wichtigen Hinweis auf die geringe Stereobasis, die den 3D-Effekt hauptsächlich auf den Nahbereich begrenzt, weshalb manche Stereoskopiker boshaft „Pornosonic“ zu diesen Camcordern mit 3D-Vorsatz sagen – dies steht natürlich nicht in dem Artikel).

Auch die Canon PowerShot S95 und die Panasonic Lumix DMC-GH2H werden kurz vorgestellt.

Softwaretests enthält die Chip auch, diesmal unter Anderem ImageConverterPlus 8 für etwa 12 Euro oder die Iphone-App ProCamera 3.0 für ca. 2,50 Euro.

Die DVD 1 enthält außer dem bereits genannten Zoner Photo Studio 12 Home (Keine Registrierung nötig) auch das Jahresarchiv der Chip-Ausgaben von 2010, wo sich u.A. die Foto-Tipps des letzten Jahres als Pdf lesen lassen. Auch ist das Programm Ashampoo Slideshow Studio Elements vorhanden (Registrierung nötig), mit dem sich einfach Diashows erstellen lassen, die als WMV-Film gespeichert werden.

Auf einer Doppelseite gibt es wieder Tipps zur Fotografie bzw. Bildbearbeitung:

  • Berpanorama mit Spiegelung im See versehen
  • Alte Schwarz-Weiß-Fotos durch Kolorieren aufbessern
  • Portraitaufnahmen alter Menschen charaktervoll verschönern
  • Personenpulks zu schemenhaften Geistern auflösen

Zwar werden die Bildbearbeitungsschritte gewöhnlich anhand von Photoshop erklärt, aber wenn man das Prinzip verstanden hat, kann man mit GIMP oder einem anderen ebenenfähigen Bildbearbeitunsprogramm ganz ähnlich vorgehen.

Auf der 2. DVD (in der Ausgabe „Chip 100“) geht es wiederholt um das Thema Spionage und Überwachung. Aber das ist ja nicht Thema hier im Blog – für einen Aufpreis von EUR 1,50 erhält man aber auf der zweiten Scheibe eine Menge Infos (beispielsweise als Videos) und Software. Also vielleicht vorher überlegen, ob die zweite Scheibe gewünscht ist – denn per Nachbestellung ist sie teurer.