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Fotografie Fotokurs

Schattenkanten beim Blitzen vermeiden

Bei meinen gestrigen Bastelarbeiten an einem Zauberwürfel in Holzdekor (und deren fotografischer Dokumentation) ist mir etwas aufgefallen, das auch Thema hier im Fotokurs-Blog sein sollte. Vergleicht mal folgende beiden Bilder – insbesondere den oberen Bereich der Fotos:

holzwuerfel-mit-schatten holzwuerfel-ohne-schatten

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Fotografie Fotokurs Zubehör

Stabiles Stativ (nicht nur) für’s Handy

Berlebach-Stativ, Manfrotto Getriebeneiger...Kleiner Querverweis auf meinen Zweitblog, wo ich eben gezeigt habe, wie man ein Smartphone verwacklungsfrei montiert:

Rolandroids Allerlei: Nützliches Handy-Zubehör

Gewöhnlich sitzt natürlich nicht das Handy, sondern die Spiegelreflexkamera auf dem Berlebach-Stativ, dem Nivellierkopf und dem Getriebeneiger. Zumindest dann, wenn die Fußwege nicht zu lang sind, denn für Wanderungen ist diese Konstruktion deutlich zu sperrig. Da nehme ich lieber mein Manfrotto 190 mit kleinem Kugelkopf. Und meine „Mrs. Sherpa“ ;-) die meine Nodalpunktadapterkonstruktion fast ohne Murren über die Insel mitgeführt hat, weil ich mit Fotorucksack und Stativ schon arg beladen war.

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3D-Fotografie Fotografie

Ein Blick auf das 3D-Smartphone von LG

Wer das 3D-Menü des Android-Smartphones LG Optimus 3D noch nicht gesehen hat, kann sich dieses nun in 3D auf Youtube anschauen und meine Kommentare dazu im rheinischen Tonfall jenießen. :-) Ich hab’s mit zwei Stativen abgefilmt (eines für’s 3D-Handy, eines für die 3D-Kamera). Sieht übrigens richtig witzig aus, ein Smartphone auf einem Berlebach-Holzstativ mit Getriebeneiger. Hätte ich eigentlich vor dem Abbau mal fotografieren sollen – mach ich beim nächsten Mal…

Nun aber zum Video: Im Youtube-Player einfach die gewünschte 3D-Darstellungsart wählen (Rot-Cyan-Brille oder Besseres, falls vorhanden) und los gehts. Wegen des 3D-Effekts am besten im Vollbild anschauen (auch wenn die Auflösung mit 400×250 Pixeln leider nicht so dolle ist; siehe Erklärung in Youtube).

Und wie gefällt Euch das LG-Menü für die 3D-Funktionen (im Original oder hier in der pixeligen Youtube-Wiedergabe)? Das Menü finde ich sehr schick, aber die 3D-Fotogalerie ist grottig und fehlerhaft. Da wird LG hoffentlich nochmal nachbessern. Achtet beispielsweise mal drauf, bei wie vielen Fotos aus dem Ostseeurlaub ein falscher Dateiname mit „miwula…“ angezeigt wird – und wie oft die gleichen Bilder erscheinen, obwohl sich viel mehr Stereofotos auf dem Smartphone befinden und ich das Karussell immer in die gleiche Richtung gedreht habe. Zum Glück kann man die Fotos aber auch ordnerweise öffnen – in der normalen (2D) Fotogalerie, die auch 3D-Fotos anzeigt.

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Fotografie Fotokurs

Der Fotoguide für iPad, iPhone und iPod

Freunde von Tapsenkompjutern mit Apfelbetriessystem könnte die folgende Äpp interessieren, die mir per eMail empfohlen wurde. Man kann sie für 1,59 Euro auf seinen Schmierscreen installieren, da sie die Zensur-Hürden von Äppel genommen hat und im App Store angeboten wird. Hier also die eMail:

Hey Roland,
du hast sehr interessante Websiten, deine private Seite, wie auch das Blog, das du führst. Besonders der Fotokurs gefällt mir. Tolle Arbeit!
Unser kleines Team hat in den letzten Wochen ebenfalls viele Infos rund um das tolle Thema der Fotografie zusammengetragen und daraus die App „Der Fotoguide“ für iPhone, iPod Touch und iPad erstellt.
Es geht allgemein darum, Hobbyfotografen einen kleinen Helfer für die Hosentasche mitzugeben. Die App beinhaltet viele Fototipps zu den unterschiedlichsten Themen, zahlreiche Tipps zur Fotografie mit iPhone und iPod Touch, ein Fotoquiz und ein umfangreiches Glossar, welches Fachbegriffe erklärt. Dazu interaktive Bilder, die es leicht machen, die Tipps nachzuvollziehen.
Ebenso, wie deine Website, wollen wir auch Wissen vermitteln und Anfängern und Fortgeschrittenen helfen, die Fotos so zu gestalten, wie sie es möchten. Mit dem Unterschied, dass unsere App ein (offline) Begleiter für unterwegs ist.
Vielleicht wäre das ja etwas für dich und die Leser deiner Website. Wir würden uns sehr über Feedback und Anregungen von dir (wenn du die Möglichkeit hast, die App zu testen) und deinen Lesern (durch Kommentare) freuen. Vielleicht lässt sich ein kleiner Artikel oder eine Anmerkung zum Fotoguide auf deiner Website oder dem Blog unterbringen, wenn du ihn weiterempfehlen möchtest.
Wir haben eine PDF mit weiteren Informationen zusammengestellt:
Solltest du noch mehr Bildmaterial benötigen, wirst du hier fündig:
Das hier ist die allgemeine Website zu der App:
Es wäre toll eine Meinung von dir zum Fotoguide zu hören, um die App weiter zu verbessern und auf weitere Fragen seitens der Fotografen eingehen zu können.
Mach weiter so und viele Grüße,
Leon

Soweit also die Zuschrift, die ich vor einer Woche erhielt. Das Lob am Anfang geht natürlich runter wie Öl. :-) Da mein Schmierbildschirm jedoch mit Android angetrieben wird, kann ich die App leider nicht ausprobieren, aber falls es sie mal für Android geben sollte, würde ich die 1,59 Euro dafür wohl bezahlen. Aber hier gehts ja um Äppel.

Als iTunes-Verweigerer habe ich keinen Zugriff auf den App Store. Die Preis-Info habe ich daher aus folgendem kleinen Testbericht entnommen:

Der Fotoguide: Große Hilfe für kleine Fotografen – appgefahren.de

Falls also hier jemand mit iPod Touch oder so einem anderen iDingens diese App bereits ausprobiert hat, dann würden sich Leon und Roland über Feedback in den Kommentaren freuen…

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Bildbearbeitung Fotografie Fotokurs

Android Kamera-Apps

Kamera-Apps für Android-Smartphones

Nicht immer hat man seine „große“ Kamera dabei, wenn sich die Gelegenheit für ein schönes Foto ergibt. Inzwischen sind aber Handys bzw. Smartphones mit einigermaßen brauchbaren Kameras weit verbreitet. Kann man damit ordentliche Bilder machen (und wenn ja, warum nicht)?

Seit April 2010 habe ich ein Smartphone mit Android-Betriebssystem, und zwar das berühmte Motorola Milestone. Dieses Gerät ist mit einer 5-Megapixel-Kamera ausgestattet, die bei zahlreichen Funktionen nützlich ist, wie z.B. als Reader für Barcodes und QR-Codes, als Sucher für Augmented-Reality-Anwendungen, etc. Aber taugt sie auch als Fotokamera? Kann sie zumindest eine Kompaktkamera ersetzen? Hier meine bisherigen Eindrücke:

Die Hardware

Motorola Milestone

Betrachten wir zunächst die Hardware. Das Milestone ist mit einer 5-Megapixel-Kamera ausgestattet. Die Optik hat Autofokus, aber keinen Zoom. Das Display ist als Sucher-Ersatz gut geeignet und überzeugt auch bei der Widergabe der Fotos. Es hat ein Widescreen-Format von 16:9. Auf etwa 82 mal 46 Millimetern werden 854 mal 480 Pixel dargestellt. Das Display ist also recht hochauflösend und eine der großen Stärken des Motorola Milestone.

Bei gutem Licht erzeugt die Milestone-Kamera passable Bilder. Allerdings kommt sie nicht an die Qualität einer ordentlichen 5-Megapixel-Kompaktkamera heran – Linsensystem und Chip sind halt doch eher Handy-Standard als richtiger Fotoapparat.

Das Milestone hat eine Auslösetaste (oben rechts auf dem Bild zu erahnen), und die Lautstärke-Wippe kann von der Kamera-App für die Einstellung des Digitalzooms verwendet werden. Da der Digitalzoom jedoch bekanntlich nichts anderes als eine Ausschnittsvergrößerung ist, führt er entweder zu einem unschärferen Bild (kleiner Ausschnitt auf 5 Megapixel hochskaliert) oder zu einer kleineren Bilddatei (Ausschnitt ohne Vergrößerung). Beides brauche ich nicht und daher lasse ich den Digitalzoom möglichst aus.

Die Standard-Kamera-App

Standard Kamera-App

Vorinstalliert mit dem Milestone geliefert wird die App namens „Kamera“, die sich über das entsprechende Icon auf dem Android-Homescreen oder im „Drawer“ starten lässt. Auch ein längeres Drücken auf die Auslösetaste startet diese Kamera-Application als Standard-Voreinstellung, so dass man keine Schnappschuss-Situation durch Suchen nach dem Kamera-Icon verpasst.

Sofort nach Start der App bekommt man das Live-Sucherbild angezeigt. Scharfstellen funktioniert mit dem üblichen Halb-Durchdrücken des Auslösers. Die erfolgte Fokussierung wird akustisch bestätigt und auch optisch durch ein grünes Kästchen angezeigt. Das Auslösen wird von einem satten Auslösegeräusch begleitet, sofern man das Handy nicht auf „Lautlos“ eingestellt hat.

Berührt man das Sucherbild, wird für einige Sekunden am rechten Rand eine Leiste mit 4 Buttons eingeblendet. Man hat über den Button „Szenen“ folgende Einstellungen zur Auswahl: Autom., Hochformat, Querformat, Bewegung, Nachtportrait, Sonnenuntergang, Makro und unbewegt. Also Standardkost, ähnlich wie bei vielen Kompaktkameras.

Der Button „Effekte“ hat die Einstellungen Normal, Schwarz und Weiß, Negativ, Sepia und Solarisieren.

Über die Taste „Blitz“ kann man Folgendes auswählen: Blitzautomatik, Blitz ein, Blitz aus. Weitergehende Funktionen wie Rote-Augen-Blitz etc. sucht man hier vergeblich. Der Blitz des Milestone ist übrigens kein richtiger Blitz, sondern eine ziemlich hell leuchtende LED (was den Vorteil hat, dass sie mit einer entsprechenden App auch als Taschenlampe verwendet werden kann).

Der vierte Button heißt „Galerie“ und führt in die Ordner mit den gespeicherten Bildern. Dort kann man schick durch die Fotos blättern, sie weiterleiten (Facebook, Twitter, eMail, etc.), bearbeiten (drehen, löschen) oder als Diashow anzeigen lassen.

"Groß (5MP)"

Über die Android-Menütaste gelangt man in die Optionen. Man kann dort z.B. die Bildauflösung (Bildgröße) einstellen. „Groß (5 MP)“ sollte man hier nach Möglichkeit wählen – so knapp ist der Speicherplatz ja heute nicht mehr, dass sich eine Aufnahme in reduzierter Auflösung lohnt.

Die Bilder in „Groß (5 MP)“ werden 2592 mal 1936 Pixel groß. Wählt man stattdessen „Widescreen“, so schneidet die Kamerasoftware oben und unten einen Streifen ab, so dass ein Bild im 16:9-Format des Handybildschirms übrigbleibt (2592 mal 1456, etwa 3,7 Megapixel).

"Widescreen"

Wie man im Vergleich rechts sieht (anklicken für größere Darstellung), bekommt man im „Panorama-Format“ also keineswegs einen breiteren Bildausschnitt auf das Bild, sondern man lässt lediglich oben und unten einen beträchtlichen Teil der Sensorpixel ungenutzt.

Die Vergleichsfotos hier und in den folgenden Absätzen bzw. Seiten sind übrigens nur für die Bildschirmdarstellung auf 900 Pixel Breite verkleinert und ansonsten unbearbeitet (bis auf den Quellenhinweis). Es wurden also keine Kontrast- oder Farbanpassungen gemacht, so dass sich die Darstellungen gut vergleichen lassen.

Sehr schön gefällt mir an der Standard-Kamera-App, dass sie korrekte Exif-Daten speichert. Der Ort der Aufnahme wird in die Bilddatei ebenso eingetragen wie Aufnahmedatum und -zeit. Ein Blick auf die später hier vorgestellten Alternativ-Apps zeigt, dass dies keineswegs selbstverständlich ist.

Bevor wir uns den Alternativen zuwenden, hier ein Vergleich der verschiedenen Effekte, den die App „Kamera“ zur Verfügung stelt. Aufgenommen wurde die Bilderserie übrigens in Köln auf der Deutzer Brücke mit Blick auf die rechte Rheinseite, wo das legendäre Lufthansa-Hochhaus derzeit (Juni 2010) gerade abgerissen wird. Die Bilder sind „freihand“ gemacht – denn Kamerahandys haben bekanntlich keine Stativbuchsen, was sie von „richtigen“ Kameras unterscheidet. (Ob es Halterungen mit Stativanschluss gibt, weiss ich nicht; es wäre jedenfalls eine nette Idee, wenn man die Kfz-Halterung dafür nehmen könnte.)

Schwarz und Weiß
Normal

.

Sepia
Negativ

.

Solarisieren

Der „Negativ“-Effekt ist übrigens wirklich eine exakte Tonwertumkehr aller drei Farbkanäle (und nicht die Simulation eines Farbnegativfilms mit orangefarbener Maskierung). Wenn man in der Bildbearbeitung die Tonwerte umkehrt, hat man wieder ein farbrichtiges Originalbild.

Soviel zur Standard-App für die Kamera des Milestone. Wie oben schon mehrfach angedeutet, gibt es aber für das Android-Betriebssystem eine Menge alternative Kamera-Apps. Android wäre nicht Android, wenn es nicht dutzende findige Entwickler geben würde, die den „Android Market“ mit ihren Applications zu einem Ort der Kreativität machen würden. Einige dieser Apps versuchen „nur“, die Bedienung komfortabler zu machen bzw. zusätzliche Features für „bessere“ Bilder anzubieten. Andere Apps bemühen sich um die kreative Verfremdung des Bildes, indem sie z.B. einen „analogen“ Filmlook simulieren. Zwei dieser kostenlosen Kamera-Apps möchte ich zunächst hier vorstellen:

Falls Ihr Vorschläge für besonders empfehlenswerte Kamera-Apps habt (für Android oder auch für andere Smartphones), nutzt bitte die Leserkommentare dieser Seite für Eure Vorschläge.

Derzeit verwende ich übrigens die Kamera-App Vignette (in der Kaufversion), mit der sich Fotos auch nachträglich mit zahllosen Rahmen und Effekten „entwickeln“ lassen. Und PhotoFunia, eine kreative App zum nachträglichen Aufpeppen von Fotos. Auch beide sehr empfehlenswert.