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Heute: Walhalla (Teil 1)

Heute vormittag bin ich mit dem Linienbus von Regensburg zur Walhalla nach Donaustauf gefahren. Diese Ruhmeshalle in Form eines klassisch-griechischen Tempels ließ Bayernkönig Ludwig I im 19. Jahrhundert als Ruhmestempel bauen, um darin berühmte Deutsche zu ehren und ihrer zu gedenken. Dazu bieten Marmorbüsten und Gedenktafeln einen Streifzug durch viele Jahrhunderte.

Leider war das Wetter etwas durchwachsen. Im Vergleich zum Nachmittag, wo ich bei Regen die Regensburger Altstadt erkundigt habe, ging es zwar noch. Aber dennoch hätte ich mir für die Walhalla lieber Kaiserwetter gewünscht – wäre ja auch passender gewesen; immerhin sind etliche Kaiser dort vertreten.

Die folgenden Fotos sind bisher nur mit Digital Photo Professional (DPP) Raw-bearbeitet und mit dem TOP-Tool automatisch verkleinert. Erstmalig habe ich auch die Verzeichnungskorrektur von DPP eingesetzt, denn einige Säulen-Bilder sahen durch die Objektivverzeichnungen doch arg krumm aus.

Ab dem 46. Bild habe ich den Pentax-Strahlenteiler montiert, um in 3D weiter zu fotografieren. Die muss ich noch bearbeiten. Jetzt also 45 Fotos der Walhalla in 2D:

Soweit Teil 1 meiner Foto-Ausbeute von heute. Stürzende Linien könnte man noch in Gimp, etc. korrigieren – leider bietet DPP dies noch immer nicht an. Auf dem kleinen Notebook-Bildschirm tue ich mir dies jetzt aber nicht an. Das Feintuning hebe ich mir für zuhause auf.

Eine Anekdote muss ich noch erzählen, die ich erlebt habe, als ich außen zwischen den Säulen an einer Besuchergruppe vorbeikam. Da telefonierte ein etwa 8-10jähriges Mädchen mit der Oma: „Oma weißt Du, wo ich bihin? In der Walachei“. Sie hatte die Lacher auf ihrer Seite…

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Zeitraffer-Video

Nachdem ich vor dem Urlaub meinen Fernauslöser-Timer umgebaut habe, damit dieser auch an der neuen 60D funktioniert, habe ich diesen natürlich auch im Karnevalsfluchturlaub eingesetzt. Während des Frühstücks in unserer netten Unterkunft stand die Kamera samt Stativ für 40 Minuten am Fenster und hat alle 10 Sekunden ein Bild der Straßenszene in Hamburg-Eimsbüttel gemacht. Diese 240 Bilder wurden zu folgendem Zeitraffer-Video zusammengerechnet, das 30 Sekunden läuft:



Um die Datenmengen und den Akkuverbrauch gering zu halten, habe ich zuvor einige Einstellungen an der Kamera geändert: Manuelle Scharfstellung und Belichtung, IS aus, ISO 200, keine Anzeige des Bildes nach der Aufnahme, statt Raw nur Jpg (8 Megapixel statt 18 sind mehr als ausreichend). Die kameraseitigen dieser Einstellungen kann man sich übrigens bei der 60D abspeichern und am Programmwahlrad mit dem „C-Programm“ schnell aufrufen, wenn wieder ein Timer-Einsatz erfolgen soll.

Wie der Timer auf 240 Bilder im 10-Sekunden-Abstand programmiert wird, erkläre (bzw. verlinke) ich in der Timer-Lektion. Nach diesen Vorbereitungen konnten also während des Frühstücks die 240 Bilder selbsttätig aufgezeichnet werden.

Die Nachbearbeitung erfolgte zunächst mit dem TOP-Tool (Traumflieger Online Picture), das die 240 Fotos auf eine Bildhöhe von 720 Pixeln herunterrechnete und den Copyright-Schriftzug einbaute. Diese verkleinerten Fotos wurden dann mit Picture2Avi zu einem Film zusammengebaut. Auf ein Update dieses Programms habe ich verzichtet, da es mittlerweile „nur“ noch eine 30-Tage-Testversion kostenlos gibt, während meine Version offenbar noch ohne zeitliche Einschränkung läuft.

Der Avi-Film von 30 Sekunden Laufzeit war knapp 1 Gigabyte groß – aber anstatt diesen vor dem Upload in ein platzsparenderes Videoformat zu konvertieren (davon habe ich leider kaum Ahnung), habe ich diesen in etwa 6 DSL-Stunden nach Youtube übertragen, so dass er dort konvertiert wurde (die Youtuber haben davon vermutlich weit mehr Ahnung).

Bis hierhin war der Film ein Stummfilm. Es gibt aber in Youtube die Audio-Swap-Funktion, mit der man die Tonspur seiner Videos gegen „legale“ Musik austauschen kann. Dort habe ich ein mehr oder weniger passendes Stück rausgesucht, das nun den Zeitraffer begleitet. Ich hoffe, es gefällt Euch.

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Kopenhagen ohne Sofortbild-Look

Auch wenn ich letztens schonmal Fotos unserer winterlichen Kopenhagenreise gezeigt habe, gibt es diesmal noch eine Serie – teils bekannte, teils neue Bilder. Diesmal sind die Fotos aber nicht zu Polaroids umgestaltet bzw. verunstaltet worden, sondern mit dem TOP-Tool (Traumflieger Online-Picture) wurden sie vollautomatisch aus den großen Jpgs erzeugt (da ich sie für eine Vorführung am Fernseher brauchte). Nach ein paar Minuten Einarbeitung kann man also Bilder mit neuer Größe, Nachschärfung, Rahmen und Beschriftung automatisch als Stapelverarbeitung erzeugen lassen. Ein empfehlenswertes und praktisches Tool für solche Aufgaben, allerdings mit kleinen Macken. Aber dem geschenkten Gaul…

Nun also Copenhagen reloaded. Viel Spaß.